corner corner Neunzehnhundertvierundachtzig (1984).

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Neunzehnhundertvierundachtzig (1984).
by George Orwell | Literature & Fiction
Registered by wingGhaneschawing of Gmunden, Oberösterreich Austria on Tuesday, February 07, 2012
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Journal Entry 1 by wingGhaneschawing from Gmunden, Oberösterreich Austria on Tuesday, February 07, 2012

10 out of 10

Buch der 1000 Bücher
Klassiker der sich schon erfüllt hat

George Orwells 1984 ist längst zu einer scheinbar nicht mehr erklärungsbedürftigen Metapher für totalitäre Verhältnisse geworden. Mit atemberaubender Unerbittlichkeit zeichnet der Autor das erschreckende Bild einer durch und durch totalitären Gesellschaft, die bis ins letzte Detail durchorganisierte Tyrannei einer absolute autoritären Staatsmacht. Seine düstere Vision hat einen beklemmenden Wirklichkeitsbezug, dem sich auch der Leser von heute nur schwer entziehen kann. Im Orwell-Staat wird eine neue Sprache verordnet, das sogenannte "Neusprech". Zusammen mit dem sogenannten "Zwiedenk" soll den Menschen das Denken abgewöhnt werden. Orwell beschriebt eindrucksvoll, wie durch Veränderung der Sprache der Manipulation des Volkes durch die herrschende Klasse Tür und Tor geöffnet werden kann. Besonders deutlich wird das, wenn die unmenschlichsten Züge eines Systems mit wohllautenden Namen besetzt sind. So gibt es zum Beispiel ein "Liebesministerium". Es sorgt nicht etwa für den liebevollen Umgang der Menschen untereinander, sondern "lehrt" den Abtrünnigen und Andersdenkenden mittels grausamster Foltermethoden den "Großen Bruder" zu lieben. Im "Ministerium für Wahrheit" werden Geschichte und Gegenwart dem gegenwärtigen politischen System angepasst. Wahr ist, was der "Große Bruder" als wahr definiert. Dem Volk wird klargemacht, dass alles immer schon so war, wie es jetzt ist. Anderslautendes wird aus Zeitschriften und Büchern und damit aus dem Gedächtnis der Menschen systematisch entfernt. Das "Friedensministerium" hingegen plant "Friedensmissionen", die nichts anderes sind als Kriegseinsätze. Wer wollte sich da noch wundern, dass sich hinter "Lustlagern" Zwangsarbeitslager der übelsten Art verbergen.
Autorenportrait
George Orwell, geboren 1903 in Motihari, Indien, verdingte sich zunächst bei der indischen Polizei in Birma. Er gab den Dienst aber 19
aus Protest gegen die britischen Kolonialherren auf. Orwell schlug sich dann als Tellerwäscher, Vagabund und Lehrer durch, bis er im spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Republikaner erneut zu den Waffen griff. Er starb 1950.


gekauft für Bookcrossing bei der
Tauschbücherei Rechberger
 


Journal Entry 2 by wingGhaneschawing at geht mit einer Buchbox mit in -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Oberösterreich Austria on Tuesday, February 07, 2012

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Released 3 mos ago (2/7/2012 UTC) at geht mit einer Buchbox mit in -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Oberösterreich Austria

WILD RELEASE NOTES:


1000-Bücher-Box 


Journal Entry 3 by wingcurlycatwing at Wien Bezirk 05 - Margareten, Wien Austria on Wednesday, February 29, 2012

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bleibt bei mir 




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