
|
Journal Entry 3 by Elli94 at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Monday, December 26, 2011
Kürthybücher lassen sich leicht lesen, aber auch wieder schnell vergessen. Gerade kann ich mich auf nichts konzentrieren, will aber was lesen! Da eignet sich dieses hier perfekt. Nicht anspruchsvoll und nichts, was man sich merken muss .. Ich werde es im Dezember im Rahmen der Assoziationschallenge lesen und zwar zu dem Oberbegriff "Yeti" Yeti: Für mich ist er groß, breit und hat sicher einiges an Gewicht (=schwer). Eigene Meinung: Rosemarie Goldhausen, oder auch einfach Marie genannt, ist eine emazipierte Frau, die auf die 40 zugeht. All ihre Freunde und Bekannte sind verheiratet und haben Kinder, oder diese sind in Planung. Aber Rosemarie will keine Kinder, dafür aber heiraten. Aber Frank, ihr Langzeitfreund, will sie nur heiraten, wenn sie ein Kind gebährt. Zumindest sagt er das. Doch plötzlich macht er ihr einfach so einen Heiratsantrag, und plötzlich weiß Rosemarie nicht mehr sicher, ob sie wirklich ja sagen soll. Anscheinend bin ich laut Amazonwertungen jemand, der die Bücher von Kürthy noch nicht kennt. Nein, ich habe eh nur fast alle gelesen, aber keine Sorge, kein Fan bin ich wirklich nicht. Ich lese sie nur, weil sie leicht zu lesen sind und man sich nicht dabei anstrengen muss. Fast immer ist es diesselbe Geschichte, auch diesmal gleicht sie ihren Vorgängern. Ich dachte sogar ich habe das Buch schon mal gelesen, dann ich konnte mich gut an den Namen Erdal erinnern und an die Probleme mit den Haaren. Mein Gedächtnis aber sollte soweit noch in Takt sein, dass ich mich an die verstorbene Tante erinnern sollte, hätte ich das Buch wirklich gelesen und das konnte ich nicht. Wie sich dann bei einer Recherche herausstellte, schreibt Kürhty immer über den schwulen Freund namens Erdal und die Haarprobleme bei der Protagonistin. Das Buch enttäuschte mich nicht, da ich mir nicht allzu viel erwartet habe. Es hat mich sogar ein wenig berührt und zwar wegen der Tante. Den Handlungsstrang mit und über sie fand ich sehr schön und berührend. So eine Tante hätte ich auch gerne! Das Ende kam für mich unerwartet, so hatte ich doch immer auf das Gegenteil gehofft und ehrlich gesagt bin ich sogar ein wenig enttäuscht darüber. Man erfährt auch nicht was mit Leonie passiert, ob sie bei Erdal weiter wohnt oder nicht. Witzig fand ich es nicht so sehr, manche Ausdrücke fand ich sogar sehr seltsam und hätte sie an der Stelle von Frau Kürthy nicht gewählt. Und das sie ihren Spitzenautor einfach so mir nichts, dir nichts in Paris wiederfindet, das kennen wir doch auch schon aus "Freizeichen". Und schon damals fand ich das sehr unwahrscheinlich. Am allerschönstem am Buh sind aber die Bilder! Nicht alle, aber dennoch die meisten finde ich traumhaft schön. Besondere das mit den Leoparden, das nochmals am Ende des Buches vorkommt. Ein sehr toller Stil. Was soll ich sagen? Ich fühlte mich schwerelos beim Lesen. Nicht, weil ich vor Freude über das Buch in einem durchgelesen habe, sondern weil es nicht anspruchsvoll war.
|

|
Journal Entry 4 by Elli94 at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Wednesday, December 28, 2011
Released 1 mo ago (12/28/2011 UTC) at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria CONTROLLED RELEASE NOTES:
Darf in die "Gelesen 2011"-Box von stepnina.
|