Geduld bringt Rosen.
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Geduld bringt Rosen.
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Im vorliegenden Band, der zwischen 1932 und 1934 in der Wiener "Arbeiter-Zeitung" veröffentlichte Geschichten aus der Feder Veza Canettis versammelt, wird die Lebenswirklichkeit der "kleinen Leute" im Wien der frühen 1930er-Jahre nüchtern und einfühlsam zugleich abgebildet. Es sind die unscheinbaren, stillen Menschen, die Veza Canetti in den Mittelpunkt stellt. Sei es beispielsweise der Angestellte Mäusle, der die Veruntreuung von Lohngeldern durch den Sohn des Chefs aufdeckt und schließlich seinen Arbeitsplatz verliert, oder die tüchtige junge Arbeiterin Anna, die entlassen wird, weil sie dem Chef für ein Abenteuer nicht hübsch genug und überhaupt zu minder ist, oder eine Putzfrau, die sich in Lebensgefahr begibt, indem sie Aktivisten des Februaraufstands 1934 versteckt. Veza Canetti schildert Schicksale von Rechtlosen, die der Willkür anderer Menschen hilflos ausgeliefert, von diesen materiell abhängig und Demütigungen ausgesetzt sind. Sie leuchtet in "Alltagsgeschichten" Standesdünkel und Klassenunterschiede aus. Ihre Erzählungen sind politisch engagierte sozialkritische Milieureportagen von literarischer Qualität. |
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Released 12 mos ago (5/24/2012 UTC) at Joseph-Roth-Diele in Tiergarten, Berlin Germany WILD RELEASE NOTES:
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Bei dem Treffen mit Dagobert in der Joseph-Roth-Diele "eingefangen". Danke, Dagobert! Sollten wir desöfteren wiederholen :-) Die Joseph-Roth-Diele hat auch lecker Essen und Platz für viele ... Wird nun im Rahmen der Lese-Challange von lady-liberty gelesen. Die Autorin ist nicht gelistet in dem Buch der verbrannten Bücher von Volker Weidermann jedoch bei der Bücherlesung-Liste. Mein Kommentar Das waren alles sehr traurige Geschichten - wie schon Dagobert1 erwähnte. Manche Schilderungen haben mich an Zille-Portraits erinnert. Erstaunlich fand ich auch den Schreibstil, in dem ich fast an den Wienerischen Tonfall herausgehört habe. Und im Seher beispielsweise werden wir wieder daran erinnert, wie sich die Sinne des Menschen herausbilden können: Der Blinde hat einen vermeintlichen Diebstahl aufgeklärt. Veza Canetti starb 1963 im Exil in London, wo sie und ihr Mann seit 1938 lebten, wahrscheinlich durch Suizid. Sie wollte auf keinen Fall nach Wien zurück, denn dort würden die Nazis „bald alle jüdische Pässe haben“, urteilte sie über ihre Landsleute. All die weiteren Challenge-Bücher, die ich lese, sind auf meinem erweiterten Profil gelistet. |
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Released 9 mos ago (8/10/2012 UTC) at Hugo Restaurant in Wilmersdorf, Berlin Germany WILD RELEASE NOTES:
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Released 6 mos ago (11/13/2012 UTC) at Ehrenfeld - Goldmund (Literaturcafé) in Köln, Nordrhein-Westfalen Germany WILD RELEASE NOTES:
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Released 6 mos ago (11/17/2012 UTC) at Burgruine Saffenburg in Mayschoß, Rheinland-Pfalz Germany WILD RELEASE NOTES: Ich hoffe, das Buch findet einen interessierten und interessanten LeserIn, der hier auch einen Eintrag macht. Denn es wäre sehr schön, zu erfahren, wohin das Buch gekommen ist, ob es gelesen wird, ob es gefiel und wo es evtl. wieder freigelassen wird. Also Buch, mach´s gut - lass von Dir hören. |
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