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Journal Entry 1 by Lightdancer from Wien Bezirk 12 - Meidling, Wien Austria on Monday, December 15, 2003
Ich kann leider keine näheren Angaben über das Buch machen, da es mir heute übergeben wurde, als aussortiert wurde. Eines kann ich sagen: es muß ziemlich alt sein, denn es ist in Kurrenth (=Altdeutsch) geschrieben.
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Journal Entry 2 by Lightdancer at on Friday, September 10, 2004
Released 7 yrs ago (9/10/2004 UTC) at WILD RELEASE NOTES:
RELEASE NOTES: Kommt zum heutigen Meet-Up und, falls es keiner will, zum anschließenden Massen-Release mit! Bei letzterem wird noch ein genauer Ort bekanntgegeben...
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Journal Entry 3 by schwester from Wien Bezirk 03 - Landstraße, Wien Austria on Saturday, September 11, 2004
Weil das Volxkino gestern Jalla! Jalla! gespielt hat, hab ich mir schon wieder kein Meetup anschaun können... aber ich mußte natürlich heut ins Pickwick´s schaun, was es so an Überbleibseln vom Meetup gibt... und irgendwie hab ich den Einband so super gefunden, dass ich auch dieses Buch hab mitnehmen müssen... danke dem netten Menschen von dem es stammt! Mehr wenn ichs dann gelesen hab. ~~~~~~~~~ Nov2004: Ich habe ein bißchen recherchiert: der Autor ist Däne und hat im Jahr 1917 den Nobelpreis für Literatur erhalten. Dieses Buch wurde 1894 geschrieben und sein vollständiger Titel ist "Pastor Mors. Eine seltsame Geschichte". Und ich muß sagen: der Untertitel ist Programm! Es geht um einen protestantischen Professor für Theologie, der gerade eine Abhandlung über die Unsterblichkeit fertig geschrieben hat, als es an der Tür läutet und ihn ein ihm unbekannter Mann besucht, der sich als Pastor Mors vorstellt. Pastor Mors weist noch explizit darauf hin, wie gut sein Name doch paßt. Mysteriöser Weise weiß dieser Pastor Mors sehr gut über den Inhalt der - vor Minuten erst fertigstellten - Abhandlung bescheid und möchte sich vom Professor zu diesem Thema belehren lassen. Es folgt ein Ausflug zum Heurigen, bei dem die Kellnerin Faust (bzw eher Gretchen) rezitieren täte - "hätte sie eine höhere Bildung besessen". Leider ist sie also zu ungebildet und es wird trotzdem zitiert, wenn auch vom Erzähler. Darauf folgt eine Art Geistererscheinung der Jugendliebe des Professors. Dazwischen immer wieder die - für meine Begriffe - teils etwas abstrus anmutende Diskussion der Details des Jenseits: wenn man im Jenseits geistgleich ist, braucht man dann Geschlechtsorgane? Aber wäre man nicht enttäuscht, den geliebten Menschen ohne seine sekundären (!) Geschlechtsmerkmale wiederzutreffen? Bzw: würde man den dann überhaupt erkennen? (Kein Scherz! Wirklich aus dem Buch!) Und dann, was ja auch nicht fehlen darf: eine Friedhofsszene, in der Mors seinen Totenschädel-gleichen Kopf enthüllt (nämlich seinen Hut abnimmt) und einen Handschuh auszieht und damit seine Knochenhand entblößt. Der Professor hadert kurz mit dem Schicksal, warum er nicht Buddhist geworden ist, dann wankt er heimwärts und verbrennt sein Manuskript. Überlegt, ob Mors jetzt der Tod oder der Teufel oder doch ein Engel war und schreibt eine neue Abhandlung über die Unsterblichkeit, die orthodoxer ist als die vorherige. Also ich kann dem Autor nur zustimmen: eine seltsame Geschichte! Die Antwort auf die in der Schule immer gestellte Frage Was-will-uns-der-Autor-damit-sagen bleibt mir tatsächlich vollkommen verborgen. Der Autor hat sich im Laufe seines Lebens sehr für Buddhismus interessiert - das erklärt vielleicht den eigenartigen Einschub in der Friedhofsszene. Auf die Faust-Elemente wird man ja auch hingestessen, bis sie nimmer zum Übersehen sind. Ansonsten bin ich etwas ratlos - allerdings irgendwie amüsiert. Mit seinen abstrusen Wendungen und wirklich eigenartigen Handlungselementen erinnert mich das ganze ein bißl an einen Monty Python Film - ob das auch so gedacht war, wage ich zu bezweifeln, aber is ja egal. Ich hatte übrigens mal ein (wie sich bald herausgestellt hat, ziemlich ehrgeiziges) Projekt: von jedem Literaturnobelpreisträger zumindest ein Buch lesen... es hat sich gezeigt: die älteren Bücher gibts teilweise nicht mehr, und bei den neueren (die ich besorgen konnte) war soviel mühsames dabei, dass ich das Projekt wieder aufgegeben habe. Umso mehr freut es mich, dass ich hier so unverhofft auf das Jahr 1917 gestossen bin!
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Journal Entry 4 by schwester at on Wednesday, December 08, 2004
Released on Wednesday, December 08, 2004 at about 7:00:00 AM BX time (GMT-06:00) Central Time (US & Canada) at Brigittenauer Bad in Wien, Wien Austria. RELEASE NOTES: im Kästchen Nummer 87
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