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Therese
by Arthur Schnitzler | Literature & Fiction
Registered by Liandraa of Nistertal, Rheinland-Pfalz Germany on Tuesday, April 03, 2012
Average 9 star rating by BookCrossing Members 

status (set by danielt7): travelling


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Journal Entry 1 by Liandraa from Nistertal, Rheinland-Pfalz Germany on Tuesday, April 03, 2012

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Therese Fabiani, Offizierstochter aus gutem Hause, versucht aus den gesellschaftlichen Zwängen auszubrechen und verlässt das elterliche Haus mit dem Ziel, ihre eigenen Wege zu gehen. Doch ihr Vorhaben ist zum Scheitern verurteilt und ein tragisches Schicksal nimmt seinen Lauf. 


Journal Entry 2 by Liandraa at Bad Marienberg (Westerwald), Rheinland-Pfalz Germany on Sunday, April 15, 2012

10 out of 10

Ein Klassiker, der mich wirklich positiv überrascht hat!
Behandelt werden ca. 20 Jahre in Thereses Leben. Zu Anfang war sie mir unsympathisch und hatte etwas überhebliches an sich. Sie verlässt das elterliche Zuhause und schlägt sich in Wien als Erzieherin in verschiedenen Familien durch. Sie träumt davon zu heiraten und ein "normales" Leben zu führen, wie es für eine Frau um 1900 so üblich war. Doch leider hat sie kein Glück. Da sie sehr hübsch zu sein scheint, machen ihr viele Männer den Hof. Sie entscheidet sich aber immer für die Falschen, die es nicht ernst meinen und nur für eine gewisse Zeit ihren Spaß haben wollen; ohne spätere Verpflichtungen. Ist doch hin und wieder einmal ein Mann dabei, der ernstere Absichten zu haben scheint, wird er ihr bald langweilig und fad und sie weisst ihn so lange ab, bis er das Interesse an ihr verliert. Auch nachdem sie von einem Mann der wieder nichts hat schwanger wird und ein uneheliches Kind bekommt, findet sie kein Glück... Im Laufe des Buches kommt sie durch ihr bescheidenes Leben von ihrem hohen Ross hinunter und Schnitzler lässt den Leser immer wieder in ihre Gedanken und ihr Innerstes schauen. So versteht man viele ihrer Handlungen besser und am Ende war sie mir sympathischer und tat mir nur noch leid.

Edit 05.05.12: Kommt heute mit zum Renneroder Treffen. 


Journal Entry 3 by danielt7 at Rennerod, Rheinland-Pfalz Germany on Sunday, May 06, 2012

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Gestern beim Treffen erhalten, dankeschön. 


Journal Entry 4 by danielt7 at Wetzlar, Hessen Germany on Sunday, July 29, 2012

8 out of 10


Schnitzler? Schnitzler? - Mit diesem Autor, von dem ich bisher nie etwas gelesen hatte, hatte ich, ohne zu wissen, woher, etwas Negatives assoziiert, in der Art von "böser Bube" oder wenigstens "nichts für Kinder". Recherchiert habe ich aber erst nach dem Lesen; er hat wohl einige Tabus der damaligen Zeit gebrochen. "Therese" erschien 1928.

Manchmal hätte ich Therese die Entschlossenheit gewünscht, nun doch endlich eine Bindung einzugehen. Natürlich nicht mit einem der windigen Herumtreiber, aber sie hatte ja auch die eine oder andere (ich habe mir nicht jedes Haus gemerkt, in dem sie gearbeitet hat; hier übertreibt Schnitzler es ein wenig mit Detailreichtum) Gelegenheit für eine "gute" Beziehung. Therese nimmt aber immer Reißaus - vielleicht aus Angst vor Langeweile, die eine solche Beziehung mit sich brächte; immerhin materiell und sozial wäre sie aber versorgt gewesen, anstatt vereinsamt und wegen des unehelichen Kindes beschämt von der Hand in den Mund zu leben, mit ihrem Jugendfreund Alfred als einzigem wenigstens halbwegs Vertrautem.
Auf der anderen Seite habe ich Achtung vor Thereses Stolz, allein klarkommen und sich nicht abhängig machen zu wollen.
Armes Mädchen, was für ein Dilemma.

Einen besonderen Reiz hat die altmodische, klar beschreibende und doch ausweichend verklausulierte Sprache: "Als sie endlich an einem Vorfrühlingsabend in dem etwas kahlen, doch sehr ordentlich gehaltenen Zimmer der Alservorstadt, das er bewohnte, die Seine wurde, hatte sie weniger das Gefühl einer lang ersehnten Erfüllung, als das Bewußtsein einer endlich eingelösten Verpflichtung; [... ]"
 


Journal Entry 5 by danielt7 at Busbahnhof in Wetzlar, Hessen Germany on Saturday, February 09, 2013

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Released 1 yr ago (2/10/2013 UTC) at Busbahnhof in Wetzlar, Hessen Germany

WILD RELEASE NOTES:


Im Fahrradunterstand.

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