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[Info] Fast jeder fünfte Viertklässler kann nicht richtig lesen in D

„ Berlin. Immer mehr Kinder in Deutschland können beim Verlassen der Grundschule nicht richtig lesen. Dies zeigen die Ergebnisse der Internationalen Grundschulleseuntersuchung.“ - Quelle und mehr lesen: https://www.google.de/---/iglu-studie-2017-fast-jeder-fuenfte-viertklaessler-kann-nicht-richtig-lesen-aid-1.7246878.amp

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„ Berlin. Immer mehr Kinder in Deutschland können beim Verlassen der Grundschule nicht richtig lesen. Dies zeigen die Ergebnisse der Internationalen Grundschulleseuntersuchung.“ - Quelle und mehr lesen: https://www.google.de/---/iglu-studie-2017-fast-jeder-fuenfte-viertklaessler-kann-nicht-richtig-lesen-aid-1.7246878.amp
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... nochmal den Zusammenhang zwischen Büchern im Haushalt und Leseleistung aufzuzeigen. Ich erinnere mich, dass dies in den letzten Studien signifikant war.

Also je mehr Bücher im Haushalt sind (von denen die Kinder wissen), desto besser lesen sie. Was sagt das über die Kinder von bookcrossern :D ?
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an den guten Peter aus "Heidi" von Johanna Spyri denken.
Der Gute, ist ja der Meinung, dass man auf der Alm nicht lesen können muss. In einer Verfilmung sagt er gar. "Entweder du gehst auf die Alp oder du liest - beides zusammen geht nicht!"
(Heidi lernt bei Claras Großmutter, dass das sehr wohl geht und am Ende ist der arme Bua doch noch genötigt lesen zu lernen. ;))

Ich denke mir, manch ein Kind heutzutage mag der Meinung sein bei dem medialen Überangebot von Handy, Tablet und TV... ist das Lesen ebenso überflüssig und ein Zurechtfinden im blinkenden online-Kosmos mit emoticons und rudimentären Schriftzeichen reicht zur Genüge.

Nach wie vor ist es mir schleierhaft wie sich Kinder so durch unser System durchmogeln können.
Es gibt ja auch erschreckend viele Analphabeten hier unter uns, die sehr wohl auch die Schule über mehrere Jahre hinweg besucht haben. Schließlich haben wir ja auch Schulpflicht.
Mir ist unverständlich, dass das möglich ist.

Aber vielleicht ist ja an dem Spruch: "Man kann das Pferd zum Brunnen ziehen... aber man kann es nicht zwingen zu trinken." was Wahres dran.
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Nee, mal im Ernst.
Erst lernen sie Schraipen nach Gehöhr und wenn sie dann was lesen sollen, sieht das ganz anders aus. Dazu Eltern, die selber nicht lesen und nicht vorlesen. Und wen wundert das dann?
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Nee, mal im Ernst.
Erst lernen sie Schraipen nach Gehöhr und wenn sie dann was lesen sollen, sieht das ganz anders aus. Dazu Eltern, die selber nicht lesen und nicht vorlesen. Und wen wundert das dann?

Ich will gar keine Diskussion anfangen, aber natürlich schreibt man Wörter so, wie man sie spricht. Das ist doch das Prinzip von Schriftsprache, es wäre verrückt Wörter komplett anders zu schreiben als die Buchstaben sich anhören. Was Bildzeitung und Co verbreiten (und ich bin mir sicher, dass du sowas nicht liest!) ist teilweise Quatsch. Natürlich werden den Kindern zuerst Wörter beigebracht, die ganz lautgetreu geschrieben werden. Sie lernen nichts falsches, auch wenn nicht jeder Fehler sofort angestrichen wird sondern sie zum Schreiben ermuntert werden.

Und es ist leider so, dass 5 oder 6 Schul(!)Stunden in der Woche nicht ausreichen um nach dem "beibringen" auch noch genug zu üben. Es kommt ja auch nur eine Lehrerin auf 20 Kinder - kann man ja ausrechnen wie das ist, wenn jedes Kind am Tag 5 Minuten lesen soll. Und 5 Minuten sind viel zu wenig.
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Es kommt ja auch nur eine Lehrerin auf 20 Kinder -


In der Klasse unserer Enkelin waren von der 1. Klasse an 28 Kinder!! Und das in allen 3 ersten Klassen an der Schule. Trotzdem kann sie sehr gut lesen. Es liegt eben nicht nur an der Schule, sondern auch an den Eltern - ich denke, dass ich da auch ein gut Teil Aktien dran habe (auf die Schulter klopf). Wenn die Kinder zu Hause nicht üben können bzw. dazu angehalten werden, können sie es nicht lernen, es sei denn, sie sind kleine Genies
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Und das in allen 3 ersten Klassen an der Schule. Trotzdem kann sie sehr gut lesen. Es liegt eben nicht nur an der Schule, sondern auch an den Eltern - ich denke, dass ich da auch ein gut Teil Aktien dran habe (auf die Schulter klopf).

Es liegt sehr viel an den Eltern - wobei das ja gerade das Problem ist. Dass die Schule eben nichts auffängt... aber bei 28 Kindern in einer Klasse ist es schon schwierig.

Wie runningmouse schreibt, man könnte gut zwei Gruppen machen. Wenn man zwei Lehrkräfte hat. Aber das sollte es wirklich wert sein!
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Es kommt ja auch nur eine Lehrerin auf 20 Kinder - kann man ja ausrechnen wie das ist, wenn jedes Kind am Tag 5 Minuten lesen soll.


Hallo? Wir geburtenstarken Jahrgänge waren mit 40 Kindern in der Klasse, hatten zwei Kurzschuljahre in NRW und trotzdem konnten wir am Ende der 4. Klasse lesen, schreiben und rechnen.
Muss also doch etwas an der damaligen Lehrmethode richtig gewesen sein.
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Das ist doch das Prinzip von Schriftsprache, es wäre verrückt Wörter komplett anders zu schreiben als die Buchstaben sich anhören.

Im Prinzip ja, aber lass mal einen Kölner, einen Sachsen und einen Schwaben das selbe Wort aussprechen oder den selben Satz lesen und schreib dann auf, wass Du wirklich hörst.
Reinländer schwächeln bei allen Zischlauten sowie beim G das gerne mal als ch oder j ausgesprochen wird. Einer meiner wenigen Diktat-Fehler in der Grundschule: Ich fuhr mit dem Fahrrad in den Teig. Wir haben auch geschrieben, wie man es spricht, aber das setzte eine sehr genaue Aussprache beim Diktat voraus.
Teichmolchmännchen oder auch nur Küchentisch korrekt auszusprechen ist den Kölnern nicht gegeben.
Eine Freundin aus dem Osten hat kaum hörbaren Akzent, spricht aber jedes G wie K aus. Da wird aus Glück eben Klück wenn man das schreibt, wie man es spricht.
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können so gut wie alle lesen.

Aber gerade das ist ja das schlimme. Dass die Schule es offensichtlich nicht schafft, allen Kindern das lesen innerhalb von vier Jahren so beizubringen, dass sie einen Text auch verstehen. Die Grundschulzeit meines Sohnes ist ja auch schon wieder ein Weilchen her, aber ich fand, dass diese vier Jahre auch schon sehr überfrachtet waren mit dem lernen von Allgemeinwissen.

Es solltze von Anfang an Gruppen geben. Die, die schnell und gut lesen können (mein Sohn konnte, obwohl er vorher keine Buchstaben oder so konnte) an Weihnachten die typischen Erstlesebücher locker lesen. Mit den anderen Kindern müsste das viel viel mehr geübt werden, und zwar in der Schule. Wenn schon die Eltern nur Kurznachrichten zustande bringen, wie sollen sie da lesen mit ihren Kindern üben??? Nur Bücher hinlegen reicht da halt nicht.
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Ja, man muss es den Kindern auch wirklich nahe bringen!!
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Schreibenlernen nach Gehör

(Eltern nutzen) Abkürzungen im Inet
s. "Ich finde gebraucht od neu is scheiss egal es muss v herzen komm u weihnachten is das schenken nicht das wichtigste sondern einf nur die familie"

Tablet statt Gute-Nacht-Geschichte

Zucke auch zusammen, wenn BCler Tippfehler stehen lassen ;)
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Dass es von den Eltern abhängt. Was können Kinder dafür, wenn ihre Eltern -aus welchen Gründen auch immer- nicht vorlesen und lesen üben wollen oder können?

Das MUSS die Schule leisten, es ist das mindeste, was jeder Mensch können muss: Lesen, schreiben, rechnen.
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Dass es von den Eltern abhängt. Was können Kinder dafür, wenn ihre Eltern -aus welchen Gründen auch immer- nicht vorlesen und lesen üben wollen oder können?

Das MUSS die Schule leisten, es ist das mindeste, was jeder Mensch können muss: Lesen, schreiben, rechnen.

Die Eltern leisten dem doch Vorschub, indem sie ihre Kinder mit dem Handy ruhig stellen. Da braucht Kind dann nicht mühsam zu lesen.
Die Erziehung der Kinder ist schon in erster Linie Aufgabe der Eltern und dazu gehört auch die Heranführung an das Lesen.
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Ich habe mal zu einer Zeit Datensicherheit versucht den Schülern beizubringen. Also den Richtigen Umgang mit Sozialen Netzwerken. An Grundschulen und einige Fortführenden Schulen sprach die Mehrheit kein Deutsch. Verstand kein Deutsch. So wie will man solchen Kindern Sicherheit beibringen im Internet in Sozialen Netzwerken. Die Kinder die mich Verstanden haben hatten immer das Problem das ich versucht habe auch die Kinder die nicht Deutsch sicher in Schrift und Sprache waren den Teil beizubringen. Im laufe der Zeit habe ich dann nur noch mit den Schülern gearbeitet die mich verstanden haben. Somit habe ich wenigsten einen winzigen Teil von Kinder Sicher in die Sozialen Netzwerke gebracht. Seltsamer weise ist das Phänomen nicht an Internaten aufgetreten. Da waren alle auf den Gleichen Stand der Sprache. Das ist das Babylon Sprachgewirr in Deutschland. Da haben nicht immer die Eltern und die Lehrer schuld an dem Sprachengewirr.
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https://www.wochenspiegel-thueringen.de/---/art278490,2950084
Weiß aber nicht, ob das noch aktuell ist.

Ich bin außerdem ein Freund von Ganztagsschulen. Berücksichtigt man, dass der Einfluss der verschiedenen Medien das Leben total verändert hat, können Eltern tatsächlich nicht alles leisten. Eine vernünftige Nachmittagsbetreuung in den Schulen bis hinauf in höhere Klassen könnte vielen Kindern eine Chance geben, sich abwechslungsreich zu betätigen und etwas für die schulische Leistungen zu tun.

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Ich bin außerdem ein Freund von Ganztagsschulen.


Das sind ja alles sehr freundliche Gespräche hier. Was geschieht aber nun?
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Das gibt es in Berlin auch:

https://www.vbki.de/---/lesepaten

Ich war Lesepatin über den VBKI an der Grundschule meines Sohnes und kann dieses Ehrenamt sehr empfehlen.
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Das sind ja alles sehr freundliche Gespräche hier. Was geschieht aber nun?


Das hatte ich vor 2 Tagen gefragt. Und ich wiederhole es. Gibt es hier Lehrer/innen von Berliner Schulen, die vermitteln könnten? Ich bin bereit, Lesestunden zu machen.
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Der VBKI vermittelt potentielle Lesepaten an Schulen und Kitas in Berlin, den Link findest Du in meinem Post unten.
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Wir brauchen unsere Regionalen Dialekte. Ich finde solche Sprachlichen Regionalen Eigenarten sehr wichtig. Einige Dialekte sind schon ausgestorben. Man spricht sie heute nicht mehr. Dialekte sind auch sehr praktisch für Passworte zu gebrachen. Somit kann niemand auf das Umfeld schließen. Einen Bandog davor das Hochdeutsche Word mit PostIt angeheftet. Man weis gleich wer mal einen Versuch gestartet hat. Ich habe einige CD in Wort angelegt damit ich einen schönen Vorrat an Passworte habe. Nein Dialekte dürfen nicht aussterben. Bitte pflegt die Dialekte.
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RE: Dialekte

Wir brauchen unsere Regionalen Dialekte. Nein Dialekte dürfen nicht aussterben. Bitte pflegt die Dialekte.

Das passt jetzt so gar nicht ins Thema. Es ging nicht um Dialekt, sondern um Aussprache und ob man nach der Aussprache korrekt schreiben lernen kann. Der Dialekt Kölsch ist eine eigene Sprache mit eigenen Vokabeln und eigener Grammatik. Als ich klein war, wurde in manchen Familien ausschließlich Kölsch gesprochen und für diese Kinder war Deutsch tatsächlich wie eine Fremdsprache. Sie hatten dann auch massive Probleme in Deutsch. Auch wenn man keinen Dialekt spricht verrät die Aussprache die Herkunft. Und deswegen ist Scheiben nach gehör einfach kacke.
Ich erinnere mich an eine Schulkameradin, die das Konzept Befehlssatz nicht verstand. (Geh ins Bett!) Ich fragte also: Was sagt denn Deine Mama, wenn Du ins Bett gehen sollst. Antwort: "Jehste jetz nam Bett?"
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Diverses

Ja, die Studie verglich auch wieder die Leseleistung der Kinder mit der Menge der Zuhause vorhandenen Bücher ... B-)

Ich wiederhole mich, aber mein Eindruck ist, dass es natürlich schön wäre, wenn das Elternhaus der Kinder dies und jenes leisten kann, aber dies ist nicht mehr die Realität, dass man dies fordern kann ... oder es bleiben eben die Kinder auf der Strecke, bei denen das Elternhaus es nicht leisten kann! Und das darf meines Erachtens nicht sein! ... also, wir können natürlich von intakten oder als äußerlich intakten Elternhäusern träumen, aber die Realität ist in nicht wenigen Fällen so, dass Erwachsene selbst überfordert vom System sind, dass sie kämpfen müssen, einen Job zu bekommen/zu behalten, dass sie enttäuscht sind und sie in Depression rutschen oder dort sind, Eltern sind dazu vielleicht noch alleinerziehend oder ein Partner ist die ganze Woche über auf Montage, das Umfeld ist schwierig usw.

Und die soziale Vereinzelung tut ihr Übriges! Eine Freundin meint, die „Nachhilfe-Industrie“ freut es - und es profitieren auch nur die Kinder aus Elternhäusern, die sich das leisten können. Es gibt viel zu wenige Angebote für kostenlose Hausaufgaben-Hilfe. Und zumindest hier gibt es dazu mehr für Flüchtlingskinder als für alle - was auch unnötiges Konflikt-Potenzial ergibt. Ich will keinesfalls die DDR glorifizieren! Aber das leistungsstarke Schüler*innen eingeteilt wurden, einem bestimmten and. Schüler zu helfen und dies auch selbstverständlich getan wurde, fand ich gut. Aber das passt ja heute gar nicht in die auf Vergleich ausgerichtete Leistungsgesellschaft bzw. konnten bisher noch keine wesentlichen Inseln dazu im System geschaffen werden. Ich erinnere mich, dass dies sehr unkompliziert vor sich ging, das Geben und Nehmen auch entspannt angenommen wurde, die sozialen Kompetenzen dadurch geschult wurden und man mit Menschen in Kontakt kam hinsichtlich der Kinder und der Eltern, mit denen man sonst nicht zu tun gehabt hätte. Das öffnet ja den Blick! Ich komme ja eher aus einem bürgerlich trägen Elternhaus und lernte so eine Familie kennen, die man heute eher als Prekariat bezeichnen würde. Und es gab eigentlich kein Herabblicken!

Ich freue mich sehr, dass Kirchen und Vereine Nachhilfe für Kinder anbieten! Aber manchmal ist das in der Art von oben herab.

Also nach meiner Ansicht nach muss eine verlässliche Bildung von der Schule komplett ausgehen, wenn man wirklich Chancengleichheit will! Und z.B. finde ich es zum K*** ungerecht , wenn Kinder Hausaufgaben bekommen, wie ich immer wieder mitbekomme, die nur mit Hilfe eines Erwachsenen lösbar sind!

Und in den Sozialen Netzwerken benötigt man ja anscheinend oft nur noch rudimentäre Sprachkenntnisse. Und ebenso kritisch sehe ich, dass es wohl leider so ist, dass ein Buch meist eine geringere Geschwindigkeit bei der Entfaltung der Story an den Tag legt als TV, Kino u. Internet. Da bin ich ja schon fast froh über manch einfältige Bücher - wenn es wenigstens Menschen zum Lesen bringt! Ansonsten muss man ans Lesen herangeführt werden, denke ich.

Und es macht mich traurig, dass der Wissensdurst bei vielen Kindern gar nicht mehr so ausgeprägt ist - auch nicht von mir: Aber die Kinder sehen und nehmen es sich wohl vielfach an, das es cool ist Superstar zu werden o.ä.! Und sie sehen, dass es dafür keine Bildung braucht. Und ja, hier fehlt dann auch ein Elternhaus, dass korrigierend eingreifen würde - aber man sitzt stattdessen gemeinsam vor Shows von Bohlen, einer magersüchtigen (Ex-)Model-Zicke ect.!

Und mir ist immer noch im Kopf die Begegnung mit dem schmuddeligen Kind/jungen Jugendlichen bei einem Nachhilfe-Unternehmen, bei dem ich jobbte, der 2.000 Mark im Monat verdiente für professionelles Sprayen und mich fragte, was ich von ihm will - er braucht das Lernen nicht....

Und ich hoffe, mit dem Freilassen von Büchern einen kleinen niederschwelligen Beitrag zur Verbesserung von Lesekompetenz bei einigen Menschen beitragen zu können ... :-)
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RE: Diverses

wenn das Elternhaus der Kinder dies und jenes leisten kann, aber dies ist nicht mehr die Realität, dass man dies fordern kann ... oder es bleiben eben die Kinder auf der Strecke, bei denen das Elternhaus es nicht leisten kann!

Das war noch nie die Realität. In meiner Generation gab es Kinder, deren Eltern selbst nicht lesen und schreiben konnten, weil ihre Schulzeit wegen Weltkrieg leider ausgefallen war. Und es gab Elternhäuser, in denen ausschließlich Kölsch gesprochen wurde, was sich vom Schuldeutsch ungefähr so weit unterscheidet wie ein Gemisch aus Englisch und Französisch.
Aber das passt ja heute gar nicht in die auf Vergleich ausgerichtete Leistungsgesellschaft bzw.

Das sehe ich nicht so. Sondern eher, dass das Niveau so weit runter gefahren wird, dass leistungsstarke Schüler irgendwann aus purer Langeweile verblöden. Und auch das ist nichts Neues.
Und eigentlich sollen doch die stärkeren Schüler in unserem derzeitigen Schulsystem als Hilfslehrer für die schwächeren fungieren,anstatt eine Begabtenförderung zu erhalten. Jedenfalls während der Schulzeit.
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Interessantes Gedanken dazu! Danke!

Seien es geschenkte Buecher oder Hilfe in praktischer Form: Ich beobachte immer wieder, dass Menschen das nicht annehmen koennen / etwas Schlechtes oder ueberhaupt etwas Weitergehendes, zu dem sie verpflichtet wären, dahinter erwarten. Das finde ich so traurig! Und ich frage mich, ob es auch deshalb so ist, weil - wie mir es scheint - die Gesellschaft oft so ist, dass mit Erfolgen und Anschaffungen geprotzt wird ... und Defizite und Probleme verheimlicht werden ... Und so etwas hat ja meiner Ansicht nach noch nie die Dinge besser gemacht!
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wenn das Elternhaus der Kinder dies und jenes leisten kann, aber dies ist nicht mehr die Realität, dass man dies fordern kann ... oder es bleiben eben die Kinder auf der Strecke, bei denen das Elternhaus es nicht leisten kann!

Das war noch nie die Realität. In meiner Generation gab es Kinder, deren Eltern selbst nicht lesen und schreiben konnten, weil ihre Schulzeit wegen Weltkrieg leider ausgefallen war. Und es gab Elternhäuser, in denen ausschließlich Kölsch gesprochen wurde, was sich vom Schuldeutsch ungefähr so weit unterscheidet wie ein Gemisch aus Englisch und Französisch.
Aber das passt ja heute gar nicht in die auf Vergleich ausgerichtete Leistungsgesellschaft bzw.

Das sehe ich nicht so. Sondern eher, dass das Niveau so weit runter gefahren wird, dass leistungsstarke Schüler irgendwann aus purer Langeweile verblöden. Und auch das ist nichts Neues.
Und eigentlich sollen doch die stärkeren Schüler in unserem derzeitigen Schulsystem als Hilfslehrer für die schwächeren fungieren,anstatt eine Begabtenförderung zu erhalten. Jedenfalls während der Schulzeit.

Warum sollen Begabte Schüler als Hilfslehrer fungieren. Somit verpassen die Interessierten Schüler doch einen Teil des Unterrichts. Es ist sehr wichtig das Hochbegabte Schüler gefördert werden. Da die Nichtlernwilligen Schüler die Hochbegabten doch nur ausbremsen. Somit müssen die Hochbegabten Schüler halt gefördert werden. Der Staat sollte mehr Lehrer einstellen und Kleinere Klassen machen. Somit ist die Aufmerksamkeit der Schüler größer. Auch finde ich es sehr schlimm wenn Ausländischen Schülern erstmal alles erklärt werden muß was Deutsche Schüler als Grundwissen haben. Sehr bedenklich finde ich das so viele Unterrichtsstunden einfach ausfallen. Oder man wird als PD gebeten die Klasse zu vertreten damit der Unterricht nicht ausfällt. Wobei ich sagen muß Gott sei Dank das ich kein Lehrer bin. Jedes selbst erstelltes Unterrichtsmaterial muß von Jedem Bundesland Kultusministerium genehmigt werden. Das auch noch für jeden Schultyp einzeln. Man da kann man nicht am puls der Zeit in der IT Technik belieben. Da man keinen Schüler also Menschen zu seinem Glück zwingen kann. Also wer keine Lust hat " Ab Ins Internet - Aber Sicher " Tour zu zuhören dem kann ich auch nicht Helfen. Da muß ich mich halt auf die Schüler konzentrieren die daran Interesse haben. Gerne gebe ich dann auch in der Regulären Schulzeit Förderunterricht. Da weiß ich das ich mein Ziel Erreicht habe. Schüler Sicher In das Internet zu bringen. Von den Schülern die kein Verständnis für Datensicherheit hatten habe ich mich Abschrecken lassen und mache zur Zeit keine Schulungen mehr. Sollen doch die Schüler die keine Interesse haben Opfer werden von Computer Kriminalität. Mir tun nur die Schüler leid die wirklich was über Computersicherheit wissen möchten und auch gut Mitarbeiten im Unterricht. Ja es ist wichtig das solche Schüler Förderunterricht bekommen.

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Taki hör endlich auf, hier gegen ausländische Kinder zu hetzen. Dein Deutsch ist auch nicht eben astrein.
In meiner Generation gab es Gastarbeiterkinder, ebenso wie Kinder, in deren Elternhaus ausschließlich Kölsch gesprochen wurde und Kinder, deren Eltern wegen des 2. Weltkriegs nicht lesen und schreiben konnten. Denen musste man ebenso viel erklären.
Alle Kinder sind erstmal von Grund auf lernwillig. Das hat nichts mit der Herkunft zu tun.
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Taki hör endlich auf, hier gegen ausländische Kinder zu hetzen. Dein Deutsch ist auch nicht eben astrein.
In meiner Generation gab es Gastarbeiterkinder, ebenso wie Kinder, in deren Elternhaus ausschließlich Kölsch gesprochen wurde und Kinder, deren Eltern wegen des 2. Weltkriegs nicht lesen und schreiben konnten. Denen musste man ebenso viel erklären.
Alle Kinder sind erstmal von Grund auf lernwillig. Das hat nichts mit der Herkunft zu tun.


Es geht doch nur um die Schüler die schon in der Dritten Generation in Deutschland leben. Denen man alles explizit in Exkursen einzeln erklären muß. Niemals habe ich was von Neuankömmlingen in Deutschland gesagt. Wenn einer in der Dritten Generation in Deutschland lebt dann setzte ich voraus das er sicher in Schrift und Sprache ist. Nein es ging nicht so tief in die Informatik hinein. Hauptsächlich ging es um den Umgang mit persönlichen Daten im Internet Soziale Netzwerke. Open Surce Programme in der Anwendung zum Verschlüsseln. Das ist sehr oberflächlich. Mir ist es sehr wichtig das Kinder nicht Opfer von Cyberkriminalität werden. Über Haupt ist es sehr wichtig seine Daten zu Schützen.
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Wenn einer in der Dritten Generation in Deutschland lebt dann setzte ich voraus das er sicher in Schrift und Sprache ist. … Open Surce Programme in der Anwendung zum Verschlüsseln. Das ist sehr oberflächlich. Mir ist es sehr wichtig das Kinder nicht Opfer von Cyberkriminalität werden. Über Haupt ist es sehr wichtig seine Daten zu Schützen.

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Un wat mähste mit dene Pänz , wo de Famillich ald en Iwichkeit he wunnt un die zicklewwens eckersch Kölsch schwad?
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Wenn einer in der Dritten Generation in Deutschland lebt dann setzte ich voraus das er sicher in Schrift und Sprache ist. … Open Surce Programme in der Anwendung zum Verschlüsseln. Das ist sehr oberflächlich. Mir ist es sehr wichtig das Kinder nicht Opfer von Cyberkriminalität werden. Über Haupt ist es sehr wichtig seine Daten zu Schützen.

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Un wat mähste mit dene Pänz , wo de Famillich ald en Iwichkeit he wunnt un die zicklewwens eckersch Kölsch schwad?

Na da Freue ich mich doch das die Familie mit ihren Kinder ein immer Kölsch gesprochen haben. Finde es nur schade das man das Kölsch nicht in den Geschäften und Café s spricht. Finde man sollte solche Dialekte pflegen. Seit mir bitte nicht böse das ich nicht auf Kölsch schriebe. Da fällt mir glatt wieder das schöne Millowitsch Theater ein. Kölsch pur. Einfach schön. Mann sollte Jeden Dialekt vor dem Aussterben bewahren. Sehr gefreut habe ich mich über Deine lieben Zeilen.
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Das sehe ich nicht so. Sondern eher, dass das Niveau so weit runter gefahren wird, dass leistungsstarke Schüler irgendwann aus purer Langeweile verblöden. Und auch das ist nichts Neues.

Da ist etwas dran! ... und es ist wohl auch so, dass ungebildetere bzw. unzufriedenere Menschen mehr konsumieren. Somit ist das wohl auch gewollt.
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Das sehe ich nicht so. Sondern eher, dass das Niveau so weit runter gefahren wird, dass leistungsstarke Schüler irgendwann aus purer Langeweile verblöden. Und auch das ist nichts Neues. Und eigentlich sollen doch die stärkeren Schüler in unserem derzeitigen Schulsystem als Hilfslehrer für die schwächeren fungieren,anstatt eine Begabtenförderung zu erhalten. Jedenfalls während der Schulzeit.


Ich kann bibo nur voll zustimmen. Und man kann auch nicht alles darauf schieben, dass eben "arme" Familien es auch beim Lesenlernen schwerer haben. Man muss auch zu Hause etwas wollen. Ich bin z.B. mit 6 Geschwistern aufgewachsen (meine Mutter heiratete noch einen Witwer mit 4 Kindern). Aber obwohl wir wenig Geld hatten, gab es immer Bücher (zuerst aus Leihbüchereien) bei uns. Unsere Eltern haben uns systematisch ans Lesen herangeführt, zuerst mit Gute-Nacht-Geschichten, später haben wir dann selber gelesen, oft auch als Belohnung. So haben wir es dann bei unseren Kindern auch gehalten und Sohn und Schwiegertochter auch bei unseren Enkeln. Unser Enkel ist in der vierten Grundschulklasse und liest fließend, auch schwierigere Wörter meist "stolperfrei". Unsere Enkelin ist in der 6. Klasse Gymi und hat sich von uns einen Gutschein des hiesigen Bücherlädchens gewünscht. Noch einmal: Die Freude am Lesen sollte auch vom Elternhaus gefördert werden. Es ist nicht alles vom Geld abhängig.
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Die Freude am Lesen sollte auch vom Elternhaus gefördert werden. Es ist nicht alles vom Geld abhängig.

Ja, sollte! Was aber wenn es nicht vom Elternhaus gefördert wird? Dann hast Du einen Haufen funktionaler Analphabeten in den bildungsfernen Schichten.
Und das geht so nicht. Jedes Kind sollte nach den 4 Grundschuljahren Lesen, Schreiben und die Grundrechenarten beherrschen. Das muss die Schule vermitteln, nicht das Elternhaus. Ob sie denn noch ein Buch zum Spaß lesen ist eine völlig andere Kiste.
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Die Freude am Lesen sollte auch vom Elternhaus gefördert werden. Es ist nicht alles vom Geld abhängig.

Ja, sollte! Was aber wenn es nicht vom Elternhaus gefördert wird? Dann hast Du einen Haufen funktionaler Analphabeten in den bildungsfernen Schichten.
Und das geht so nicht. Jedes Kind sollte nach den 4 Grundschuljahren Lesen, Schreiben und die Grundrechenarten beherrschen. Das muss die Schule vermitteln, nicht das Elternhaus. Ob sie denn noch ein Buch zum Spaß lesen ist eine völlig andere Kiste.

Ich möchte dem zustimmen. Die Klassen sind kleiner und da sollte es möglich sein, dass die Kinder alle zum Ende der 4. Klasse auch lesen und schreiben können.
Wusstet ihr dass die LRS/LegasthenikerInnenklassen, die es in der DDR gab, wohl inzwischen in allen Ostdt. Bundesländern abgeschafft wurden? Offensichtlich gibt es spezielle Methode die manche Kinder eben helfen es besser zu lernen.
Bei meiner großen gab es auch einige Kinder die in der Grundschule Förderunterricht erhalten sollten nur war zunähst die Förderlehrerin 1 Jahr krank und als dann Ersatz kam, musste diese immer den Vertretungsuntersicht machen und die Förderung fiel wieder aus. Es gibt aber in jeder klasse immer Kinder die es in Deutsch oder Mathematik ein bisschen schwerer haben, unabhängig von der Herkunft und auch dem sozialen Status.
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Die Freude am Lesen sollte auch vom Elternhaus gefördert werden. Es ist nicht alles vom Geld abhängig.

Ja, sollte! Was aber wenn es nicht vom Elternhaus gefördert wird? Dann hast Du einen Haufen funktionaler Analphabeten in den bildungsfernen Schichten.
Und das geht so nicht. Jedes Kind sollte nach den 4 Grundschuljahren Lesen, Schreiben und die Grundrechenarten beherrschen. Das muss die Schule vermitteln, nicht das Elternhaus. Ob sie denn noch ein Buch zum Spaß lesen ist eine völlig andere Kiste.

Wie Arbeiten denn Leute die nicht richtig Lesen und Schrieben können mit einem Computer. Man kann ja schließlich nicht nur Ikons nutzen. Man muß ja auch am Prompt arbeiten. Ich als alter DOS Liebhaber arbeite selbst unter Windows noch am Prompt. Prompt da liebe ich doch Linux.
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Genau!

Ich denke auch, dass das nicht am wenigen Geld liegt ... sondern bildungsferne Schichten haben oft wenig Geld ... als geht darum, dass in einen Gesellschaftskreisen auf Bildung nicht so viel Wert gelegt wird ... Im Nahverkehr kann man da interessante Gespräche verfolgen. ;)
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Ja, Taki, das klingt nach Hetze, was Du schreibst, auch wenn Du es nicht so meinst. Bitte lass das!

Ja, man kann in den persönlichen Erfahrungen dies und jenes erleben, aber im Endeffekt gibt es überall und bei allen Themen unwillige Menschen - den weit größeren Anteil machen aber - wenn man genau hinschaut- Menschen aus, die nicht können! Ich finde es bedenklich und sehr traurig, dass Menschen viel zu schnell in die Ecke „nicht wollen“ gestellt werden!! Das ist oft einfach, tut aber auch vielen Menschen unrecht!! Wie auch schon gesagt, wenn Kinder bestimmtes Verhalten von Zuhause oder aufgrund anderer Erfahrungen nicht anders kennen, ist ihren daraus fairerweise kein Vorwurf zu machen! Ebenso, wenn sie Themen nicht kennen. Das betrifft auch Themen wie Datensicherheit, Informelle Selbstbestimmung, Eigentumsrechte, ...

Und das meine ich eben, dass die Schule hier leisten sollte, was das Elternhaus nicht bieten kann! Und dass sich unter Emigranten Parallelgesellschaften z.T. etabliert haben, hat auch mit Versäumnisse von Staat und Gesellschaft zu tun! Z.B. dauernd erlebte Abneigung u. Ausgrenzung und dass - meiner Ansicht nach - zu wenige Anreize für Integration setzt werden bzw. die Barrieren zu hoch liegen! Das gilt analog für Kinder aus dem sog. Prekariat! In der 3. Generation dort zu sein, hat aufgrund der subjektiven Erfahrungswelt bei nicht Wenigen die Einstellung erzeugt: Ob ich mich anstrenge oder nicht, ich erreiche sowieso nichts oder wenn habe ich Stress... da kann ich auch nix machen u. entspannt mein ALG II einstreichen. - Ja, das kann man als Nicht-Wollen abtun, aber das greift zu kurz! Es sollte Rahmenbedingungen geben, die and. Einstellungen und Erfahrungen bedingen!

Und es gibt auch diese Konstellationen, die nur mit professioneller psychologischer Hilfe behebbar ist u. nicht vom Elternhaus komplett gelöst werden kann. Und da dass Elternhaus wohl auch oft involviert ist bzw. psychologische Hilfe verpönt ist, sollte auch hier umfassender als die bereits sehr guten Anfänge in der Schule Hilfe angeboten werden: Depressionen bei Kindern, Ängste, viele Aggressionen bei Kindern sind aufgrund von Traumata vorliegend (Kriegserfahrungen, Missbrauch, ...), ... !

Ich finde, wie gesagt, es stärkt die sozialen Kompetenzen, wenn Menschen einander helfen. Dass aus der DDR beschriebene war außerschulisch. Ja, natürlich sollen auch leistungsstarke Schüler*innen speziell gefördert werden! Das eine schließt das andere nicht aus! Und wenn ich die Wahl hätte, hätte ich lieber sozial kompetente Menschen als weltfremde, kaltherzig BWLer, die schnell einen hohen Bildungsgrad erreicht haben u. kaum etwas vom echten Leben kennen!
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an unsere "Lernbrigade" . Also gelernt haben wir unter anderem auch zusammen;-)
Selbstredend DDR,-Schule, ist ja klar, bei der Bezeichnung, was?
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Eltern könnten doch mal eine OBCZ in jeder Schule einrichten. Mit Büchern für die Altersklasse entsprechend. Auf ein Elternabend oder Klassenpfelgschaftssitzung könnte man doch mal Bookcrossing vorstellen. Bookcrosser könnten ja auch mal in die Schulen gehen und über Bookcrossing Referieren. Somit würde doch unabhängig vom Sozialen Status der Kinder jedes Kind die Möglichkeit haben sich ein Buch aus zu leihen was es gerne lesen möchte. Somit würden wir Bookcrosser noch was für unsere Kinder und damit für die Zukunft tun. Dann hat jedes Schulkind die Möglichkeit kostenlos ein Buch zu lesen. Die Kasse des Elternhauses würde entlastet.
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Ist schon etwas länger her, aber genau das hab ich mal in der Grundschule meiner Kinder gemacht, eine Bücherkiste zusammengestellt und im Klassenraum ein Bücherregal zur freien Verfügung eingerichtet. http://www.bookcrossing.com/---/3246736/ Das gab zwar keine Journals, aber durchaus positives Feedback von Schülern und Lehrern.

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Das gab zwar keine Journals, aber durchaus positives Feedback von Schülern und Lehrern.

Schön die Aktion und das Feedback! :)
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Dann mach das doch.

Mal davon abgesehen: Kinder, die nicht richtig lesen können, haben keine Freude an Büchern und werden diese auch nicht mitnehmen.
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Mal davon abgesehen: Kinder, die nicht richtig lesen können, haben keine Freude an Büchern und werden diese auch nicht mitnehmen.


Eben! In den meisten Schulen gibt es doch schon so viele Kuschel und Leseecken. Es sind aber wohl immer nur dieselben Kinder, die dort kuscheln und lesen.
Aber man muss eben niederschwellig anfangen. Mit den ach so verpönten Comics und Bilderbüchern mit wenig Text. Ich selbst habe mit Donald Duck lesen gelernt.

Gehört eigentlich noch der Besuch in der Bücherei zum Schulprogramm? Ich erinnere mich, als ich auf's Gymnasium gekommen bin, sind wir mit der ganzen Klasse zur nahe gelegenen Bücherei gegangen und natürlich habe ich mir sofort so einen Antrag geschnappt. Natürlich haben meine Eltern unterschrieben und ich hatte Stoff ohne Ende. Aber was ist mit Kindern, deren Eltern darin nur einen Kostenfaktor sehen und das nicht unterschreiben?

Wir hatten als Schülerinnen sogar ein selbst organisiertes Tauschregal in der Klasse. Irgend jemand kam auf die Idee, ausgelesene Bücher dort abzustellen. Eine Urform von Bookcrossing und Bücherschrank sozusagen.
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Gehört eigentlich noch der Besuch in der Bücherei zum Schulprogramm?

Ich bin jetzt seit vier Jahren aus dem Schuldienst raus, aber bis dahin hatten wir nicht nur eine sehr gut sortierte und recht umfangreiche Schulbücherei, sondern die 5. Klassen besuchten auch die Stadtbücherei und bekamen dort eine schöne Einführung.
Unserer Erfahrung nach wurden diese Angebote am meisten von den Kindern benutzt, die es sowohl intellektuell als auch finanziell am wenigsten nötig hatten.
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Unserer Erfahrung nach wurden diese Angebote am meisten von den Kindern benutzt, die es sowohl intellektuell als auch finanziell am wenigsten nötig hatten.


Das ist es halt, ne? Kinder machen doch am ehesten das, was sie vorgelebt bekommen. Jemand, den ich sehr schätze, gewinnt regelmäßig den Ironiepreis, wenn sie ihren Sohn auffordert, mal endlich das Handy oder die Playstation sein zu lassen, während sie selber die Nase in den Bildschirm hält (und das nicht, um ein schickes eBook zu lesen! ;p).
Wenn die Kinder das Lesen also nicht von Zuhause mitkriegen, dann muss eben jemand anders das Vorbild spielen. Das muss auch nicht die Schule sein; ein Freundes- und Bekanntenkreis kann das mindestens genauso gut leisten. Aber das haben wir hier ja auch schon ein paar Mal gesagt... Kein Grund jedenfalls, den Weltuntergang heraufzubeschwören -- und einer mehr, einfach mal selber wieder vorzulesen oder ein Buch (samt gemeinsamer Lesezeit!) zu verschenken. ;)
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Das mit dem Bibliotheksbesuch scheint nicht so zu sein ... wäre aber ein wichtiger Impuls!
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Dann mach das doch.

Mal davon abgesehen: Kinder, die nicht richtig lesen können, haben keine Freude an Büchern und werden diese auch nicht mitnehmen.


Gerne würde ich es machen. Nur an welchen Internat besteht die Möglichkeit. Oder Schule eine OBCZ einzurichten.
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Gerne würde ich es machen. Nur an welchen Internat besteht die Möglichkeit. Oder Schule eine OBCZ einzurichten.

An Jeder.
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Gerne würde ich es machen. Nur an welchen Internat besteht die Möglichkeit. Oder Schule eine OBCZ einzurichten.

An Jeder.

Das habe ich mir auch gedacht. Ich bitte um Konstruktive Hinweise.
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Gerne würde ich es machen. Nur an welchen Internat besteht die Möglichkeit. Oder Schule eine OBCZ einzurichten.

An Jeder.

Das habe ich mir auch gedacht. Ich bitte um Konstruktive Hinweise.


Da du aus Herne (oder der Nähe davon) kommst, kannst du ja mal einen Blick auf diese Liste mit Schulen in Herne werfen:

http://www.herne.de/---/Schulen/

Vielleicht liegt eine davon ja in deiner Nähe. Dann frag einfach mal bei der Schulleitung nach.

(War das jetzt konstruktiv genug?) :)
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Gerne würde ich es machen. Nur an welchen Internat besteht die Möglichkeit. Oder Schule eine OBCZ einzurichten.

An Jeder.

Das habe ich mir auch gedacht. Ich bitte um Konstruktive Hinweise.


Da du aus Herne (oder der Nähe davon) kommst, kannst du ja mal einen Blick auf diese Liste mit Schulen in Herne werfen:

http://www.herne.de/---/Schulen/

Vielleicht liegt eine davon ja in deiner Nähe. Dann frag einfach mal bei der Schulleitung nach.

(War das jetzt konstruktiv genug?) :)


Danke, werde es mal versuchen.
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Gerne würde ich es machen. Nur an welchen Internat besteht die Möglichkeit. Oder Schule eine OBCZ einzurichten.

An Jeder.

An jeder würde keinen Sinn machen. Eine OBCZ in eine Blindenschule. Ohne Bücher in Brailleschrift macht wenig Sinn finde ich zumindest.
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Gerne würde ich es machen. Nur an welchen Internat besteht die Möglichkeit. Oder Schule eine OBCZ einzurichten.

An Jeder.

An jeder würde keinen Sinn machen. Eine OBCZ in eine Blindenschule. Ohne Bücher in Brailleschrift macht wenig Sinn finde ich zumindest.

Allerdings gibt es ja nur sehr wenige Blindenschulen. Ich denke wenn du das einrichten willst, musst du halt an einer Schule in deiner Nähe fragen. An den Schulen meiner Kinder gibt es Klassen- und Schul-Bibliotheken. Da ist es dann nicht nötig.
Ich habe schon mal mit einer Schulsozialarbeiterin eine OBCZ als AG Projekt in einer Oberschule eingerichtet.
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Dann mach das doch.

Mal davon abgesehen: Kinder, die nicht richtig lesen können, haben keine Freude an Büchern und werden diese auch nicht mitnehmen.


Gerne würde ich es machen. Nur an welchen Internat besteht die Möglichkeit. Oder Schule eine OBCZ einzurichten.

Ich weiß nicht, wo Du da ein Problem siehst. Frag einfach bei der Schulleitung nach, ob Du einen offenen Bücherschrank einrichten könntest.
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Dann mach das doch.Mal davon abgesehen: Kinder, die nicht richtig lesen können, haben keine Freude an Büchern und werden diese auch nicht mitnehmen.


Genau!
Und exakt!!
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... das Problem des fehlenden Heranführen ans Lesen ist aber damit nicht gelöst ...
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... das Problem des fehlenden Heranführen ans Lesen ist aber damit nicht gelöst ...


Das ist leider wahr. Außer Vorlesen, Comics / Zeitschriften /Bücher anbieten (Zuhause, in der Schule, Ausleihen von Freunden, in Büchereien) und das Ganze immer wiederholen, fällt mir nichts ein.

Und doch gibt es Kinder, die nicht gerne lesen - obwohl vorgelesen wurde, Bücher usw. vorhanden sind, Bibliotheken und Büchereien besucht wurden, immer wieder Buchgeschenke verschenkt wurden usw. Ich habe in meiner Familie auch einen solchen Lesemuffel. Das ist eben manchmal auch in der Person selbst begründet. Für mich als genaues Gegenteil war es schwer, bis ich seine "Leseunlust" akzeptieren konnte. Statt Bücher gibt's jetzt eben Werkzeug als Geschenk :)
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... das Problem des fehlenden Heranführen ans Lesen ist aber damit nicht gelöst ...


Das ist leider wahr. Außer Vorlesen, Comics / Zeitschriften /Bücher anbieten (Zuhause, in der Schule, Ausleihen von Freunden, in Büchereien) und das Ganze immer wiederholen, fällt mir nichts ein.

Und doch gibt es Kinder, die nicht gerne lesen - obwohl vorgelesen wurde, Bücher usw. vorhanden sind, Bibliotheken und Büchereien besucht wurden, immer wieder Buchgeschenke verschenkt wurden usw. Ich habe in meiner Familie auch einen solchen Lesemuffel. Das ist eben manchmal auch in der Person selbst begründet. Für mich als genaues Gegenteil war es schwer, bis ich seine "Leseunlust" akzeptieren konnte. Statt Bücher gibt's jetzt eben Werkzeug als Geschenk :)


Aber zwischen „nicht gerne lesen“ und „nicht richtig lesen können“ liegen ja auch noch Welten.

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