corner corner Schritt für Schritt

Medium

Schritt für Schritt
by Imre Kertesz | Biographies & Memoirs
Registered by wingRianonnewing of Wien Bezirk 22 - Donaustadt, Wien Austria on Wednesday, February 25, 2004
Average 9 star rating by BookCrossing Members 

status (set by Lillianne): travelling


This book is in the wild! This Book is Currently in the Wild!

10 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by wingRianonnewing from Wien Bezirk 22 - Donaustadt, Wien Austria on Wednesday, February 25, 2004

This book has not been rated.

Imre Kertesz hat als Halbwüchsiger die Schrecken der deutschen Konzentrationslager überlebt und legt davon literarisch Zeugnis ab.

Geht als BookRay auf die Reise:

Teilnehmer:

1. juettpbb (D)
2. trygvasson (D)
3. Lemmy (D) wegen Urlaub übersprungen
4. chumani (D)
5. Luccabln (D)
6. Sultanina (D)
7. Lemmy (D)
8. DU ? oder FREILASSEN

Der Teilnehmer, bei dem sich das Buch gerade befindet, ist rot gekennzeichnet 


Journal Entry 2 by wingRianonnewing at on Thursday, March 18, 2004

This book has not been rated.

Release planned for Friday, March 19, 2004 at Postamt in Wien, Wien Austria. 


Journal Entry 3 by juettpbb from Bochum, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, March 25, 2004

This book has not been rated.

Das ist ja schrecklich - drei Rays/Ringe sind an einem Tag bei mir angekommen. ich bemüh mich trotzdem, dass es nicht all zu lange dauert. 


Journal Entry 4 by juettpbb at Briefkasten Bochum Schützenstr. in International, Postal Release -- Controlled Releases on Saturday, June 05, 2004

This book has not been rated.

Released on Saturday, June 05, 2004 at Briefkasten Bochum Schützenstr. in International, Postal Release Controlled Releases.

Interessante Lektüre, besonders nach der Romanvorlage. Jetzt geht die Reisse weiter. 


Journal Entry 5 by trygvasson from München, Bayern Germany on Wednesday, June 09, 2004

This book has not been rated.

Das Buch hat gestern in meinem Briefkasten auf mich gewartet - und sobald ich meine aktuelle Lektüre fertig habe, werde ich mich drauf stürzen.
Danke fürs Schicken... 


Journal Entry 6 by trygvasson from München, Bayern Germany on Friday, June 25, 2004

10 out of 10

Eine beeindruckende Geschichte - geht ziemlich direkt, ziemlich tief unter die Haut. Ich hatte vorher nur über Imre Kertesz gelesen und noch nichts von ihm selbst Geschriebenes.
Sobald ich die nächste Adresse habe, geht die Reise weiter.
 


Journal Entry 7 by trygvasson at Posted to another bookcrosser in Hamburg, Germany, By Post -- Controlled Releases on Monday, July 26, 2004

This book has not been rated.

Released on Monday, July 12, 2004 at Posted to another bookcrosser in Hamburg, Germany, By Post Controlled Releases.

Ich habe es schon vor einiger Zeit in die Post gesteckt - weil ich unterwegs war, habe ich es verbummelt eine release note zu schreiben.
Schrecklicherweise ist aber noch kein Eintrag da über den Empfang des Buches... ich schicke noch einmal eine PM hinterher. 


Journal Entry 8 by Luccabln from Berlin, Berlin Germany on Monday, August 02, 2004

This book has not been rated.

Das Buch ist inzwischen gut bei mir gelandet, und ich werde mir Mühe geben, es möglichst bald zu lesen. Tut mir leid, daß ich den journaleintrag vertrödelt habe, ich war nochmal ein paar Tage verreist! Also lieben Dank fürs Schicken und ich bin schon sehr gespannt... 


Journal Entry 9 by Luccabln from Berlin, Berlin Germany on Saturday, August 21, 2004

9 out of 10

"Ich habe nie versucht, den als Holocaust bezeichneten Problemkreis als so etwas wie einen unaufhebbaren Konflikt zwischen Deutschen und Juden zu betrachten; ich habe nie geglaubt, er sei etwa das jüngste Kapitel der jüdischen Leidensgeschichte, das logisch auf die vorangegangenen Prüfungen gefolgt ist; ich habe ihn nie als sogenannten einmaligen Aurutscher der Geschichte gesehen, als ein in seiner Dimension alle früheren übersteigendes Progrom, als die Vorbedingung für die Entstehung des jüdischen Staates. Ich habe im Holocaust die Situation des Menschen erkannt, die Endstation des großen Abenteuers, an der der europäische Mensch nach zweitausend Jahren ethischer und moralischer Kultur angekommen ist.
Uns bleibt jetzt, zu überlegen, wie wir von hier aus weiterfinden. Das Problem Auschwitz besteht nicht darin, ob wir sozusagen einen Schlussstrich darunter ziehen oder nicht; ob wir es im gedächtnis bewahren sollten oder in der entsprechenden Schublade der Geschichte versenken; ob wir für die Millionen von Ermordeten Mahnmahle errichten und wie sie beschaffen sein sollten. Das wirkliche Problem Auschwitz besteht darin, dass es geschehen ist und dass wir an dieser Tatsache mit dem besten, aber auch mit dem schlechtesten Willen nichts ändern können. Der katholische ungarische Dichter János Pilnszky hat diese schwierige Situation vielleicht am genauesten bezeichnet, als er sie einen „Skandal“ nannte; und damit meinte er ganz offenkundig die Tatsache, dass Auschwitz sich im christlichen Kulturkreis ereignet hat und somit für den metaphysischen Geist unverwindbar ist.
Alte Prophezeihungen sprechen davon, dass Gott tot sei. Zweifellos ist, dass wir uns nach Auschwitz selbst überlassen sind. Wir müssen uns unsere Werte selbst erschaffen, Tag für Tag und durch jenes andauernde, aber unsichtbare ethische Wirken, das diese Werte eines Tages ans Licht bringt und vielleicht zu einer neuen europäischen Kultur erhebt."
(Imre Kertész, aus der Rede zum Nobelpreis für Literatur 2002)
 


Journal Entry 10 by Luccabln from Berlin, Berlin Germany on Saturday, August 21, 2004

9 out of 10

Einer Ihrer Schlüsselsätze heißt ja, dass nichts nach 1945 Auschwitz widerlegt hat. Das bedeutet ja nichts anderes, als dass Auschwitz jederzeit wieder passieren kann.
Kertesz: Das ist mir eine zu direkte Folgerung, sozusagen von der Philosophie zur Tagespolitik. Natürlich kann das wieder passieren. Aber wichtig ist, dass Auschwitz einen ganz engen Zusammenhang mit unserem Leben hat. Es ist nicht wahr, dass Auschwitz vom Himmel oder von der Hölle gekommen ist. Auschwiz wurden von menschen geschaffen, in einer von menschen gestalteten Welt. Darum meine ich, dass nah 1945 nichts passiert ist, das Auschwitz widerlegen könnten – unser Leben hat sich nicht geändert.
Aber deshalb ist es ja wichtig, dass man dieses Verbrechen niemals vergisst.
Kertesz: Ich denke, es ist nicht die Frage, ob man vergisst oder nicht vergisst, darüber schreibt oder nicht: Auschwitz ist da. Eine Kritikerin hat jetzt über mein neues Buch geschrieben, dass sich der Rauch, der aus den Schornsteinen der Konzentrationslager gestiegen ist, erst jetzt verteilt und herabsinkt. Der Schatten von Auschwitz besteht darin, dass Auschwitz passiert ist. Es häng nicht davon ab, ob wir das vergessen oder nicht. Die Erinnerung der Menschen ist etwas subkutan. Man kann so etwas nicht fordern. Aber wie denkt der Mensch eigentlich? Solange Kunstwerke über einen – banal gesagt – Zivilistaionsbruch erzählen, solange ist Auschwitz da. Der bruch ist da, in der Musi, in der bildenden Kunst, in der Literatur. Wir müssen nicht den namen nennen, müssen nicht über den Holocaust sprechen oder Auschwitz erwähnen. Etwas, was die europäische Zivilisation hervorgebracht hat, ist da – unabhängig davon, ob wir uns erinnern oder nicht.
(aus einem Interview mit Helmut Schneider)
 


Journal Entry 11 by Luccabln from Berlin, Berlin Germany on Saturday, August 21, 2004

9 out of 10

"Der bildlichen, anschaulichen, sozusagen „realen“ Darstellung des Holocaust, der nationalsozialistischen Konzentrationslager steht ein Verbot entgegen, das auf einem stillschweigenden Konsens beruht. Nach diesem Konsens ist die industrielle Liquidation von sechs Millionen Menschen nicht vorstellbar und verbietet es sich, sie vorstellbar zu machen. Die mit ihr verbundenen Qualen gelten als nicht beschreibbar und nicht darstellbar.
Der Konsens gilt in verstärktem Maß seit Claude Lanzmanns „Shoa“-Film und ist meines Wissens bis heute – mti Ausnahme von Herrn Spielberg, der möglicherweise noch nie davon gehört hat – von niemandem verletzt worden.
Wenn wir nun doch gegen dieses Verbot verstoßen, können wir dies nur durch die Authentizität der Zeugenaussagen rechtfertigen. Wir müssen dazu erklären, dass wir nicht eine Darstellung des Holocaust bezwecken, sondern den Weg eines Menschen verfolgen, der unausweichlich durch die Welt der Lager führt.Wenn wir auch die Illusion der Authentizität aufgeben müssen – denn eine solche Darstellung ist unmöglich -, werden wir uns doch zumindest um Treue, Lakonie und die düstere Pracht der Unverziertheit bemühen, die, wie wir hoffen, der Trauer von Millionen würdig ist."
(Imre Kertész, Schritt für Schritt - Vorbemerkung des Autors zum zweiten Teil)




„Die Hauptsache ist, dass du dich nicht gehen lässt“, sagte er. „Irgendwie geht es immer weiter, denn das gab’s noch nie, dass es nicht irgendwie doch weitergegangen wäre. Was glaubst du, wie ich die drei Winter in der Ukraine überstanden habe? Das Wichtigste ist das Waschen. Bei Schnee, bei Eis, bei Kälte oder Hitze, immer. Dann kriegst du keine Krätze. Zweitens: Du musst immer ein Stück Brot in der Tasche haben. Was heißt, woher? Von der Ration von gestern. Natürlich ist die zu klein, mein kleiner Hamster, deshalb muß man sie sich aufteilen. Aufteilen bis zum nächsten Morgen, doch auch mittags sollst du nicht nur auf die anderen gucken, wie die essen. Einen Bissen, nicht mehr, doch der ist unerlässlich. Für deine Selbstachtung, verstehst du? Weißt du, was Selbstachtung ist? Sie ist genauso wichtig wie das Brot und die Suppe. Willst du wieder nach hause kommen? Willst du wieder über das Pflaster von Budapest laufen? Ohne Selbstachtung wird es nicht klappen, Kumpel…
(…)

„Hast du wirklich Schmerzen im Bein, oder hast du das nur so gesagt?“ fragte er. „Ich habe wirklich Schmerzen.“ „Und wenn du keine hättest, wärst du dann als Gefangenenbegleiter mit zur Stadtkommandatur gegangen?“ Der Junge ist von der Frage überrascht: Darüber hat er anscheinend noch nicht nachgedacht.
„Ich weiß nicht“ antwortet er schließlich schulterzuckend.
„Ich wäre nämlich nicht gegangen“, sagte der Dolmetscher. „Ich habe noch im Lager beschlossen, dass ich, wenn ich davonkomme, normal zu leben versuchen werde.“
Der Junge sinnt nach. „Was heißt normal?“ fragt er dann. „So, als wenn es nie ein Konzentrationslager gegeben hätte“, versucht der Dolmetscher zu erklären.
„Aber es hat sie gegeben“, beharrt der Junge.
„Natürlich hat es sie gegeben. Auch ich habe den Marsch von Ohrdruf mitgemacht. In Buchenwald haben politische Gefangene mich gerettet.“
„Mich auch“, sagt der Junge.
„Ich bin schon einmal gestorben“, fährt der Dolmetscher fort.
„Ich auch“, sagt der Junge.
„Wer schon einmal gestorben ist, kann auf niemand mehr wütend sein“, sagt der Dolmetscher. „Empfindest du das nicht so?“ Er blickt den Jungen an.
Das bringt den Jungen von neuem ins Nachdenken.
„Ich weiß nicht“, sagt er dann wie beim erstenmal.
(…)

„Das Lager ist keine Hölle“, sagte der Junge still.
„Was denn dann?“ fragt Herr Steiner. „Ich kann es mir nu als Hölle vorstellen.“
„Ich wieder kann mir die Hölle nicht vorstellen“, sagt der Junge.
„Ich verstehe nicht, worüber Sie sich streiten“, bemerkt der alte Fleischmann. „Wo ist da der Unterschied?“
„Der Unterschied ist, dass es die Hölle nicht gibt, die Lager aber gibt es“, sagt der Junge.
(…)
„Vor allem“, sagt der alte Fleischmann, während er eine Hand auf den Arm des Jungen legt, „musst du die Gräuel vergessen.“
„Warum?“ fragt der Junge betroffen.
„Damit du leben kannst“, sagt Steiner.
„Frei leben“, nickt der alte Fleischmann.
„Mit einer solchen Last kann man kein neues Leben beginnen“, bekräftigt der alte Steiner.
„Und mein altes Leben?“ fragt der Junge. „Was soll ich damit machen? Auch das war mein Leben…“
„Das ist vorbei“, sagt der alte Fleischmann entschieden. „Damals hatte man uns ein anderes Schicksal bestimmt…“ „Aber ich habe dieses Schicksal akzeptiert“, beharrt der Junge.
„Wir haben es alle akzeptiert“, sagt der alte Fleischmann. „Wir hatten keine andere Wahl“, setzt Herr Steiner hinzu. „Aber jetzt sind wir frei“, sagt der alte Fleischmann.
„Wir waren auch damals frei“, protestiert der Junge. „Und es war immer genug Zeit. Im Zollhaus haben wir einen ganzen Tag zugebracht. In Auschwitz warteten wir mindestens eine halbe Stunde, ehe wir vor dem Arzt ankamen. Immer hätte das, was geschehen ist, auch anders gehen können, in Auschwitz ebenso wie daheim, zum beispiel, als wir von meinem Vater Abschied genommen haben…“
Herr Steiner macht eine nervöse Bewegung: Er ist von der Bemerkung des Jungen peinlich berührt.
„Aber was hätten wir denn tun können!“ ruft er aus.
(...)

Die Stimme des Jungen:
„Es war diese gewisse Stunde – selbst jetzt, selbst hier erkannte ich sie -, die mir liebste Stunde im Lager. Und ein schneidendes, schmerzliches, vergebliches Gefühl ergriff mich: Heimweh. Alles war auf einmal wieder da und stieg in mir hoch, all die seltsamen Stimmungen, all die kleinen Erinnerungen überfielen, durchzitterten mich. Ja, in einem gewissen Sinn war das Leben dort reiner und einfacher gewesen… Alles kam mir wieder in den Sinn, auch die, die mich gerettet hatten. Und zum erstenmal dachte ich jetzt mit einem ganz kleinen Vorwurf an, einem irgendwie lieben Groll an sie.“
(…)
„Aber wir wollen es nicht übertreiben. Denn ich weiß wohl, dass ich jeden Standpunkt gelten lasse, für den Preis, dass ich leben darf. Ja, und wie ich so über diesen sanft in der Abenddämmerung daliegenden Platz blickte, diese vom Sturm geprüfte und doch von tausend Verheißungen erfüllte Straße, da spürte ich schon, wie die Bereitschaft in mir wächst und schwillt: ich werde mein nicht fortsetzbares Leben fortsetzen.(…)Ich erinnere mich, es gibt keine Absurdität, die man nicht ganz natürlich durchleben würde, und auf meinem Weg, ich weiß es schon jetzt, lauert wie eine unvermeidliche Falle das Glück auf mich. Denn sogar dort, bei den Schornsteinen, gab es in den Pausen zwischen den Qualen etwas, das dem Glück ähnlich war. Alle fragen nur nach den Greueln… Vielmehr müsste ich ihnen vom Glück der Konzentrationslager erzählen, das nächste Mal, wenn sie mich fragen.“
Kleine Pause.
„Wenn sie überhaupt fragen. Und wenn ich es nicht selbst vergesse.“

(Imre Kertész, Schritt für Schritt) 


Journal Entry 12 by Sultanina from Brühl, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, August 27, 2004

This book has not been rated.

Ist am Mittwoch dieser Woche angekommen!

Ich habe es auch schon durchgelesen, die Thematik des Buches macht allerdings eine Bewertung/Rezension für mich sozusagen unmöglich. Denn wie könnte man schreiben, ob es einem gefallen hat oder nicht...?!?!

Das Buch wird weitergeschickt, sobald ich die nächste Adresse habe! 


Journal Entry 13 by Sultanina from Brühl, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, September 02, 2004

This book has not been rated.

Das Buch ist seit gestern unterwegs zu Lemmy! 


Journal Entry 14 by Lemmy from Hamburg - Eimsbüttel, Hamburg Germany on Tuesday, September 07, 2004

This book has not been rated.

Das Buch ist gut bei mir angekommen und ich bin mit dem Lesen schon mittendrin. Ich wußte gar nicht, dass es eine Drehbuchversion ist, stelle aber fest, dass es sich sehr gut lesen lässt. Fortsetzung folgt. 


Journal Entry 15 by Lemmy from Hamburg - Eimsbüttel, Hamburg Germany on Wednesday, September 29, 2004

10 out of 10

Dies ist ein sehr gutes, eindrucksvolles Buch, das sich auch gut lesen lässt. Aber es ist wirklich schwer, es zu beschreiben und darüber zu schreiben. Eine hohe Kunst, wie Imre Kertesz es macht. Besonders beeindruckt hat mich, dass er ohne sensationslüsterne Schilderungen des Grauens auskommt, ohne Klischees und Verurteilungen. Trotzdem ist das Buch nicht verharmlosend.Es ist sehr authentisch und hat mich richtiggehend ergriffen. Vielen Dank, dass ich über Dich, Riannone, an dies Buch gekommen bin. Ich hoffe, es finden sich noch weitere LeserInnen. 


Journal Entry 16 by Lemmy from Hamburg - Eimsbüttel, Hamburg Germany on Thursday, June 23, 2005

This book has not been rated.

Kommt in die Biographien Box 2. Runde von Blups25. 


Journal Entry 17 by Liandraa from Nistertal, Rheinland-Pfalz Germany on Friday, July 08, 2005

This book has not been rated.

Aus der Biographie Bookbox II entnommen und auf meinen Mount TBR. Danke an Lemmy und alle anderen :)! 


Journal Entry 18 by Liandraa from Nistertal, Rheinland-Pfalz Germany on Tuesday, August 29, 2006

9 out of 10

Ein sehr bedrückendes und wichtiges Buch! Auch wenn ich Herrn Kertés Meinung über den "Konsens-Bruch" Spielbergs nur bedingt teile! Beim Lesen bin ich schon etwas neugierig auf "Roman eines Schicksallosen" geworden. Mal schauen, ob ich es irgendwann auch noch lesen werde.
Das Buch ist zwar nicht direkt eine Autobiographie, wie der Autor im Interview hinten im Buch auch selbst hervorhebt, aber ich denke schon, dass trotzdem viel Selbsterlebtes mit einfliesst. Leider bleibt für mich die Frage, was der Junge in diesem SS-Lazarett sollte. Es ist zwar eigentlich unwichtig, aber meine Neugier wurde dadurch geweckt und ich bin in der damaligen Zeit nicht so versiert, dass ich es wüsste. Obwohl ich schon einen Verdacht habe...
Schade fand ich, das dem Verlag anscheinend nicht aufgefallen ist, das die Seite 147 fehlt und dafür eine Seite von weiter vorne doppelt gedruckt wurde. Sowas sollte normalerweise nicht passieren! Und jetzt schließe ich mit den Worten vom (damaligen?) Geschäftsführer Fernwärme Wien:

"Deshalb wieder meine Bitte: Stellen sie dieses von der Fernwärme ihnen, liebe Leserinnen und Leser, gewidmete Buch, wenn sie es gelesen haben, nicht einfach ins Regal. Geben sie es an Freunde weiter, damit möglichst viele Menschen vom Bazillus der Lesefreude angesteckt werden."

Der Gedanke ist doch schlicht und einfach im Sinne von BC :)!

Kommt am Sa., den 09.09. mit zum Treffen in Bad Marienberg. 


Journal Entry 19 by Wasserseele from Hahnstätten, Rheinland-Pfalz Germany on Saturday, September 09, 2006

This book has not been rated.

Ein künftiger Beitrag zu meiner internen und völlig inoffiziellen "Gib Nobelpreisträgern eine Chance"-Challenge. Danke, Liandraa! 


Journal Entry 20 by Wasserseele from Hahnstätten, Rheinland-Pfalz Germany on Monday, February 19, 2007

This book has not been rated.

Da ich im Moment eher für leichtere Lektüre zu haben bin und Lesenmachtfroh es gern lesen möchte, ist das Buch jetzt auf dem Postweg zu ihr unterwegs. 


Journal Entry 21 by Lesenmachtfroh from Nürnberg, Bayern Germany on Saturday, February 24, 2007

This book has not been rated.

Der "Roman eines Schicksallosen" als Drehbuch. Das macht mich neugierig, ebenso wie die Rede zum Nobelpreis. Danke fürs Schicken, Wasserseele. 


Journal Entry 22 by Lesenmachtfroh from Nürnberg, Bayern Germany on Friday, April 20, 2007

This book has not been rated.

Es ist ein Buch, das ich schwer beurteilen kann. Den Roman eines Schicksallosen hatte ich vorher schon gelesen. Den Roman als Drehbuch vom gleichen Autor wiederzufinden wirkt noch sachlicher und distanzierter und somit noch erschütternder und nüchterner als das Original. Wenn ich Gelegenheit dazu habe, werde ich den Roman noch einmal lesen. Auch weitere Werke von Imre Kertesz interessieren mich.

 


Journal Entry 23 by Lesenmachtfroh at Nürnberg, Bayern Germany on Thursday, October 27, 2011

This book has not been rated.

Released 3 yrs ago (10/27/2011 UTC) at Nürnberg, Bayern Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Geht nach Berlin zu Lillianne für ihre BücherboXX
 


Journal Entry 24 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Saturday, October 29, 2011

This book has not been rated.


Auch dir, Lesenmachtfroh, Dank für die schönen Bücher für unsere themenbezogene BücherboXX.

Zum 70. Jahrestag der Judentransporte vom Bahnhof Grunewald am Dienstag, 18.10.2011 und ganz aktuell zum 9. November wird weiterhin themenbezogen befüllt.

Sie wird in der Nähe des "Mahnmal Gleis 17" mit Bücher aus dem Komplex Drittes Reich, Nationalsozialismus, Widerstand, Judenprogrome, Holocaust, Dichter und Autoren aus der Liste der "verbrannten Bücher" und weitere passenden Bücher, wie Biografien, Tagebücher etc. ausgestattet und damit auch nachgefüllt.
 


Journal Entry 25 by wingLilliannewing at BücherboXX am Gleis 17 in Grunewald, Berlin Germany on Sunday, October 30, 2011

This book has not been rated.

Released 3 yrs ago (10/30/2011 UTC) at BücherboXX am Gleis 17 in Grunewald, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:


Willkommen bei BookCrossing / Welcome to BookCrossing!

Liebe Finderin, lieber Finder,/ Dear finder,
bitte mache einen Journaleintrag um mich wissen zu lassen, dass dieses Buch gefunden und dass es bei dir ein gutes neues Zuhause gefunden hat. Solltest Du neu bei BookCrossing sein, und Du Lust hast dich hier anzumelden, würde ich mich freuen, wenn Du bei Empfehlungs-Mitglied Lillianne einträgst (Du kannst natürlich auch ohne dich anzumelden, ganz anomym einen Eintrag über Deinen Fund machen). Ich hoffe Du findest gefallen an dem Buch. Du kannst einen weiteren Eintrag machen, wie es Dir gefallen hat sobald Du es gelesen hast.

Dann, wann immer Du Du bereit bist es weiter zu geben, mache bitte einen Freilass-Journaleintrag ob Du dieses Buch an eine Dir bekannte Person weitergegeben oder gesendet hast, oder mache ein Freilasseintrag wenn Du es für Jedermann in die „Wildnis“ freigelassen hast. Verfolge die Weitere reise. Du bekommst eine E-Mail-Nachricht, wenn dieses Buch wieder gefunden wird und jemand einen Eintrag macht. Alles ist absolut vertraulich (Du bist nur unter deinem Screenname zu sehen, Deine angegebene E-Mail-Adresse ist zu keinem Zeitpunkt für andere sichtbar), alles ist kostenlos und absolut Spamfrei!

Möchtest Du mehr erfahren oder Hilfe benötigen schaue einfach im Deutschen-Forum vorbei oder besuche die deutsche Support-Site www.bookcossers.de

Ich hoffe Du kannst Dich auch für BookCrossing begeistern
Gute Reise und lass bald was von dir hören.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Please make a journal entry to let me know that this book has been caught so I know that it has found a good home with you. If you are new to BookCrossing, when you join please indicate that you were referred by Lillianne or any other journaler. (You can make a journal entry anonymously if you don't want to join.) I hope that you enjoy the book. You can make another journal entry with your comments when you are done reading.

Then, whenever you are ready to send it on its way, make a journal entry if you are giving or sending this book to a known person, or a release note if you are leaving it “in the wild” again for anyone to catch. Then watch its journey. You’ll be alerted by e-mail each time someone makes another journal entry. And it’s confidential (you are known only by your screen name and no one is ever given your e-mail address), free, and spam-free.

I hope that you will enjoy the BookCrossing experience!
Have a nice trip und let me hear from you.

Viele Grüße / best regards, Lillianne, Berlin-Wilmersdorf
 




Are you sure you want to delete this item? It cannot be undone.