corner corner Sprach(verständnis)probleme bei Terminabsprachen im realen Leben.

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Sprach(verständnis)probleme bei Terminabsprachen im realen Leben.

Liebe Sprachgefühlige,

wann ist der nächste Freitag? Und wann ist der kommende Freitag?
Und wann ist vergangenen Freitag? Und wann ist vorigen Freitag?

Ich nenne nur noch Daten, um Missverständnisse zu vermeiden.

Es grüßt heute, am 9. Mai 2018,
Aprille

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Liebe Sprachgefühlige,

wann ist der nächste Freitag? Und wann ist der kommende Freitag?
Und wann ist vergangenen Freitag? Und wann ist vorigen Freitag?

Ich nenne nur noch Daten, um Missverständnisse zu vermeiden.

Es grüßt heute, am 9. Mai 2018,
Aprille
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Ja, das ist regional sehr unterschiedlich.
Immerhin auf vorgestern, gestern, heute, morgen übermorgen kann man sich verlassen.
Ich plane auch nur noch mit Datum und Zahl.
9.Mai 08.28
Bibo
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9 Uhr 15
oder
15 Minuten nach 9
;o))))
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wann ist der nächste Freitag? Und wann ist der kommende Freitag?
Aprille


genau das hatte ich gerade eben erst. Für mich ist nächsten Sonntag Muttertag (also am 13.5.), während für meinen Gesprächspartner nächsten Sonntag Pfingsten ist (20.5.) und DIESEN Sonntag Muttertag.

Nun, heute ist Mittwoch. Der nächste Sonntag ist für mich also der in 4 Tagen, der in 11 Tagen wäre nächste WOCHE Sonntag.
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Ich dachte, immer, ich wäre die einzige, die das nicht rafft.
Für mich wäre der nächste Sonntag der 13. Mai.
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genau das hatte ich gerade eben erst. Für mich ist nächsten Sonntag Muttertag (also am 13.5.), während für meinen Gesprächspartner nächsten Sonntag Pfingsten ist (20.5.) und DIESEN Sonntag Muttertag.

Bei den Uhrzeitangaben gilt Regionalbedingtes. Das stimmt.
Aber bei "nächsten", "kommenden", "diesen" glaube ich das nicht, denn da habe ich die "Probleme" in meinem engeren Umfeld.
Da höre ich: "Ich komme diesen Freitag."
"Ich komme kommenden Freitag."
"Ich komme nächsten Freitag."
Manchmal ist derselbe Tag gemeint, manchmal auch nicht. Ich glaube, da hat jeder eine familiär bedingte Prägung. Und da hilft wirklich nur die Datumsangabe. Wobei die im Mündlichen so merkwürdig gestelzt klingt.

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genau das hatte ich gerade eben erst. Für mich ist nächsten Sonntag Muttertag (also am 13.5.), während für meinen Gesprächspartner nächsten Sonntag Pfingsten ist (20.5.) und DIESEN Sonntag Muttertag.Nun, heute ist Mittwoch. Der nächste Sonntag ist für mich also der in 4 Tagen, der in 11 Tagen wäre nächste WOCHE Sonntag.

So sehe ich das auch.
Dann taucht hier aber auch immer ein Problem mit der Uhrzeit auf.
Dreiviertel oder viertel vor 9, viertel 10 oder viertel nach 9. Da ich in verschiedenen Gegenden Deutschlands gelebt habe, ist das für mich kein Problem, aber manche Bekannte fragen: "Meinst du das oder das?" Da hilft dann nur noch z.B. 9.15 oder 8.45.
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genau das hatte ich gerade eben erst. Für mich ist nächsten Sonntag Muttertag (also am 13.5.), während für meinen Gesprächspartner nächsten Sonntag Pfingsten ist (20.5.) und DIESEN Sonntag Muttertag.

Ich benutze in der Regel keinen Zusatz, wenn es sich um den nächstmöglichen Tag handelt. Ich würde heute sagen: "Wir sehen uns am Sonntag", wenn ich den 13.5. meine und "Wir sehen nächste Woche Sonntag" wenn ich den 20.5. meine. Bisher gab es damit keine Missverständnisse.

Hier noch ein Artikel dazu:
http://www.spiegel.de/---/zwiebelfisch-ein-ums-naechste-mal-a-379039.html
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in Australien wurden wir angemotzt, weil wir auch immer halbzehn, viertelelf oder dreiviertelacht sagten. Mein Cousin, der aus Ennepetal stammt, wusste das, aberseine Frau, eine Irin, die in Australien geboren wurde, natürlich nicht. Zu Hause habe ich dann darüber näher nachgedacht - es ist eben so. Wenn man in eine andere Region kommt, passt man sich besser an, wenn man verstanden werden will ;-). Absprachen treffe ich auch lieber mit Datum und Uhrzeiten nur noch digital - also lieber 9.15 statt viertelzehn

Manche sagen: der kommende Sonntag ist der 13. und der nächste Sonntag ist der 20.
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Schade

Diese "Digitalisierung" der Sprache in eindeutige Einheiten ist zwar hilfreicher, macht die Sprache an sich und die regionalen Unterschiede aber ärmer. Ich glaube sogar, das man aufmerksamer ist, wenn alles nicht "eineindeutig" geregelt ist und man denken muss. Wenn ich meinen Freunden sage, wir treffen uns um 4, dann werden die nicht am nächsten Morgen früh vor der Tür stehen. Ähnlich bei den Vierteln und Dreivierteln. Wer das nicht kennt fragt nach, und schon ist man im Gespräch.
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RE: Schade

Es spricht ja nichts dagegen, es im gewohnten Lebensumfeld so zu handhaben wie gewohnt.
Wenn ich hier in Köln Viertel vor Zehn sage, weiß jeder was gemeint ist. Wenn aber ein Schwabe in Köln viertel elf sagt, komen alle eine halbe Stunde zu spät oder zu früh.
Wenn ich weiß, dass die Frühschicht um 8.00, die Spätschicht um 15.00 anfängt, kann man auch Früh- oder Spätschicht sagen. Wenn die Tagesschicht aber variabel wird, sollte man schon eine genaue Uhrzeit nennen.
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Ähnlich bei den Vierteln und Dreivierteln. Wer das nicht kennt fragt nach, und schon ist man im Gespräch.

Prinzipiell würde ich dir ja zustimmen, aber bei den Vierteln ist das Problem oft, dass zwei Leute völlig verschiedene Uhrzeit meinen und sich so sicher sind, dass sie nicht nachfragen.
Ebenso im eingangs beschriebenen Beispiel mit "nächsten" - "kommenden" finde ich da eindeutiger, sage aber selber trotzdem lieber "nächsten" - manchmal schiebe ich ein "kommenden" nach oder spezifiziere "also diese Woche".
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Ebenso im eingangs beschriebenen Beispiel mit "nächsten" - "kommenden" finde ich da eindeutiger, sage aber selber trotzdem lieber "nächsten" - manchmal schiebe ich ein "kommenden" nach oder spezifiziere "also diese Woche".

Was ich immer noch nicht verstehe: Wie kann der nächste Freitag (z.B.) - also der, der am nächsten am aktuellen Datum ist - weiter weg sein als der kommende?
Wenn jemand sagt: "Der Nächste, bitte", dann ist doch auch derjenige dran, der quasi der Erste in der Reihe derjenigen ist, die noch da sind.
Versteht mich einer?
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"Nächsten Freitag, also nicht diesen"
Der kommende Wochentag in der laufendenWoche ist "dieser", der in der nächsten Woche " nächster". Die Verständigung klappt auch nach Jahrzehnten bei uns nicht.
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"Nächsten Freitag, also nicht diesen"
Der kommende Wochentag in der laufendenWoche ist "dieser", der in der nächsten Woche " nächster". Die Verständigung klappt auch nach Jahrzehnten bei uns nicht.

Wie ich das kenne!! ☺
Der örtliche Unterschied des Spracherwerbs beträgt bei uns ca. 30 km (Bern und Solothurn).
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Ooooh, genau dieses Problem hatte ich bei der Terminvereinbarung zum Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Job. Das war was...

Mein Gesprächspartner sagte am Dienstag telefonisch als Termin „nächsten Mittwoch“. Für mich also Mittwoch nächster Woche. Sonst hätte er ja morgen gesagt!? Statt morgen hätte ich auch noch kommenden Mittwoch verstanden ;-)

Ich stand dann mit Schlabberklamotten am Balkon der Nachbarin beim Blumengießen und mein damaliger Freund kam mit dem Telefon hoch „Dr. XY ist dran und wartet auf dich“. Also nur schnell umgezogen, in ein Taxi gesprungen und hingefahren. Auweia. Der Taxifahrer hat mich dann noch etwas beruhigt ;-)
Ebenso im eingangs beschriebenen Beispiel mit "nächsten" - "kommenden" finde ich da eindeutiger, sage aber selber trotzdem lieber "nächsten" - manchmal schiebe ich ein "kommenden" nach oder spezifiziere "also diese Woche".

Was ich immer noch nicht verstehe: Wie kann der nächste Freitag (z.B.) - also der, der am nächsten am aktuellen Datum ist - weiter weg sein als der kommende?
Wenn jemand sagt: "Der Nächste, bitte", dann ist doch auch derjenige dran, der quasi der Erste in der Reihe derjenigen ist, die noch da sind.
Versteht mich einer?


Hihi, keine Ahnung, das ist jetzt nur meine Logik, so wie ich es aus meinem Sprachgebrauch ableite:
Der kommende Freitag ist der, der jetzt kommt und als nächstes, also nächste Woche, kommt dann der nächste Freitag ;-)

„Der Nächste bitte“ ist ja auch erst derjenige nach dem, der jetzt erstmal noch dran ist.
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Ich gebe die Zeit immer in genauen Zahlenwerte an. Es ist schon ein Problem wenn man sich was wir regelmäßig machen uns konsequent am Pi Tag zu treffen. Ebenfalls am 29.2. Das sorgt für Außenstehende immer für Verwirrung.
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kommenden Sonntag (in drei Tagen) und nächsten Sonntag dann übernächsten Sonntag???
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kommenden Sonntag (in drei Tagen) und nächsten Sonntag dann übernächsten Sonntag???

Könnte sein, wenn "übernächsten" in diesem Fall "nach kommenden" bedeutet.
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kommenden Sonntag (in drei Tagen) und nächsten Sonntag dann übernächsten Sonntag???

Da sehen wir mal - wir Deutschen (bzw. einige Deutsche) kommen wohl einfach nicht damit klar drei synonym zu verwendende Begriffe zu haben und verpassen wohl deshalb mindestens einem davon eine andere Bedeutung ;-) Und somit beziehen die einen "nächsten" auf den Sonntag und die anderen denken sich "Woche" dazu. Am einfachsten ist wohl Sonntag diese Woche (für diesen/nächsten/kommenden) Sonntag und Sonntag kommende/nächste Woche für den übernächsten, der für einige ja schon der nächste ist ;-) ) zu sagen, wenn man kein Datum benutzen will. Denn mit Wochen habe ich bei den Begriffen noch nie Missverständnisse erlebt. Wobei ich in Za-idas Bespiel auch verwundert gewesen wäre, wenn der Chef da nicht einfach "morgen" sagt.
Das möchte ich jetzt mal in diesem Beitrag anmerken, aber nicht im nächsten oder kommenden Beitrag von mir ;-)
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kommenden Sonntag (in drei Tagen) und nächsten Sonntag dann übernächsten Sonntag???

Ja, für mich ist dieser Sonntag der kommende Sonntag und das sind die Worte, die ich aktiv benutze. Das ist nämlich auch nochmal ein Unterschied, was man sagt, und was man versteht ;-)

Zum Sonntag danach sage ich „Sonntag in einer Woche“.
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Der Gatte spricht fränkische Mundart.
Nachhert ist nicht nachher.
Nachhert ist das, was der jetzigen Tätigkeit folgt. Kann gleich sein oder dann. Schwierig. Werd ich immer garschtig, weil ich nie weiß, wann das ist.
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Der Gatte spricht fränkische Mundart.
Nachhert ist nicht nachher.
Nachhert ist das, was der jetzigen Tätigkeit folgt. Kann gleich sein oder dann. Schwierig. Werd ich immer garschtig, weil ich nie weiß, wann das ist.

Allmääächt, da musste ich jetzt lachen! Wo kommt er denn her, der Herr Gatte?

Oft wird das Wort auch noch verniedlicht: nacherdla 🤣
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Allmääächt, da musste ich jetzt lachen! Wo kommt er denn her, der Herr Gatte?

Der Gatte kommt aus Steinach in Thüringen und hier wird Itzgründisch gesprochen.
Z.B. verwichen - vor Kurzem
sallamal - damals
mittendanz - plötzlich
die Mandich, Dienstich, Dunnerschdich, Freidich, Sunnobend, Sunndich
Mittwoch bleibt, für Termine braucht man schon ein paar Vokabeln als Außerwarticha
Vurmiddach, nochmiddach, z ohmd....
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Allmääächt, da musste ich jetzt lachen! Wo kommt er denn her, der Herr Gatte?

Der Gatte kommt aus Steinach in Thüringen und hier wird Itzgründisch gesprochen.

Oh, Itzgründisch. Das sagt mir jetzt gar nix. Aber ich wusste, dass in Teilen Thüringens so gesprochen wird wie bei uns ;-) So in der Sonneberger Gegend.

Wobei „wie bei uns“ nur grob ist. Denn schon zwischen Nürnberg und Fürth (die als Städte zusammengewachsen sind) gibt es Unterschiede.
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Oh, Itzgründisch. Das sagt mir jetzt gar nix.

Das weiß auch bloß Wiki. Der Gatte auch nicht. Der schwatzt Stänicha (Ldkr. Sonneberg) .
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Allmääächt, da musste ich jetzt lachen! Wo kommt er denn her, der Herr Gatte?

Der Gatte kommt aus Steinach in Thüringen und hier wird Itzgründisch gesprochen.
Z.B. verwichen - vor Kurzem
sallamal - damals
mittendanz - plötzlich
die Mandich, Dienstich, Dunnerschdich, Freidich, Sunnobend, Sunndich
Mittwoch bleibt, für Termine braucht man schon ein paar Vokabeln als Außerwarticha
Vurmiddach, nochmiddach, z ohmd....

Oh, ist das schön! :-)

Ja, doch, Standardsprache ist ganz praktisch für die Verständigung. Aber ohne Dialekte wäre das Leben doch recht fad, nicht.

sallamal - in Basel klingt das: sällmol
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und hier um Aarau herum, wo ich _nicht_ aufgewachsen bin, sagen Leute "am Mittag" und meinen Nachmittag! Da staune ich immer noch und bin doch jetzt ca. 20 Jahre in der Umgebung. Ich sag dann oft etwas provozierend: "Ach, du meinst am Nachmittag!"☺
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und hier um Aarau herum, wo ich _nicht_ aufgewachsen bin, sagen Leute "am Mittag" und meinen Nachmittag!

Naja, immerhin meinen sie da regional dasselbe. In England käme dann noch dazu, dass auch die Schicht, aus der die Person kommt, beeinflusst was sie meint, so ist dann "tea" je nach Herkunftsschicht das Abendessen oder der Nachmittagstee. Doof, wenn man da zum tea eingeladen wird und zur völlig falschen Uhrzeit mit völlig falschen Erwartungen aufkreuzt ;-)
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Ich dachte nämlich zuweilen, dass nur ich diese merkwürdigen Terminangaben nicht verstehe.
Und übrigens: Wenn jemand "Der Nächste, bitte!" sagt, dann ist nach meiner Erfahrung, der, der als Letzter dran war, schon verabschiedet.
Zum Glück gibt es zumindest bei "heute" keine Verständnisprobleme. Also alles heute erledigen!
;-)
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Dein thread hat mir sehr viel Spaß gemacht!
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Hat jemand für solche Deutsche Regionale Dialekte ein Wörterbuch. Titel bitte mit ISBN angeben. Ich habe heute mal beim Treffen von Konglomerat die Seite aufplöpen lassen. Das fand das Team sehr gut. Zumal es noch keine Exhaustionsmethode geschafft hat solche Passwörter zu knacken. Somit haben die Worte einen sehr hohen Krypto Wert. Sind sich aber leicht zu merken. Besitz jemand eine Open Office Datei mit solchen Worten und die Erklärung ins Hochdeutsche. Ich finde solche Deutschen Regionalen Dialekte dürfen nicht aussterben. Müssen weiter gesprochen werden. Ist ein Wichtiges Kulturgut. Für die Nachwelt sollte es Schriftlich erhalten bleiben damit solche Dialekte nicht aussterben.
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Hat jemand für solche Deutsche Regionale Dialekte ein Wörterbuch. Titel bitte mit ISBN angeben.


Wörterbuch vielleicht nicht. In der Zeitung war jetzt aber ein Artikel über dieses Buch: Wo kommt dat her? ISBN: 978-3774306929

Dort geht es um regionale Wörter aus meiner Gegend und ihre Bedeutung und Wortherkunft. Das Buch möchte ich mir demnächst zulegen.
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Hat jemand für solche Deutsche Regionale Dialekte ein Wörterbuch. Titel bitte mit ISBN angeben.


Wörterbuch vielleicht nicht. In der Zeitung war jetzt aber ein Artikel über dieses Buch: Wo kommt dat her? ISBN: 978-3774306929

Dort geht es um regionale Wörter aus meiner Gegend und ihre Bedeutung und Wortherkunft. Das Buch möchte ich mir demnächst zulegen.

Danke für den Tipp. Ich werde mir das Buch ebenfalls zulegen.
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'jetzt Sonntag' - wenn die Gesprächspartner bei 'nächsten Sonntag' schon unsicher gucken.
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Geht Ihr da rein oder nur an der Tür vorbei?
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Geht Ihr da rein oder nur an der Tür vorbei?


Also, ich will dann auch rein ;-)
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Das hängt bei mir davon ab und erschließt sich meist aus dem Zusammenhang: Wenn ich an der Wiese mit den bunten Blumen vorbeigekommen bin, bin ich tatsächlich daran vorbei gegangen und habe sie gesehen - ohne die Wiese zu betreten. Bin ich bei einer Person vorbeigekommen, bin ich auch hineingegangen. Um den Unterschied zum nicht hinein gehen deutlich zu machen, sage ich sonst, dass ich am Haus dieser Person vorbeigekommen bin.
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Bin ich bei einer Person vorbeigekommen, bin ich auch hineingegangen.

Wie gehst Du in eine Person hinein? Sind die diversen Eingänge nicht arg eng? ;)
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Bin ich bei einer Person vorbeigekommen, bin ich auch hineingegangen.

Wie gehst Du in eine Person hinein? Sind die diversen Eingänge nicht arg eng? ;)

Wo wir gerade bei der Genauigkeit der Sprache sind, da hast Du mich ertappt. Richtig müßte es natürlich heißen, dass ich in das Haus bzw. die Wohnung der Person hineingehe :-)
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Bin ich bei einer Person vorbeigekommen, bin ich auch hineingegangen.

Wie gehst Du in eine Person hinein? Sind die diversen Eingänge nicht arg eng? ;)

Wo wir gerade bei der Genauigkeit der Sprache sind, da hast Du mich ertappt. Richtig müßte es natürlich heißen, dass ich in das Haus bzw. die Wohnung der Person hineingehe :-)

Entschuldige bitte, aber ich konnte mir die Frage nicht verkneifen.
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Bin ich bei einer Person vorbeigekommen, bin ich auch hineingegangen.

Wie gehst Du in eine Person hinein? Sind die diversen Eingänge nicht arg eng? ;)

Wo wir gerade bei der Genauigkeit der Sprache sind, da hast Du mich ertappt. Richtig müßte es natürlich heißen, dass ich in das Haus bzw. die Wohnung der Person hineingehe :-)

Entschuldige bitte, aber ich konnte mir die Frage nicht verkneifen.


Alles gut!
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Wie gehst Du in eine Person hinein?

Frag doch bitte deine Mutter. ;-)
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Wie gehst Du in eine Person hinein?

Frag doch bitte deine Mutter. ;-)

Soviel ich weiß kennt meine Mutter taiyan nicht. ;)
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Geht Ihr da rein oder nur an der Tür vorbei?

Sage ich zu jemandem: "Ich komme demnächst mal bei dir vorbei." erwarte ich eigentlich schon, dass ich dann auch ins Haus darf. Sage ich aber, " ich komme demnächst vorbei und bringe euch dann xyz." kann es auch sein, dass ich xyz nur an der Tür abgeben will oder gar in den Briefkasten werfe. Hängt also vom Kontext ab, ob ich rein will oder nicht ;-)
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bis <gleich> ist?
Das ist in unserer Familie ein ewiges Diskussionsthema...
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bis <gleich> ist?
Das ist in unserer Familie ein ewiges Diskussionsthema...

Naja, "gleich" dauert etwas länger als "sofort", so rein gefühlsmäßig
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bis <gleich> ist?
Das ist in unserer Familie ein ewiges Diskussionsthema...

Naja, "gleich" dauert etwas länger als "sofort", so rein gefühlsmäßig


"Sofort" würde bedeuten, ich unterbreche das, was ich gerade mache, um etwas eben "sofort" zu erledigen.
"Gleich" wäre das, was ich tun werde, wenn ich mit dem, was ich gerade mache, fertig bin.
Und "bald" würde sich demzufolge irgendwann danach einreihen.

Oder?
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bis <gleich> ist?
Das ist in unserer Familie ein ewiges Diskussionsthema...

Naja, "gleich" dauert etwas länger als "sofort", so rein gefühlsmäßig


"Sofort" würde bedeuten, ich unterbreche das, was ich gerade mache, um etwas eben "sofort" zu erledigen.
"Gleich" wäre das, was ich tun werde, wenn ich mit dem, was ich gerade mache, fertig bin.
Und "bald" würde sich demzufolge irgendwann danach einreihen.


So sehe ich das auch. Aber dann gibt es noch dieses unleidliche "gleich sofort". Heißt für mich, ich führe die aktuelle Tätigkeit zuende, und dann sofort danach. Bei anderen kann das allerdings noch Stunden dauern... :))
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bis <gleich> ist?
Das ist in unserer Familie ein ewiges Diskussionsthema...

Naja, "gleich" dauert etwas länger als "sofort", so rein gefühlsmäßig


"Sofort" würde bedeuten, ich unterbreche das, was ich gerade mache, um etwas eben "sofort" zu erledigen.
"Gleich" wäre das, was ich tun werde, wenn ich mit dem, was ich gerade mache, fertig bin.
Und "bald" würde sich demzufolge irgendwann danach einreihen.

Oder?

So würde ich das auch sehen. Wenn man mit "gleich" "sofort" meint, wie mein Vater das zu tun pflegt, muss man eben (wie er beim zweiten mal) eben ein jetzt hinzufügen "jetzt gleich" mit entsprechender Betonung heißt dann auch sofort.
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Naja, "gleich" dauert etwas länger als "sofort", so rein gefühlsmäßig


Unser "gleich" hat eine ganz verschiedene Bedeutung, je nachdem wen in meiner Familie ich bitte, etwas zutun!
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bis <gleich> ist?

Das kann bis zu einer halben Stunde dauern, finde ich.
Das ist in unserer Familie ein ewiges Diskussionsthema...

Kommt mir bekannt vor ...
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Angenommen, Ihr seid mit dem Auto unterwegs und fast am Ziel. Rechts ist ein Parkstreifen, auf dem (mittig) bereits ein Fahrzeug parkt. Euer Beifahrer schlägt vor "park doch einfach hinter diesem Fahrzeug". Wo genau würde Euer Auto stehen, wenn Ihr diesem Vorschlag folgt?
Eure Heckscheibe hat Blick auf die Motorhaube des parkenden Fahrzeugs?
Oder umgekehrt?
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Angenommen, Ihr seid mit dem Auto unterwegs und fast am Ziel. Rechts ist ein Parkstreifen, auf dem (mittig) bereits ein Fahrzeug parkt. Euer Beifahrer schlägt vor "park doch einfach hinter diesem Fahrzeug". Wo genau würde Euer Auto stehen, wenn Ihr diesem Vorschlag folgt?
Eure Heckscheibe hat Blick auf die Motorhaube des parkenden Fahrzeugs?
Oder umgekehrt?

also, ich parke ein:
und stehe "natürlich" hinter dem fahrzeug, sodaß meine frontscheibe mir den ausblick auf das VORMIRstehende fahrzeug erlaubt.

demnach alles in fahrtrichtung
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Angenommen, Ihr seid mit dem Auto unterwegs und fast am Ziel. Rechts ist ein Parkstreifen, auf dem (mittig) bereits ein Fahrzeug parkt. Euer Beifahrer schlägt vor "park doch einfach hinter diesem Fahrzeug". Wo genau würde Euer Auto stehen, wenn Ihr diesem Vorschlag folgt?
Eure Heckscheibe hat Blick auf die Motorhaube des parkenden Fahrzeugs?
Oder umgekehrt?

also, ich parke ein:
und stehe "natürlich" hinter dem fahrzeug, sodaß meine frontscheibe mir den ausblick auf das VORMIRstehende fahrzeug erlaubt.

demnach alles in fahrtrichtung


Genau so würde ich es auch machen.
Ich bin allerdings oft Beifahrerin bei jemand, der das genau umgekehrt handhabt - daraus hat sich auch meine Frage ergeben...
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Ich würde es aus Sicht des geparkten Fahrzeugs sehen und nicht an dem geparkten Fahrzeug vorbei fahren.
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Hat er das Treffen überlebt. Mit was wurde er getroffen. War es doch nur eine Begegnung.
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Hat er das Treffen überlebt. Mit was wurde er getroffen. War es doch nur eine Begegnung.



Na, da fällt mir doch dieser Witz ein:

Treffen sich zwei Jäger - beide tot
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Hat er das Treffen überlebt. Mit was wurde er getroffen. War es doch nur eine Begegnung.

Gute Frage für boudie-martine...
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Hat er das Treffen überlebt. Mit was wurde er getroffen. War es doch nur eine Begegnung.

Gute Frage für boudie-martine...

*lach*
Ja, genau.
Und dann noch so eine schöne Geschichte für nicht genuin Deutsch sprechende:
Polizei steht auf der Strasse und winkt. Tut ihr die dann umfahren oder umfahren? :D
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Hat er das Treffen überlebt. Mit was wurde er getroffen. War es doch nur eine Begegnung.

Gute Frage für boudie-martine...

*lach*
Ja, genau.
Und dann noch so eine schöne Geschichte für nicht genuin Deutsch sprechende:
Polizei steht auf der Strasse und winkt. Tut ihr die dann umfahren oder umfahren? :D

Tja, das habe ich neulich versucht meiner französischen nicht deutschsprachigen Freundin zu erklären...
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Ich würde höflich zurück winken.
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Ich würde höflich zurück winken.
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Hat er das Treffen überlebt. Mit was wurde er getroffen. War es doch nur eine Begegnung.

Gute Frage für boudie-martine...

*lach*
Ja, genau.
Und dann noch so eine schöne Geschichte für nicht genuin Deutsch sprechende:
Polizei steht auf der Strasse und winkt. Tut ihr die dann umfahren oder umfahren? :D

Umfahren reicht dicke! ;)
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Hat er das Treffen überlebt. Mit was wurde er getroffen. War es doch nur eine Begegnung.

Gute Frage für boudie-martine...

*lach*
Ja, genau.
Und dann noch so eine schöne Geschichte für nicht genuin Deutsch sprechende:
Polizei steht auf der Strasse und winkt. Tut ihr die dann umfahren oder umfahren? :D

Umfahren reicht dicke! ;)

;-)
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wann "heute Nacht" ist.– Ok, wird durch die verschiedenen Zeitformen klar.
Ich finde den Thread toll :-)
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.... ich hoffe, dass er sich heute Nacht wiederholt.

(Das stimmt zwar gar nicht, aber ich finde es rein sprachlich interessant.)

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.... ich hoffe, dass er sich heute Nacht wiederholt.
(Das stimmt zwar gar nicht, aber ich finde es rein sprachlich interessant.)

Ja, damit sind wir doch fast wieder beim Ursprungsthema.
Wenn ich nämlich Montags z.B. an der Arbeit von diesem Sonntag rede, dann meine ich den vergangenen ("Ihr erratet nie was ich diesen Sonntag gemacht habe..."). Spätesten Mittwochs meine ich aber mit diesem Sonntag den kommenden (bei mir auch der nächste). Zu Komplikationen führte das bisher nicht, da ich ja in der Vergangenheit spreche.

Sehr schöner Faden :-)

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Zu Komplikationen führte das bisher nicht, da ich ja in der Vergangenheit spreche.

Und in der Literatur gibt es sogar Sätze wie diesen:
"Morgen war Weihnachten."
(Und jetzt wandelt sich der Thread heimlich, still und leise zum Literaturthread *zwinker*.)
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wann "heute Nacht" ist.– Ok, wird durch die verschiedenen Zeitformen klar.
Ich finde den Thread toll :-)

Das habe ich mich vorhin auch gefragt- ist letzte Nacht also die vergangene Nacht, also die von Samstag auf Sonntag; und ist dann Heute- Nacht die Nacht von Heute, also Sonntag auf Montag, oder ist das die kommende?
Habe ich mein Buch nun heute Nacht oder letzte Nacht ausgelesen?
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Ich dachte umgehend sei eindeutig.
Der Mieter sagt: Ich zahle umgehend nächste Woche. :-(
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Ich komme da auch immer durcheinander. Ich frage meistens nach. Der in 3 oder in 10 Tagen? Das ist dann eindeutig.
Außerdem Bezeichnet diesen etwas laufendes für mich. Diese Woche ist die aktuelle Woche. Aber diesen Dienstag macht für mich keinen Sinn solange nicht eh schon jeder weiß welcher Tag gemeint ist. Dienstag dieser Woche oder diese Woche Dienstag macht schon mehr Sinn. Kommende Woche und nächste Woche sind für mich dann gleichbedeutend die Woche die der Aktuellen folgt.

So da wären wir wieder beim Ausgangsthema.
Sehr interessant allerdings.
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Kommende Woche und nächste Woche sind für mich dann gleichbedeutend die Woche die der Aktuellen folgt.

So da wären wir wieder beim Ausgangsthema.
Sehr interessant allerdings.

Ja, der Ring schließt sich.
Nächste Woche verstehe ich auch problemlos. Hier im Revier sagt man gern "diese Woche Mittwoch" oder "nächste Woche Mittwoch".
Aber nächsten Mittwoch..... ? Das kann der Mittwoch sein, der am nächsten am aktuellen Datum liegt oder der "nächste nach dem nächsten"...
Versteht mich einer?
Eigentlich erstaunlich, dass nicht alle Rendezvous verpasst werden!

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