Das Einstein-Mädchen: Roman
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Das Einstein-Mädchen: Roman
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Liebe/r Finderin/Finder, Stell Dir vor, die ganze Welt wäre eine einzige große Bibliothek ... Genau das ist die Idee, die hinter Bookcrossing steht, diesem weltweiten Forum zum kostenlosen Lesen, Tauschen und Freilassen von Büchern. Die Bücher sollen nicht nur einem, sondern ganz vielen Menschen Freude bringen und Bookcrosser wählen dafür diesen herrlich unkonventionellen Weg. Die schönste Belohnung für mich wäre es nun, wenn die Finderin/der Finder hier einen Eintrag hinterlässt: wo das Buch gefunden wurde, wie und ob es denn wohl gefiel und wie die Reise des Buches jetzt weitergeht. Dazu muss die Finderin/der Finder sich nicht etwa registrieren, sie/er kann dabei völlig anonym bleiben – andererseits ist natürlich jeder neue Bookcrosser ein großer Gewinn für die Gemeinschaft ...! Viel Freude mit dem Buch und Dankeschön für den Eintrag literaDiva Inhaltsbeschreibung laut Buchumschlag: »Ein brillant recherchierter und höchst fesselnder Thriller um die Familie und das private Leben eines Genies. Psychologisch sehr überzeugend, und die historische Atmosphäre des Berlin von 1932 ist hervorragend getroffen – nachdrücklich zu empfehlen!« Jessica Mann in ›Literary Review‹ Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden. In der Nähe entdeckt man den Programmzettel eines Vortrags von Albert Einstein: "Der gegenwärtige Stand der Quantentheorie". Die Presse tauft sie daraufhin "das Einstein-Mädchen". Als sie aus dem Koma erwacht, hat sie keine Erinnerung an ihr früheres Leben, weiß nicht einmal mehr ihren Namen. Martin Kirssch, Psychiater an der Charité, iast fasziniert von diesem ungewöhnliche Fall. Im Lauf der Zeit fühlt er sich immer mehr zu seiner Patientin hingezogen. Bei seinen eigenen heimlichen Nachforschungen zur Identität der "Patientin E." stößt er auf ein Notizbuch mit mathematischen Formeln und einen Brief, adressiert an Mileva Einstein-Maric, die erste Frau Albert Einsteins. Um Milena aufzusuchen reist er nach Zürich und lernt dort ihren und Einsteins Sohn Eduard kennen, der sich im Burghölzli, einer Nervenheilanstalt befindet. Weiß Eduard wer das geheimnisvolle Einsteinmädchen ist? Kirsch ahnt noch nicht, dass die "Patientin E." sein letzter Fall sein wird - denn während er sich in Zürich aufhält, ergreifen die nationalsozialisten in Deutschland die Macht...
Mein Eindruck: Spannender Kriminalroman oder Zeitdokument? Roman oder Biographie? Physik, Geschichte oder Medizin? Schwer einzuordnen … Es ist definitiv ein sehr spannender Roman, sehr flüssig geschrieben, schnell hat mich die Geschichte gefesselt. Und zwar sowohl der Hauptstrang, als auch die vielen kleinen und größeren Nebenschauplätze. Letztere, hervorragend recherchiert und ganz beiläufig in die Handlung verwoben, haben mich oft genug mehr gefesselt als das Hauptgeschehen – wie Einstein quasi als Popstar gefeiert und damit für Kritiker fast unangreifbar war, wie sich die politische Stimmung im Land zunächst unbemerkt so nach und nach gen rechts verschob, aber besonders die Skrupellosigkeit, mit der schon vor dem zweiten Weltkrieg medizinische Experimente mit hilflosen Personen getätigt wurden. So wunderte mich letztendlich weder Einsteins Machogehabe, noch das verleugnete uneheliche Kind, noch der verbannte und vergessene (weil psychisch kranke) Sohn.
Wird heute zwecks Wunscherfüllung mit zum Meeting genommen … |
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