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mache ich irgendetwas falsch?

Hallo zusammen!
Ich wollte mal fragen, ob es normal ist, dass Bücher mitunter nach dem freilassen regelrecht verschwinden, also nie mehr ein neuer Journaleintrag eingetragen wird bzw. jemand das Buch registriert?

Ich habe bisher drei Bücher freigelassen und alle 3 sind verschollen, also niemand hat sie mehr registriert.

Mache ich vielleicht irgendetwas falsch beim freilassen oder eintragen wo ich das Buch freigelassen habe?

Liebe Grüße aus Wuppertal,
Ariane

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Hallo zusammen!
Ich wollte mal fragen, ob es normal ist, dass Bücher mitunter nach dem freilassen regelrecht verschwinden, also nie mehr ein neuer Journaleintrag eingetragen wird bzw. jemand das Buch registriert?

Ich habe bisher drei Bücher freigelassen und alle 3 sind verschollen, also niemand hat sie mehr registriert.

Mache ich vielleicht irgendetwas falsch beim freilassen oder eintragen wo ich das Buch freigelassen habe?

Liebe Grüße aus Wuppertal,
Ariane
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Es ist leider so, dass die meisten wild freigelassenen Bücher von Leuten gefunden werden, die keine Bookcrosser sind und sich nicht die Mühe eines Eintrags machen. Ich habe oft noch Bücher nach dem Freilassen beobachtet. Oft waren es ältere Leute, die sich sichtlich gefreut haben, aber eben keinen Eintrag machen.
Andererseits bekommst Du manchmal nach Jahren einen Eintrag zu einem Buch und es ist absolut nicht nachvollziehbar, wo sie in der Zwischenzeit waren.
Übrigens in und um Wuppertal finden Treffen statt, die hier im Forum angekündigt werden. Da kannst Du direkt tauschen und bekommst auch Einträge.
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ah, okay,

dann schaue ich mal, ob ich mal zu einem Treffen gehe, wenn eins stattfindet.
vielen Dank für den Hinweis und danke für die Antwort.
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Aber falsch machen tust du sicherlich nichts. Ich lege gerne Bücher direkt auf einer Parkbank unterhalb meines Bürofensters aus. Lange liegen die dort nie, aber nur wenige haben bislang einen Eintrag bekommen.

Gestern erst habe ich mit meiner Mutter darüber gesprochen. Sie selbst würde zwar auch gefundene Bücher mitnehmen, aber mit dem Internet hat sie es so gar nicht und könnte somit auch keinen Eintrag machen.

Also nicht verzagen - irgendwann kommen die Einträge. Manchmal gleich in der nächsten Stunde nach dem frei lassen, manchmal ein paar Tage später, manchmal erst dann, wenn die Finder das Buch fertig gelesen haben und manchmal eben erst Jahre danach.
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... die Profilstatistiken anderer Bookcrosser anschaust, dann siehst Du gleich, daß Du damit nicht alleine bist.
Dafür wird man dann manchmal durch einen ganz netten Journal-Eintrag entschädigt.
Ich glaube nicht, daß es ein Patentrezept gibt, mit dem man besonders viele JEs ergattert. Aber die Hauptsache ist doch, daß die Bücher mitgenommen und gelesen werden - und da ist die Wahrscheinlichkeit sicher sehr viel höher, als die Rückmelde-Statistik suggeriert.
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Ich sage auch: es gibt keine Garantie.
Deine Freilassorte waren aber eher suboptimal, denke ich.
- Bücher im ÖPNV werden vom Personal als Fundsachen behandelt - sie landen also wahrscheinlich im Fundbüro, wenn sie vorher niemand mitgenommen hat;
- Bücher in Bücherschränken werden anscheinend noch seltener gejournalt als andere.
Manche Bookcrosser vertreten die Ansicht, dass Orte in freier Natur (Parks, Wälder) am besten sind (weil da der Überraschungseffekt am größten ist?).
Aber wie gesagt: es gibt keine Garantie ;-)
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In freier Natur ja, aber schon mit einem gewissen Durchfluss an Wanderern, Radfahrern, Gassigängern etc.
Gut sind auch "Touristeneinflugschneisen" so hat z.B. die bunteAmsel während der Saison auf ihrer Hallig Eintragquoten, von denen Städter nur träumen können.
Ich hatte einige Erfolge mit Themenreleases zu verbuchen. Also besser, ein Buch einer Statue in die Hand drücken, als auf der Bank daneben ablegen.
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werden die Bücher bei Regen aber doch nass?

hm, gute Frage wie die Busfahrer mit Büchern umgehen die in ihren Bussen liegen gelassen werden (vielleicht erkundige ich mich einmal bei den Stadtwerken diesbezüglich), das Buch welches ich im Bus freigelassen habe, war allerdings auch direkt auf dem Cover mit einem Aufkleber gekennzeichnet.
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Du kannst sie in einen Gefrierbeutel einschlagen oder überdacht unterstellen, z. B. in einer Schutzhütte im Wald.
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Ekorren hat

seine Freilassungen und Fundmeldungen jahrelang statistisch ausgewertet und dazu einiges in sein Profil geschrieben. Bei ihm haben wohl 17,2 % aller wild freogelassenen Bücher einen Journaleintrag vom Finder erhalten.
http://www.bookcrossing.com/---/ekorren
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Du bist zwar seit 2006 bei BC, aber vielleicht ist die eine oder andere Information aus dem Willkommensfaden für Dich nützlich:
http://www.bookcrossing.com/---/510414
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Ich denke nicht das du großartig etwas falsch machst. Die Öffis sind aber wirklich nicht so gut geeignet, sei denn du legst das Buch direkt neben einen Fahrgast ab, oder du drückst es ihm direkt in die Hand. Dazu gehört aber etwas Mut, die nicht jeder hat. Ich persönlich traue es mir auch nicht immer zu, ist wohl Tagesform abhängig.
Zum Releasen in freier Wildbahn eignen sich hervorragend Gefrierbeutel mit Zip-Verschluss. Am besten so 3 Liter Beutel, die gibt es auch schon für wenig Geld müssen nicht die von Topits sein. Ab und an werden hier auch Sammelbestellungen für die originalen Bookcrossing Beutel gemacht, da kannst du dann die bedruckten Beutel erhalten.
Orte die sich besonders eignen sind auch Wanderwege, Schulwege oder sonstige Plätze wo viele Menschen anzutreffen sind.
Auch die anderen bereits erwähnten Methoden sind nicht von der Hand zuweisen. Probiere einfach aus, was dir liegt. Aber großartig Einfluss auf nen JE hast du dennoch nicht.
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eine extrem schlechte Fangquote. Ich laß inzwischen lieber frei, wenn ich in anderen Städten unterwegs bin. Erstaunlicher Weise habe ich meine beste Quote in einem überaltenten Dorf, wo die Welt noch in Ornung ist , die Bevölkerung überwiegend katholisch und in Schützenzügen, freiwilligen Feuerwehren oder kirchlichen Gruppen aktiv ist ;-).

P.S: In der Wuppertaler Sparkasse am Geldautomat habe ich damals mein erstes Buch freigelassen und auch gleich einen Je bekommen. Inzwischen weiß ich, das sich die Angestellten zumindest in meiner Filiale freuen, wenn sie wieder ein Buch gebracht bekommen, das liegen geblieben ist.
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Du machst nichts falsch. Ich habe auch die Erfahrung gemacht.
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Die Quote "gefundener" Bücher soll zwischen 10 und 20% liegen, wobei meine Quote eher gegen 10% oder weniger tendiert. Es gab auch schon mehrere Threads zu dem Thema welche Freilass-Orte besser "funktionieren". Aber wenn der eine schreibt in Arztpraxen bekommt er die meisten Einträge für seine Bücher, gibt es garantiert einen der schreibt, dass er dort noch nie einen Eintrag bekommen hat. Es hängt halt viel von Glück und Zufall ab. Ein Ort der beim ersten Mal sofort funktioniert, kann bei den nächsten zehn Versuchen ohne Eintrag bleiben und umgekehrt. Ich habe eine Zeit lang gedacht dass es in unserer Nachbarstadt mehr Einträge gibt als in unserem kleinen Städtchen. Gestützt wurde diese Wahrnehmung durch einen Adventskalender bei dem nicht ein Buch als gefunden gemeldet wurde. Als ich mich Jahre später gewagt habe doch noch mal einen Adventskalender hier im Ort zu starten, bekam ich Rückmeldungen von gleich vier Büchern.
Manche geben das Freilassen wegen der geringen Rückmeldequote ganz auf, aber ich verteile weiter Bücher und freu mich dann um so mehr, wenn mal wieder ein Buch von sich hören lässt.

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