corner corner Der Frosch, der ein richtiger Frosch sein wollte

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Der Frosch, der ein richtiger Frosch sein wollte
by Augusto Monterroso | Literature & Fiction
Registered by wingKasimarwing of Schwabbruck, Bayern Germany on 7/17/2012
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2 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by wingKasimarwing from Schwabbruck, Bayern Germany on Tuesday, July 17, 2012

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Kurzprosa 


Journal Entry 2 by wingKasimarwing at Landsberg am Lech, Bayern Germany on Friday, November 02, 2012

7 out of 10

In diesem Buch finden sich 43 Kurzgeschichten - zwischen einer Zeile und 5 Seiten lang, die sich mit verschiedenem befassen: mit der Schriftstellerei, der Lage Südamerikas, die mal Tier-Fabeln auf die Schippe nehmen, mal Zitate und Ideen bekannter Dichter verwenden, die Beschränktheit des Menschen, (kulturelle) Überlegenheit und sinnlose Alltagsgewohnheiten.
Ein Buch, dass mir sicher nur einen Einblick in die Gedanken dieses speziellen Guatemalteken liefert, das mich in Sprache und Form aber angenehm überrascht hat und motiviert, tiefer in die lateinamerikansiche Literatur einzudringen.
Am interessantesten (und leider ansprechendsten) fand ich die Erzählung: Wie ich mich von fünfhundert Büchern befreite ... 


Journal Entry 3 by wingKasimarwing at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Bayern Germany on Tuesday, November 20, 2012

This book has not been rated.

Released 5 yrs ago (11/20/2012 UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Bayern Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Viel Spaß! 


Journal Entry 4 by wingKYHwing at Siegburg, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, November 26, 2012

This book has not been rated.

Viele Dank! Das Buch ist bei mir angekommen. 


Journal Entry 5 by wingKYHwing at Siegburg, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, January 18, 2017

8 out of 10


Ein Jahr = Ein Land:
Guatemala




Das Buch hat es immer wieder mal versucht gelesen zu werden, da es ja so schön dünn ist.
Unglücklicherweise hat die erste der Kurzgeschichten dafür gesorgt, dass es immer wieder zurückgestellt wurde...
Die Schrift ist klein, die Sätze lang und geschraubt und die Sprache so gestelzt wie der Inhalt absurd. Nicht grade einladend.
Die 2. Geschichte war fast noch schlimmer, weil absatzlos (und ich habe sie immer noch nicht verstanden...)

ABER dann kam diese Geschichte:

Der Dinosaurier
Als er erwachte, war der Dinosaurier immer noch da.

Das ist es, das ist die ganze Geschichte. Ich dachte nur Häh? Die nächste, das Konzert, hat dann die Wand durchbrochen, die der Dinosaurier angeknackst hat: Sie gefiel mir.
Und ich umarmte die Absurdität und konnte damit ein wenig sehen, was dahinter steckte. Selbst beim 1. Text. (den 2. verstehe ich immer noch nicht ;-)) , den ich aber nach wie vor für einen schlechten Einstieg halte.
Wobei mir die kurzen Texte immer noch besser gefallen als die längeren, am besten "Die anderen sechs" und "Der Glaube und die Berge"
Also: nicht abschrecken lassen und ruhig in der Mitte einsteigen, um später vorne zu lesen.

Der Glaube und die Berge:
Am Anfang versetzte der Glaube nur dann Berge, wenn es unbedingt nötig war, so daß die Landschaf jahrtausendelang unverändert blieb.
Als sich der Glaube aber zu verbreiten begann und die Menschen gefallen an dem gedanken fanden, Berge zu versetzten, machten diese nichts anderes mehr als hin und her zu rücken, und jedesmal wurde es schwierger, sie an dem Ort wiederzuinden, an dem man sie in der Nacht zuvor gelassen hatte, ein Umstand, der natürlich mehr Probleme schuf als löste.
Die guten Menschen zogen es deshalb vor, den Glauben aufzugeben, und jetzt bleiben die Berge normalerweise auf ihrem Platz stehen.
Wenn es auf der Straße zu einem Erdrutsch kommt, dem ein paar reisende zum Opfer fallen, so liegt das daran, daß irgend jemand, nah oder fern, noch einen Rest Glauben hatte.

 


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