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Die Geheimnisse des Mulatten Pedro
by Jorge Amado | Literature & Fiction
Registered by wingolagoriewing of Stuttgart, Baden-Württemberg Germany on 7/19/2012
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Journal Entry 1 by wingolagoriewing from Stuttgart, Baden-Württemberg Germany on Thursday, July 19, 2012

3 out of 10


Der brasilianische Autor Jorge Amado wurde am 10. August 1912 in Pirangi geboren und starb 2001. Er verfasste mehr als 25 Erzählungen und avancierte damit zum bekanntesten und beliebtesten Schriftsteller seines Landes. Seine Erzählungen thematisieren Leben und Sitten in den nordöstlichen Regionen Brasiliens.

So hat doch kein anderer seine Heimat besungen, mitsamt den Heiligen und kleinen Leuten, mit allen Farben und Gesängen und dem Geruch von süß faulenden Bananen, von Fisch, Fäkalien und fettem Palmöl.

Er war der erfolgreichste Autor Brasiliens: in 52 Ländern gelesen, in bisher 21 Millionen gedruckt, für Funk, Film und Bühne bearbeitet. Sein graues Löwenhaupt gehörte längst zu den Unsterblichen der "Academia Brasileira de Letras". Doch statt im Ornat des Dichterfürsten zog er es vor, auf Sandalen, in papageienbunten Hemden durch die Welt zu gehen. Denn er war ein Kind der Sonne und Sinnlichkeit. Bei sanftem Bettgeflüster hielt er sich nie auf. In Romanen wie "Die Herren des Strandes", "Jubiaba" und "Tieta aus Agreste" gab es massenhaft deftige Liebesszenen, die ihm den Ruf eintrugen, ein brasilianischer Boccaccio zu sein. Der Autor, dessen enorme Produktivität man gern mit der von Balzac verglich, wurde gerade im Osten Deutschlands eifrig verlegt. Den sozialistischen Literaturverwaltern entging dabei wohl die Tatsache, dass die Kommunistische Partei Amado, der in den 30ern mit seinem sozial engagierten "Bahia"-Zyklus Ruhm geerntet hatte, 1956 als "Renegat" ausschloss. Seither verfasste er nur noch unpolitische Prosa im Stil fröhlich-ironischer Schelmengeschichten. Zum Amüsantesten dieser Periode gehören "Die Geheimnisse des Mulatten Pedro", wo selbst ein Marxist zugleich als Zauberer und Medizinmann auftritt.

Mmh, das Buch war nicht so der Brüller, ziemlich verwirrend geschrieben. Und amüsant fand ich auch nicht besonders.

Zählt für Brasilien.
 


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