corner corner Picknick auf dem Eis

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Picknick auf dem Eis
by Andrej Kurkow | Literature & Fiction
Registered by spy-there of Zürich, Zürich Switzerland on 8/16/2013
Average 6 star rating by BookCrossing Members 

status (set by PBner): travelling


2 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by spy-there from Zürich, Zürich Switzerland on Friday, August 16, 2013

This book has not been rated.

Fand es im Bücher-Brocky


Journal Entry 2 by spy-there at Zürich, Zürich Switzerland on Monday, August 19, 2013

6 out of 10

Weiss nicht so recht, was ich davon halten soll; ein Krimi ist es nicht. Ich glaube, dieser Roman soll eine Satire auf die post-kommunistische Ukraine sein. Ich fand ihn nicht sehr komisch, mich stimmte er eher melancholisch.

Kurkows Held heißt Viktor. Von seiner Freundin verlassen, lebt er zusammen mit dem depressiven Königspinguin Mischa (der Kiewer Zoo hatte alle Tiere verschenkt, die er nicht mehr ernähren konnte).
Viktor wäre gern Schriftsteller, blieb jedoch zwischen journalistischen Versuchen und kleinen Prosaarbeiten stecken. Von seinen Kurzgeschichten kann er nicht leben, Mischa auch nicht. Was tun im Kiew der Neureichen und der Mafia?
Da bietet ihm der Chefredakteur der "Hauptstadtnachrichten" eine gut bezahlte, streng vertrauliche Arbeit an. Viktor soll Nekrologe schreiben über Leute in verantwortungsvollen Positionen - die noch nicht gestorben sind. So etwas ist durchaus üblich im Medienwesen, auch hier im Westen. Viktor macht sich an die Arbeit, und sie macht ihm sogar Spaß. Endlich der erste Tote, Viktors brillanter Nachruf erscheint. Dann geht es Schlag auf Schlag - Beerdigung folgt auf Beerdigung ...

Diese „Planwirtschaft des Todes“ finde ich nicht besonders komisch. Zu unlogisch und nebulös das Ganze. Irgendwie steckt die Mafia dahinter, aber wozu und warum diese Morde passieren, bleibt obskur.
Am traurigsten fand ich die Geschichte mit dem Pinguin. Da wird das arme Tier, das in der Natur sehr gesellig in Gruppen lebt, in Einzelhaft in einer Wohnung gehalten und mit gefrorenem (!) Fisch gefüttert. Mischa tat mir die ganze Zeit leid, auch wenn der Vogel im Grunde so abstrakt bleibt wie die Mafia. Zum Beispiel scheisst er nie. Nie muss Victor Vogelkot oder Federn wegputzen.

Der Schluss ist clever, aber schrecklich egoistisch. Viktor, mit dem man sich sogar ein bisschen angefreundet hat, wird zu einem gewöhnlichen Opportunisten. Irgendwie enttäuschend.

Reserviert für die Bookcrossing Olympics.
 


Journal Entry 3 by spy-there at Sportgebäude Allmend in Luzern, Luzern Switzerland on Thursday, August 29, 2013

This book has not been rated.

Released 4 yrs ago (8/29/2013 UTC) at Sportgebäude Allmend in Luzern, Luzern Switzerland

WILD RELEASE NOTES:

In der Kältekammer von med-ice, bei -110°.
Veganias Beitrag zu Hockey - Release am kältesten Ort

Liebe/r Finder/in,

bitte nimm Dir kurz die Zeit, einen Journaleintrag zu schreiben, dass Du das Buch gefunden hast. Du kannst das anonym tun. Es macht aber mehr Spass, wenn Du bei Bookcrossing Mitglied wirst und den Eintrag als Mitglied schreibst. Dann kriegst Du jedes Mal eine Mail, wenn eins "Deiner" Bücher von jemand anderem gefunden wurde. Die Mitgliedschaft kostet nichts, ist spamfrei und ebenfalls anonym. Du erscheinst nur unter Deinem gewählten Pseudonym, Bookcrossing veröffentlich niemals Email-Adressen.

Du darfst dieses Buch behalten, wenn Du möchtest. Wenn Du es weiter gibst oder wieder frei lässt, mach bitte einen Freilass-Eintrag.

Danke für Deine Hilfe
=^,^= spy


Vegania played Hockey! We released the book with the fitting title "Picnic on the Ice" at minus 110° Celsius in the ice chamber at med-ice. It's a therapeutical facility for athletes and for pain treatment for rheumatic diseases. People go in there naked for three minutes, dressed only with shoes, mouthguards and mittens. They indeed look a bit like (naked) hockey players with all that gear :D 


Journal Entry 4 by PBner at Luzern, Luzern Switzerland on Thursday, August 29, 2013

This book has not been rated.


War ich doch mal dort, wo es sehr kalt ist.
Wohl der kälteste Ort der Schweiz und siehe da ein Buch in der Kälte.

„Picknick auf dem Eis“ für ein Picknick war es mir aber doch zu kalt.

Das Buch habe ich schlussendlich dagelassen, da mich die Diogenes Taschenbücher nicht so überzeugen.

Sicher wird jemand anderer daran Freude haben!
 


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