corner corner Eisberg im Anmarsch – Zeitungsauss. Berl. Ztg 29.9.2017

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Eisberg im Anmarsch – Zeitungsauss. Berl. Ztg 29.9.2017

"Wieder bricht riesiger Eisberg in Antarktis ab" Brocken hat etwa die Größe von Frankfurt am Main..."
Lt. der Meinung von Wissenschaftlern dürfte dieser zweite noch zu verkraften sein, doch wenn weitere kommen, werden die Meere um 4 bis 5 m ansteigen!

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"Wieder bricht riesiger Eisberg in Antarktis ab" Brocken hat etwa die Größe von Frankfurt am Main..."
Lt. der Meinung von Wissenschaftlern dürfte dieser zweite noch zu verkraften sein, doch wenn weitere kommen, werden die Meere um 4 bis 5 m ansteigen!
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Lt. der Meinung von Wissenschaftlern dürfte dieser zweite noch zu verkraften sein, doch wenn weitere kommen, werden die Meere um 4 bis 5 m ansteigen!


Bitte sorge Dich nicht, liebe Patschouli. Ich weiß zwar nicht, was da genau in der Zeitung gestanden hat, aber das ist völlige Panikmache, und zwar der übelsten und verantwortungslosesten Art.
Natürlich gibt es den Treibhauseffekt und das Ansteigen der Meeresspiegel -- das ist ein reales Problem. Wir werden aber nicht gleich ersaufen, nur weil ein oder zwei Eisberge von einem Schelf brechen (so schlimm erwischt es noch nicht einmal die armen Leute auf den Salomonen oder anderen flachen Inseln).
Ein Anstieg des Meeresspiegels um 5 Meter ist zwar durchaus im Bereich des Möglichen -- aber es soll nach seriösen Quellen noch ein paar hundert Jahre dauern: http://www.wbgu.de/sg2006/
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(das ist 11 Jahre her), heißt es am Schluß:
"Ein ambitionierter Klimaschutz ist daher eine entscheidende Voraussetzung für erfolgreichen Meeres- und Küstenschutz."

Und was ist seither geschehen? Im übrigen, es ist der zweite Eisberg in diesem Jahr, der auf dem Wege ist. Außerdem, es zeigt sich bereits an diesem Sommer, der nicht so war, wie er hätte sein sollen. Und auch 100 Jahre sind schnell herum.

Meine Bitte an Dich: Tue es nicht als Panikmache ab!! Zumindest, behalte es im Auge!
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Meine Bitte an Dich: Tue es nicht als Panikmache ab!! Zumindest, behalte es im Auge!


Liebste Patschouli, aber es IST Panikmache.

Wen interessiert ein Eisberg in der Antarktis (oder auch der zweite oder dritte), wenn wir (lies hier: der Norden und Westen Deutschlands) keinen nennenswerten Sommer hatten und das Aufkehren nach dem Herbststurm der letzten Woche noch nicht erledigt ist? Der Klimawandel ist real. Dafür muss ich nicht zum Südpol gucken oder warten, bis in ein, zwei oder drei Menschenaltern der Meeresspiegel steigt.

Wenn ich mir Sorgen machen will, dann reicht ein Blick auf die atlantische Hurrikansaison: Die liegt in vorstellbarerer Entfernung und hat schon unzählige Menschenleben bedroht (und auch etliche gefordert). Und nach den 12 Opfern von "Xavier" werde ich mir genauestens überlegen, ob ich mich bei der nächsten Sturmwarnung noch ins Auto setze.
Um den Südpol oder die langfristige Klimaentwicklung muss ich mir da wirklich keine Sorgen mehr machen. (Energie sparen, recyceln und gescheit wählen tu ich eh schon -- noch mehr, und es wird neurotisch.) Nicht, dass der Eisberg hinterher beleidigt ist: ich finde ihn nicht aus Prinzip doof. Es gibt nur in unmittelbarerer Reichweite genug, das man "im Auge behalten" sollte, und nun zwanghaft nach auf der ganzen Welt nach Gründen zum Sorgen zu suchen, hilft auch keinem. Globale Probleme beginnen eh vor der Haustür.
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Globale Probleme beginnen eh vor der Haustür.


Damit hast Du vollkommen Recht. Aber dazu gehört doch der Eisberg! Das eine schließt das andere nicht aus! Und mancheiner benötigt einen erneuten Anstoß, um sich bewußt zu werden, wie dringend eine Vorsorge ist.
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schubs

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schubs

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Einmalige Chance: Der Abbruch des Eisbergs vom antarktischen Larsen-C-Schelfeis hat eine einzigartige Meereslandschaft enthüllt. Denn nach Jahrtausenden der Dunkelheit und Isolation unter dem Eis liegen nun knapp 6.000 Quadratkilometer Ozean und Meeresboden wieder offen. Was unter dem Schelfeis lebte und wie sich dieses Ökosystem nun verändert, können Forscher nun erstmals direkt mitverfolgen.

http://www.scinexx.de/newsletter-wissen-aktuell-21966-2017-10-09.html

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