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Ben X
by Nic Balthazar | Teens
Registered by Elli94 of Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on 12/28/2011
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Journal Entry 1 by Elli94 from Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Wednesday, December 28, 2011

8 out of 10

Mein eigenes Exemplar, weil ich den Film geliebt habe, als wir ihn in der Schule gesehen haben und ich dieses Buch hier deshalb von meiner alten Klasse geschenkt bekommen habe!

Dreizehn Laternenpfähle. Zwei Zebrastreifen. Siebzehn Treppenstufen. Dinge, die man zählen kann. Dinge, auf die man zählen kann. Denn danach folgt die Ungewissheit.

Ben braucht die Sicherheit, die monotone und gleiche Abfolge jeden Tag. Er braucht die exakt 7 Mintuten zum Duschen, er braucht den pünktlichen Bus um exkat 7:27. Er braucht einfach Routine. Und die bekommt er, zumindest solange bis der Bus da ist, denn danach weiß er nie was auf ihn zukommt. Aber er weiß, dass es meistens nichts gutes ist. Er wird gedemütigt und gemobbt in der Schule, Tag für Tag. Und Tag für Tag reicht es ihm immer mehr. Er hat nur den Chat als Fluchtort, mit der schönen Barbie, mit der er anstößige Nachrichten austauscht. Aber diesen Fluchtort hat er nicht in den 8 Stunden, in denen er in der Schule sitzten muss, Tag für Tag.
Er schmiedet einen Plan, die Waffe aus seinem Onlinespiel soll ihm dabei helfen. Und Barbie, die ihn besuchen kommen will, auch. Sie bewegt ihn sogar dazu den Plan umzukonstruieren. Aber nach wie vor hat der Plan etwas mit seinem Tod zu tun ..

Es ist eine sehr schöne Geschichte über einen autistischen Jungen, aber mir ging sie viel zu schnell. Man hat das Buch schnell durch und irgendwie fehlt der Tiefgang in der Geschichte, denn das Buch ist schneller vorbei, als das man es genießen könnte. Was ich sehr schade finde, nachdem ich den Film so gut fand.
Die erotischen Nachrichten mit Barbie in Reimform fand ich auch sehr seltsam. Ich erinnere mich, das es im Film anders war und das ich das im Film besser fand, denn das passt irgendwie gar nicht. Ein autistischer Junge, der privat hocherotische Emails schreibt?
Die ab und zu hingeworfenen engilschen Worte wirkten komisch, aber daran gewöhnt man sich.

Schade, dass das Buch nicht so gut ist wieder Film. Man sagt in der Kürze liegt die Würze, aber das trifft hier leider nicht zu.

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Für die Assoziationschallenge gelesen.
Begriff: Yeti
Erklärung: Yeti erinnert mich an Schnee und an Weihnachten. Letztes Weihnachten bekam ich den Film "Anne Frank" wo auch Ben Kingsley mitspielt. 


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