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Journal Entry 1 by EXC-677421 on Sunday, April 29, 2012
Millionenfach, wenn nicht Milliardenfach ist diese Novelle durch die Köpfe von Schülern, normalen Bürgen und hochrangigen Personen gegangen und ich darf sie nun bewerten *gg! Ich habe dieses Buch im Zuge der: "Verbrannte Bücher-Challenge" gelesen. Nun, bei einem so hochrangigen Buch habe ich fast die Scheu mich durch eine Bewertung zu blamieren. Bestimmt sehe ich nicht den KasusKnaktus des Ganzen, aber das soll mir jetzt mal egal sein, denn den sollt ihr ja auch selbst erlesen. Es geht im allgemeinen um das Schachspiel. (soweit schon mal gut, gell :) ) Dabei werden im Laufe der Geschichte die Biographien zweier Männer beschrieben. Der eine ist in seinen kognitiven Fähigkeiten nicht weit ausgebildet. Ihm fehlt dazu die soziale Kompetenz und die Mitmenschlichkeit. Kühl, kalt, berechnend, stets ein Auge auf seine finanziellen Einnahmen, erarbeitet er sich die Weltmeisterschaft des königlichen Spiels im Außen. Sein Gegenspieler wird als intelligent beschrieben. Intelligent auch in seinen sozialen Handlungen. Durch lange Gefangenschaft erarbeitet er sich ebenso das Schachspiel. Da ihm die Möglichkeiten nicht gegeben sind, ein brauchbares Spiel aufzubauen und aus anderen Gründen, verlagert er das Spiel nach innen. Er kann Züge, die weit in der Zukunft liegen, berechnen. Als er beginnt gegen sich selbst im Geiste zu spielen, verliert er darüber fast seinen Verstand. Durch Zufall oder Schicksal treffen diese beiden Männer nun bei einer Schiffsfahrt aufeinander und spielen Schach. Die Geschichte wird aus der "Ich-Erzählung" eines Dritten geschrieben. Die gesamte Ausdrucksweise ist sehr angenehm und lebhaft erzählt. Die Spannung kommt einmal von der Seite der einzelnen Schicksals- begebenheiten und zum anderen aus der Spannung der Beschreibung des Schachspieles selbst und den Reaktionen der Protagonisten darauf. Eine sehr interessante Novelle, die ich jedem empfehlen kann, da sie in tieferen Zusammenhängen den menschlichen Geist und Persönlichkeit präzise beschreibt und mitempfinden läßt. Fertig!
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