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[OT] "Vernichtungs"aktion in der Küche / dem Keller


Geht es Euch auch so?

Ich hamstere Lebensmittel im Küchenschrank oder im Keller, mit dem festen Vorsatz, sie irgendwann mal zu (ver-) brauchen, wenn alle Supermärkte geschlossen sind. Sie halten sich ja länger :-)

Oder die Flasche Vodka-Erdbeer-Mix, die auf eine geeignete Gelegenheit wartet...

Oder die 18. Sorte Tee, die man unbedingt mal ausprobieren muss...

Irgendwie werden die Schränke immer voller und bestimmte Sachen werden nie verwendet / gegessen.

Ich habe mir nun vorgenommen, jeden Tag eines dieser "ewigen" Produkte entweder zu trinken / essen oder wegzuwerfen. Denn wenn nicht heute - wann esse / trinke ich es dann? Heute ist irgendwann!

Kennt Ihr das? Habt Ihr Lust mitzumachen?

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Geht es Euch auch so?

Ich hamstere Lebensmittel im Küchenschrank oder im Keller, mit dem festen Vorsatz, sie irgendwann mal zu (ver-) brauchen, wenn alle Supermärkte geschlossen sind. Sie halten sich ja länger :-)

Oder die Flasche Vodka-Erdbeer-Mix, die auf eine geeignete Gelegenheit wartet...

Oder die 18. Sorte Tee, die man unbedingt mal ausprobieren muss...

Irgendwie werden die Schränke immer voller und bestimmte Sachen werden nie verwendet / gegessen.

Ich habe mir nun vorgenommen, jeden Tag eines dieser "ewigen" Produkte entweder zu trinken / essen oder wegzuwerfen. Denn wenn nicht heute - wann esse / trinke ich es dann? Heute ist irgendwann!

Kennt Ihr das? Habt Ihr Lust mitzumachen?
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Ich habe mir vor nunmehr zwei Jahren vorgenommen, keine Lebensmittel wegzuschmeißen. Das klappt erstaunlich gut. Natürlich gilt das nicht für Schimmel oder Fäulnis. Aber abgelaufene Sachen, die gut aussehen/riechen werden probiert (waren bisher immer einwandfrei). Einmal ist mir die Sojamilch ausgeflockt: das war herrlichster Seidentofu!
Den Magen habe ich mir noch nie verdorben.

Also nein, ich mache nicht mit, ich mache weiter: nix wegwerfen!

PS: Einen ekelhaften Tee (Mitbringsel von einer Insel) hab ich auch im Schrank. Ich glaub, den kriegen jetzt mal meine Kompostwürmer (noch leben sie, so kalt ist es ja noch nicht).
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Ich glaub, den kriegen jetzt mal meine Kompostwürmer (noch leben sie, so kalt ist es ja noch nicht).

oh! Hast Du sie im der Wohnung oder auf dem Balkon? Wie sind denn da Deine Erfahrungen?
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Ich hatte mal welche (im Keller) - die Temperatur war da immer optimal. Leider sind sie dann aber doch irgendwie immer weniger geworden - war wohl nicht ganz optimal ausgeklügelt bzw. ich zu faul, genug Pappschnipsel reinzuwerfen (Es gab nur die Küchenabfälle, das war wohl ein bisschen zu feucht bzw. der pH-Wert nicht gut genug).

Friede ihren Seelen!

Vielleicht versuche ich es irgendwann nochmal.

Wenn du französisch kannst:
Hier der Link zur website, wo ich die speziellen Würmer und den Komposter gekauft hatte:
http://la-fabrique-a-ver.fr/---/18-lombricompostage-la-cle-du-succes

(Jetzt kommen organische Abfälle in den Gemeinschafts-Komposter des Nachbarwohnblocks.)
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Zu Kompostwürmern fällt mir Folgendes ein:

Ich habe vor Kurzem ein Buch gelesen ("Fast nackt - Mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben", http://www.bookcrossing.com/forum/14/501533), und der Autor hatte sich einen Wurmkomposter gekauft (davon hatte ich vorher noch nie gehört). Plötzlich waren "Lederjacken" in dem Komposter, was wohl ein Übersetzungsfehler war. Es sind wohl Larven von Wiesenschnaken, zumindest vermute ich das nach kurzer Recherche. Auf Englisch heißen sie "leatherjackets". Auf jeden Fall nicht angenehm. Und ich erinnere mich auch noch, dass die Viecher immer einige Pappschnipsel brauchten ...

Kann man denn so ein Teil überhaupt in die Wohnung stellen?

Edit: Hm, also wenn ich sehe, bei welchen Temperaturen man das Teil verwenden soll, dann muss es ja zumindest ein Innenraum sein, vor allem im Winter.
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oh! Hast Du sie im der Wohnung oder auf dem Balkon? Wie sind denn da Deine Erfahrungen?

Auf dem Balkon. Sie sterben halt immer im Winter, aber ich hole mir dann im Frühjahr neue aus dem Altchaotenkompost.
Ich hab zwei so mittelgroße Oskartonnen aus Kunststoff, da hab ich Löcher reingebohrt, damit sich die Feuchtigkeit ausgleichen kann.
Richtiger Kompost ist das nicht, die Mischung stimmt nicht. Die Behälter sind zu klein, meine Methode zu improvisiert.
Wenn ich Erde brauche hebe ich das oberste Grobe ab und schaufle mir dunkles Zeug von unten, das meist einigermaßen fein ist. Das zerbrösel ich dann noch mit den Händen. Dünger brauch ich trotzdem, aber das Substrat ist leicht und lockerer als Erde. Ich benutze daneben dann noch diese Kokosblöcke, die man in Wasser aufweichen kann.
In den Kompost auf den Küchenbalkon kommen aktuell vermehrt Küchenabfälle (Kaffee, Obst-, Gemüseschalen …).
Auf dem Großen Balkon kommen fast ausschließlich Pflanzenabfälle und Alterde rein. Und ab und zu Kaffeesatz, weil die Würmer den gern mögen ;o)

Ich finde die Würmer toll, egal aus welchem Matsch man sie zieht, sie sind immer völlig sauber …
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o.k., ich beschäftige mich doch nochmal genauer mit denen (danke für den Link, mein Französisch ist zwar eingerostet, ober über die Feiertage werde ich schon rauskriegen, was gemeint ist ;-)).
Hier gibt's nämlich keine Biotonne, und das passt mir eigentlich überhaupt nicht.
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o.k., ich beschäftige mich doch nochmal genauer mit denen (danke für den Link, mein Französisch ist zwar eingerostet, ober über die Feiertage werde ich schon rauskriegen, was gemeint ist ;-)).
Hier gibt's nämlich keine Biotonne, und das passt mir eigentlich überhaupt nicht.

Du könntest Suzanne4Books pmmen, die hat auch ne gekaufte Kiste. Und ich glaub die Quelle war deutsch.
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Hab zwar keine Würme im Kompost, aber für gleichmässige Erde brauch man bloss eine zweite Tonne...nach einem Jahr den Kram in die zweite Tonne umschichten, dann wird er gleichmässiger, weil er sich besser mischt. Echte Profis haben drei Tonnen - aber das ist selbst meinen Eltern zu viel und die düngen ihren Acker jedes Jahr mit Kompost! :)
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Ich habe auch einen Wurmkomposter - der steht im Sommer auf dem Balkon und im Winter im Vorzimmer neben der Eingangstüre, da fühlen sie sich auch im Winter wohl. Habe den hier gekauft - ist eine schöne Holzbox, die stört auch in der Wohnung nicht:
http://www.wurmkiste.at/
Papierschnipsel bzw. Material zum trocknen brauchen sie schon immer wieder, aber nicht so häufig. Dafür kann ich regelmäßig beste Wurmkomposterde ernten und das tut meinen Pflanzen sehr gut!
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prima, das mit einem Extra-Meetup oder einer Reste-Party bei Dir zu verbinden;-)
Ich persönlich kaufe immer so wenig ein, dass ich zur Zeit entweder Mrameladenbrot oder Rührei-Brot zum Frühstück verzehre
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Nicht ich, sondern mein Mann ist bei uns der Hamster. Im Voratskeller steht meine alte Küche ohne Elektrogeräte und da ist mehr Vorratskram drin als in einem Tante Emma Laden. Okay er hat das gut im Griff und bei uns gibt es immer genug Nudeln, Kaffee, Filtertüten.

Obwohl wir auch einige Sachen haben, die keiner mag und die somit immer weiter hinten im Schrank landen.

In diesem Jahr hatte ich allerdings auch noch den Marmeladenwahn. So ca 30 Gläser habe ich bestimmt gemacht. Jetzt werde ich mal welche verschenken.

Doch noch älter als die Lebensmittel sind die "Gesöffe", die im Keller schlummern.
Wir haben noch Julischka, den wir aus Jugoslawien mitgebracht haben, das muss fast 30 Jahre her sein. Der schmeckt bestimmt nicht mehr, aber von der Flasche kann ich mich nicht trennen. Wisky, Wodka und einige Liköre könnten noch unsere ganze Straße in einen Rausch versetzen.

Bei deinen ewigen Produkten muss du auf das MHD achten. Wir hatten auch schon mal, dass Pudding, Zwieback und so ein Kram total veraltert waren. Das passiert jetzt nicht mehr.Denn wegschmeißen finde ich zu schade. Ich arbeite im sozialen Brennpunkt und dort gibt es viele Familien, die wirklich arm sind. Falls wir wieder einmal etwas nicht rechtzeitig verarbeiten können, nehme ich es mit in unseren Hort. Da finden wir schon eine Verwendung!
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Wisky, Wodka

Schaaaaaade, dass du nicht in meiner Nachbarschaft wohnst ;o)
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> Bei deinen ewigen Produkten muss du auf das MHD achten. Wir hatten auch
> schon mal, dass Pudding, Zwieback und so ein Kram total veraltert waren. Das
> passiert jetzt nicht

Da kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen: Genau auf das MHD muss man eben komplett nicht achten, es ist eine reine Fantasieangabe der Hersteller, das über die tatsächliche Haltbarkeit eines Produktes gar nichts aussagt.
Was vielen nicht klar ist: Es gibt eine großen Unterschied zwischen dem Mindesthaltbarkeitsdatum und dem Verfallsdatum; das MHD erkennt man an der Formulierung "mindestens haltbar bis ..." das Verfallsdatum an der Formulierung "zu verbrauchen bis ...".
Für das Verfallsdatum gibt es klare Regelungen, es ist auf verderblichen Produkten zu finden, und sollte, um Gesundheitsgefährdungen zu vermieden, wirklich beachtet werden.
Das MHD ist hingegen ein vollkommen willkürliche Herstellerangabe, die eigentlich gar nichts aussagt; sie finden sich auch auf Produkten, die eigentlich überhaupt nicht schlecht werden, wie z.B. Nudeln.
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Da kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen: Genau auf das MHD muss man eben komplett nicht achten, es ist eine reine Fantasieangabe der Hersteller, das über die tatsächliche Haltbarkeit eines Produktes gar nichts aussagt.


Das weiss mittlerweile ja jeder. Mindest** heißt auch in unserem Haushalt bis dahin bestens und dann gucken. Zwieback ist viel länger haltbar, auch 2 Jahre später gucke ich noch in die Packung, aber wenn verdorben ist es leider für den Mülleimer. Doch ich hätte da noch eine Idee für diesen Thread............

Den Vorschlag Tafel finde ich auch gut, aber für wenige Lebensmittel lohnen sich die 15 km Anfahrt bei uns nicht.
Das Teefach werde ich in unserer Kita auch mal einführen!

Daher suche ich immer Tipps für Reste bzw. Altverwertungen.
Wer solche Beispiele kennt möge das hier bitte auch mal posten.

Aus altem Brot gibt es bei uns arme Ritter oder Nussbratlinge (Rezept nach PM erhältlich)
Brötchen werden zu Paniermehl oder in Frikadellen verarbeitet
Alte Cornflakes werden zu Schokocrossies oder Panade verarbeitet
Aus vielerlei Resten mache ich Auflauf

................mehr fällt mir Augenblicklich nicht ein.

Habt ihr noch bessere Verwertungideen?
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Habt ihr noch bessere Verwertungideen?


Auf http://www.chefkoch.de gibt's ein Unterforum zum Thema Resteverwertung.
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Habt ihr noch bessere Verwertungideen?


Auf http://www.chefkoch.de gibt's ein Unterforum zum Thema Resteverwertung.


Den Link hatte ich noch gar nicht gefunden! Danke!!
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....Auflauf oder Pizza....*lach*
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Da kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen: Genau auf das MHD muss man eben komplett nicht achten, es ist eine reine Fantasieangabe der Hersteller, das über die tatsächliche Haltbarkeit eines Produktes gar nichts aussagt.
Was vielen nicht klar ist: Es gibt eine großen Unterschied zwischen dem Mindesthaltbarkeitsdatum und dem Verfallsdatum; das MHD erkennt man an der Formulierung "mindestens haltbar bis ..." das Verfallsdatum an der Formulierung "zu verbrauchen bis ...".
Für das Verfallsdatum gibt es klare Regelungen, es ist auf verderblichen Produkten zu finden, und sollte, um Gesundheitsgefährdungen zu vermieden, wirklich beachtet werden.
Das MHD ist hingegen ein vollkommen willkürliche Herstellerangabe, die eigentlich gar nichts aussagt; sie finden sich auch auf Produkten, die eigentlich überhaupt nicht schlecht werden, wie z.B. Nudeln.


und da muss ich wiedersprechen, das MHD ist NICHT willkürlich!
Das MHD ist u.a. eine Garantie das bis zu diesem Datum das Produkt seine Eigenschaften (Geschmack, Aussehen, etc.) sich nicht verändern.
Auch kann man Ansprüche stellen wenn das Produkt vor Ablauf verdirbt, unter der Voraussetzung das man das Produkt ordnungsgemäß (Kühlkette, dunkel, trocken, u.ä.) gelagert hat.
Was jedoch eine Tatsache ist das die Hersteller das MHD tatsächlich kürzer machen, dies dient aber (neben dem potenziell höheren Gewinn) hauptsächlich die beiden oben genannten Garantien zu sichern.
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Was jedoch eine Tatsache ist das die Hersteller das MHD tatsächlich kürzer machen, dies dient aber (neben dem potenziell höheren Gewinn) hauptsächlich die beiden oben genannten Garantien zu sichern.

Natürlich sichert sich der Hersteller damit ab, aber willkürlich sind sie dennoch. Denn sie werden meist nach den Wünschen der Discounter aufgedruckt. Der ordert eine Charge XXX mit Mhd XX.XX.XXXX und der Hersteller druckt das gewünschte Datum (selbstverständlich im Rahmen des Möglichen) drauf. Da kommt es häufig vor dass Ware die an ein und dem selben Tag hergestellt wird mit 4-5 verschiedenen Mhds versehen wird.
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...oder auf Miniralwasserflaschen - das Einzige, was da passieren kann, ist, dass die Kohlensäure entweicht oder dass man unfreiwillig Algen züchtetm weil die Flasche in der Sonne steht!
MHD ist Quatsch, bei den vielen Konservierungsstoffen überlebt sogar Joghurt bis zu 4 Wochen über MHD...das wird vermutlich angegeben , um treugläubigen Menschen schneller neue Sachen andrehen zu können....
Einfach schnuppern, vorsichtig probieren und dann entscheiden! :o)

Bei Frischfleich ist das anders, da steht aber auch ein Verbrauchsdatum drauf - daran sollte man sich WIRKLICH halten, denn seit alles unter Schutzatmosphäre verpackt wird, kann man die üblich Warnzeichen "Achtung, gammelig!!" leider nicht mehr sehen - das Fleisch sieht immer aus wie frisch vom Metzger...
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Genau genommen nennt es sich Foodsharing.

http://foodsharing.de/

Man schreibt einen "Essenskorb" aus, das kann ein einzelnes Produkt oder auch mehrere sein, "-korb" ist keineswegs wörtlich zu nehmen, und es kann sich dann jemand melden, der das haben möchte und sich abholt.

Wo es Essenskörbe gibt, kann man recht schnell hier sehen:
http://foodsharing.de/essenskoerbe
Ich empfehle, gleich ein wenig in die Karte hinein zu zoomen, sonst sind die Kreise mit den Zahlen drin zu irreführend verteilt. Außerdem kann man in das PLZ-Suchfeld unterhalb der Karte auch abgekürzte PLZs eingeben, es genügt sogar die erste Ziffer.

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Schade, dass das noch nicht so verbreitet ist. So wie es derzeit ist funktioniert es maximal in Großstädten und selbst da sind manchmal die Fahrkosten höher als die angebotenen Lebensmittel.
Gibt es die Möglichkeit als Privatperson Lebensmittel bei der örtlichen Tafel abzugeben? Das wäre dann meine bevorzugte Variante.
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Schade, dass das noch nicht so verbreitet ist. So wie es derzeit ist funktioniert es maximal in Großstädten und selbst da sind manchmal die Fahrkosten höher als die angebotenen Lebensmittel.
Ich möchte da widersprechen, zumindest im ersten Punkt:
Solange man die Sachen sowieso noch wochen- oder gar monatelang im Schrank lagert, kann man sie auch ebensolange auf foodsharing anbieten (bis man sie eben verbraucht oder anderweitig weg gegeben / entsorgt hat). Nur so kann dann jemand anders aus der näheren Gegend auch mal was finden - und dann vielleicht selbst auf den Geschmack kommen, was anzubieten - oder zumindest anderen davon erzählen.
Und gerade in der Kleinstadt sind dann auch die Distanzen = Fahrtkosten geringer. Klappt vielleicht sogar "auf'm Dorfe", wo viele Leute ohnehin "ständig" über Land fahren, zur Arbeit, zu Freunden - und zum Einkaufen(!).

Bei BookCrossing hat's auch lange gedauert (bzw. dauert vielfach noch an), bis eine ausreichende kritische Masse erreicht wird.

Nachtrag:
Was für ein kurioser Tippfehler (eben korrigiert): "... kann man sich ... auf foodsharing anbieten." Tsssk.
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Schade, dass das noch nicht so verbreitet ist.


Genau deshalb sollte man sich einfach mal anmelden und regelmäßig nach Angeboten schauen und auch selbst etwas anbieten. Nur so können diese Projekte wachsen.
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Schade, dass das noch nicht so verbreitet ist. So wie es derzeit ist funktioniert es maximal in Großstädten und selbst da sind manchmal die Fahrkosten höher als die angebotenen Lebensmittel.


Heute konnte ich, obwohl ich hier nun in keiner Großstadt wohne, erstmalig etwas weitergeben, dass bei mir nur alt geworden wäre. Die Beiden habe gestern angefragt, dann sie heute in die Gegend kämen und haben es heute abgeholt. Ich werde gleich etwas neues einstellen, damit jeder der in die Karte zoomt sieht, oh da gibt es noch einen FoodCrosser ;-)
Und dann hoffe ich, dass es bald ganz viele Foodcrosser gibt und ich dann tatsächlich den Kühlschrankinhalt vor dem Urlaub weiter geben kann, statt nach der Rückkehr alles wegzuwerfen.
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Hast Du ihnen noch als Gratis Zugabe ein Buch untergejubelt?
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Ich werde gleich etwas neues einstellen, damit jeder der in die Karte zoomt sieht, oh da gibt es noch einen FoodCrosser ;-)


Genau so ist es. Das ist der richtige Ansatz. Vielleicht gibt es im Umkreis von 1km um Deine Wohnung, Deinen Arbeitsplatz oder einen anderen Deiner regelmäßigen Aufenthaltsorte Leute, die regelmäßig auf die Karte schauen und denken "Schade, dass es in meiner Nähe niemanden gibt, mit dem ich etwas teilen/tauschen kann. Gäbe es wenigstens eine Person, dann würde ich da auch mitmachen."
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Genau genommen nennt es sich Foodsharing.


Foodsharing probiere ich grade aus, erstmal als "Abnehmer", um einen Eindruck von den Teilnehmern und den Abläufen zu bekommen. Hier gibt es Privatpersonen, die mittels einer fb-Gruppe Überzähliges anbieten.

Für "Abnehmer" auch interessant ist die app "Too Good To Go". Über diese app kann man bei den teilnehmenden Restaurants, Bäckern, Cafés, Lebensmittelgeschäften etc. überzählige Mahlzeiten, Brote, Kuchenstücke etc. zu einer vereinbarten Uhrzeit zu einem günstigen Preis abholen. In meiner Nähe finde ich bisher nur ein Restaurant, aber wenn es mehr Abnehmer gibt, werden sich auch mehr Lokale beteiligen.

Wir haben außerdem "Give-Boxen" und "FairTeiler"-Schränke an öffentlich zugänglichen Orten, in denen sowohl überzählige Lebensmittel als auch Gebrauchsgegenstände abgelegt werden können.
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Ich habe auch Eichhörnchen-Tendenzen (bunkern und teilweise vergessen). Wenn irgendmöglich vermeideich es, Lebensmittel wegzuwerfen, aber immer und jedem Fall ist das natürlich nicht möglich. Es ist auch kein Dogma für mich.

Für Tee, den ich nicht (mehr) mag, habe ich eine gute Verwendung gefunden: das "allgemeine" Teefach in meiner Firma. Dort stelle ich die Packungen zu freien Verwendung rein und die Kollegen bedienen sich gerne.
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aber immer und jedem Fall ist das natürlich nicht möglich

leiiiiiider. Gestern musste wieder eine Zucchini in den Müll. Die war (glaub ich) nur deshalb schimmlig geworden, weil ich sie in der Tüte in den Kühlschrank gelegt habe. Dabei weiß ich das doch.
Pfui über mich.

Für Tee, den ich nicht (mehr) mag, habe ich eine gute Verwendung gefunden: das "allgemeine" Teefach in meiner Firma. Dort stelle ich die Packungen zu freien Verwendung rein und die Kollegen bedienen sich gerne.

Da gibt's bei uns Teeschachteln, die "arbeiten" da schon länger als ich (3 Jahre).
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Ich vermeide es ja normalerweise konsequent solche stillen Reserven anzulegen, aber es sammelt sich doch immer mal was an. Derzeit sind dies Teebeutel und zwei Backmischungen. Also mache ich mal in begrenztem Umfange mit.

Meine geplanten und gemanagten Reserven an Trinkwasser, Nudeln, etc.. - ich kenne die öffentlichen Katastrophenpläne leider zu gut - bleiben davon aber unberührt.
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Wir kochen nur am Wochenende und kochen seit Wochen konsequent an einem Tag ein Gericht mit Zutaten, bei denen das MHD abgelaufen ist. Bzw. holen etwas aus der Gefriertruhe raus und essen das mal endlich. Schlecht war noch nichts.
Ich habe mir vorgenommen auch nichts (haltbares) mehr neu zu kaufen, bevor die Altbestände weg sind.

Irgendwann demnächst gibt es Brot mit einem Bruschetta-Aufstrich, der im Juni abgelaufen ist. Aber wie gesagt, normalerweise ist das noch in Ordnung. Und wie ich die Wok-Nudeln verwurschtele weiß ich auch noch nicht, aber da fällt mir noch was ein.

Ach ja, Danke nochmals für den Anstupser, den nächsten Tee mache ich von den "Restle", die auch mal weg müssen.. :-) Schönen 1. Advent noch....
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ich bin nicht allein.... gerade gestern mache ich meinen TKschrank auf und will Brot einfrieren (da ich so wenig davon esse, muss das sein) ... kaum eine Chance das reinzubekommen...alles voll...
Dabei will ich das Ding seit Wochen abtauen und sauber machen....

Außer Milch und Salat... gibts bis Weihnachten Resteverwertung... mal sehen, vielleicht reicht es ja bis ins nächste Jahr... ich koche nicht jeden Tag...
Bevorzugt sammele ich zu weiche Tomaten...( sie sollen mal in einer Tomatensoße enden), die ich meistens doch nicht koche. Früher habe ich die schneller wegbekommen - bei 4 Köpfenfastallesessern.....aber heute, wo alle woanders wohnen....;(
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Das hat mir der unregelmäßige Schichtdienst ausgetrieben.
Trotzdem: Gewürze neigen dazu, das Verfallsdatum zu überschreiten, da man immer mehr kaufen muss als man braucht. Und geschenkte Lebensmittel, die ich sonst nie verwende, z.B. Obst und Gemüse aus der Dose die landen im Schrank und werden umgehend vergessen.
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Fisch mit Tomatensauce im Bratbeutel gekocht, aus einem dieser Maggi-Fix-Dinger. Ich hatte es kurz vorm Ablaufdatum günstiger gekauft und dann lag es bis zwei Monate nach dem Ablaufdatum bei mir im Schrank. Hat aber immer noch gut geschmeckt.

Mir persönlich haben die zwei Jahre als "Geringverdienerin" während des Studiums gut getan: Ich mache weniger Spontankäufe und friere vieles an Resten ein, ehe es schlecht wird (vor allem Wurst oder Gemüse). Außerdem habe ich mein Repertoire an Resteessen vergrößert (nachdem mir Schinkennudeln und Reispfanne zum Hals raushingen). Und ich probiere mehr aus als zuvor, haue die übrigen Nüsse in den Muffinteig oder zaubere Reste-Marmelade.

Ich versuche, mit einer Liste am Kühlschrank den Überblick über den Inhalt meines Gefrierfachs zu behalten. Und da sich da jetzt viel Durcheinander angesammelt hat, hätte ich Lust, mitzumachen.

Wie soll es ablaufen? Stellt hier jede ein, was sie heute verzehrt hat?
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Also ich habe heute sehr viele MIndest ... entsorgt, vor allem Gewürze, Backzutaten etc. Äußerst bedenklich fand ich alles, was noch mit D-Mark ausgezeichnet war ;-)

Das älteste war jedenfalls 2002 abgelaufen ...

Heute Nachmittag geht es in den Keller, da stehen noch ungeöffnete Weinflaschen ... da darf dann heute Abend gekostet werden (hicks).

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Also ich habe heute sehr viele MIndest ... entsorgt, vor allem Gewürze, Backzutaten etc. Äußerst bedenklich fand ich alles, was noch mit D-Mark ausgezeichnet war ;-)

Das älteste war jedenfalls 2002 abgelaufen ...
Selbst sowas würde ich noch gnadenlos (nach optischer, olphaktorischer und schließlich gustatorischer Prüfung) verbrauchen.
Ich sah mich jetzt inspiriert, eine Dose Zwiebelsuppe aufzumachen. Die Ziffer hinter der zweiten 9 konnte ich nicht recht erkennen, es könnte eine 2 sein.
Erscheint etwas dunkel aber ansonsten völlig ok. Sicher, frisch wäre sie vermutlich noch etwas schmackhafter gewesen, aber ich pflege sowas (also auch frische Konserven etc.) ohnehin hinterher noch etwas aufzupeppen.

Manche Tütensuppen, die nur wenige Jahre "über" waren, hingegen gingen schon deutlich daneben, die schmeckten irgendwie ranzig.

Ganz selten stoße ich noch auf Lebensmittel *ohne* MHD (ja, ich bin so alt, mich daran zu erinnern, als die Angabe des MHD verpflichtend eingeführt wurde!). Selbst da ist *manches* völlig OK. Gar nicht zu reden von vor Jahrzehnten selbst eingemachtem Kompott und selbst abgefüllten Säften ...

Gewürze, jedenfalls schon gemahlene, verlieren sicherlich schnell erheblich; manches dürfte schon vor Ablauf des MHD nicht mehr optimal sein. Aber der Kübel ganze Muskatnüsse hier, der zweifellos schon Jahrzehnte alt ist, ist bestens zu verwenden! ;-)
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Selbst sowas würde ich noch gnadenlos (nach optischer, olphaktorischer und schließlich gustatorischer Prüfung) verbrauchen.
Ich sah mich jetzt inspiriert, eine Dose Zwiebelsuppe aufzumachen. Die Ziffer hinter der zweiten 9 konnte ich nicht recht erkennen, es könnte eine 2 sein.
hihihi
Erscheint etwas dunkel aber ansonsten völlig ok. Sicher, frisch wäre sie vermutlich noch etwas schmackhafter gewesen, aber ich pflege sowas (also auch frische Konserven etc.) ohnehin hinterher noch etwas aufzupeppen.
Gar nicht zu reden von vor Jahrzehnten selbst eingemachtem Kompott und selbst abgefüllten Säften ...
Aber der Kübel ganze Muskatnüsse hier, der zweifellos schon Jahrzehnte alt ist, ist bestens zu verwenden! ;-)

Volle Zustimmung in allen Punkten!
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drei Stückchen vom Suzuki auf gebratenen Reis gelegt und abends einen Rest Grünkernschrot zu einer Suppe verarbeitet. Das Fleisch war zwar noch nicht sooo lange im Gefrierfach, aber das hält sich da auch nicht ewig ohne Geschmackseinbuße. Jetzt ist es weg ;-)
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drei Stückchen vom Suzuki auf gebratenen Reis gelegt und abends einen Rest Grünkernschrot zu einer Suppe verarbeitet.

Darf ich mal neugierig fragen was das ist? Selbst beim googeln komme ich nur zu Auto- und Motorradhändlern.
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drei Stückchen vom Suzuki auf gebratenen Reis gelegt und abends einen Rest Grünkernschrot zu einer Suppe verarbeitet.

Darf ich mal neugierig fragen was das ist? Selbst beim googeln komme ich nur zu Auto- und Motorradhändlern.


Griechische Frikadellen :-)
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Ich "entsorge" schon eine Weile. Glücklicherweise gibt es manche Gruppen, in denen die Leute froh sind, wenn man mal kocht oder das Kuchen-mitbringen übernimmt. Perfekt, um größere Mengen zu verbrauchen... und Dinge, die ich nicht mehr so mag. Muß mir ja nicht schmecken, sondern vor allem den anderen ;-).
So verließ mich ein Glas Stachelbeeren, alles Restgemüse aus dem Kühlschrank und die Kartoffeln und Zwiebeln, getrocknete Bohnen, Quark und Eier, so manche Gewürze... und es wird weitergehen.
Der Platz in der Küche und der höhere Umlauf (gerade von Dingen, die man in größeren Gebinden im Supermarkt findet) befreit regelrecht... und es entlastet den Geldbeutel (Essen gibt es dort immer gegen Spende) und das Gewissen.
Mal kucken, wie es bei mir dann zum Jahresende hin aussieht. Befreiungsschlag *lach*
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Wow!

Da sind ja echt tolle Vorschläge dabei. Danke!
Ich selber habe das Problem übrigens schon seit ein paar Jahren nicht mehr. Scheidung und Arbeitslosigkeit bringen mich dermaßen an den "Grundstock" der Lebenserhaltungskosten, dass gründliche Überlegung hilft, nichts mehr wegzuwerfen.
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Ein übles Ende nimmt die Vorratswirtschaft leider oft durch eingeschleppte Lebensmittelmotten!
Klar, Blechdosen sind da fein raus, auch Konserven im Glas. Aber Tees, Müslis und überzählige Gewürze haben fix "Bewohner" der ekligen Art! Und dann heißts auch noch alle Ecken und Ritzen mit Heißluft traktieren, alles auswaschen und so weiter...
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Ich habe alle gefährdeten Lebensmittel in dicht schließenden Behältern - dann bleiben die Biester in diesem Behälter gefangen und sollten doch welche entwischen, dann verhungern sie ;-)
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Ich habe alle gefährdeten Lebensmittel in dicht schließenden Behältern - dann bleiben die Biester in diesem Behälter gefangen und sollten doch welche entwischen, dann verhungern sie ;-)

Mache ich genauso. Ich habe ganz tolle Gläser von Bodum, die es leider nicht mehr zu kaufen gibt. Die haben einen Holzdeckel mit Silikonlippe drumherum. Sehen schön aus und sind dicht. Einmal habe ich beim Türken meines Vertrauens lose Pinienkerne gekauft. Gott sei Dank habe ich sie sofort in eins der Vorratsgläser gepackt. Als ich sie später verarbeiten wollte, war Leben im Glas. Ich habe den Inhalt sofort draussen im Müll entsorgt, das Glas heiß ausgespült und der Spuk war vorbei. Meine Mutter hatte seinerzeit das Korn mahlen und Brot backen für sich entdeckt und sich dabei Motten eingefangen. Sie hat immer wieder sauber gemacht und dennoch seeehr lange immer wieder neue entdeckt.
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Sie hat immer wieder sauber gemacht und dennoch seeehr lange immer wieder neue entdeckt.


Es gibt ganz tolle Mottenfallen - da gehen die Männchen rein und es gibt keinen Nachwuchs mehr. Ich hab mir mal welche mit getrockneten Äpfeln eingefangen - und aus dem Gehege meiner Rennmäuse konnten sie leider leicht entwischen. Nur mit putzen hätte ich die nie weggekriegt, weil immer welche in der Einstreu versteckt waren *neeeeeeeeeeeeerv*

Danach habe ich mir angewöhnt ständig Mottenfallen aufzustellen - nur für den Fall der Fälle...
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Angeregt durch diesen Thread habe ich gestern beschlossen, meinen Speiseplan in der nächsten Woche möglichst nur aus den Vorräten zu gestalten, hauptsächlich aus den tiefgekühlten.
Gekauft habe ich also nur etwas frisches Obst und ein paar Backzutaten für heute.

Danke für's Anstupsen,
;-)
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Bei mir ist der Wochenendeinkauf auch ausgefallen.

gerade kam ein Trüffelrisotto in den Topf, abgelaufen Juni 2011 (man sollte bei Sonderangeboten bei Aldi nicht kartonweise zuschlagen, auch wenn es noch so lecker war).

Hat noch gut geschmeckt.
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weil ich einige Tage bei meinen Eltern war. Daher gab es bei mir heute Kartoffeln, Spinat und Ei. Nicht wirklich Resteverwertung, aber der vernichtete TK-Spinat schafft Platz für Eis im Gefrierschrank. Ich hab Weihnachten Übernachtungsgäste und muss das ein bißchen planen.

Nächste Woche hab ich zwei Weihnachtsfeiern, halte also am besten den Rest der Woche Diät...
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Schön, dass Du Supermarkt mit Urlaub assoziierst ;-)
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Schön, dass Du Supermarkt mit Urlaub assoziierst ;-)

Naja - viel enger als in deutschen Innenstädten am Adventssamstag kann es am Strand auf Malle auch nicht werden ;-)
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nicht nur bei Büchern - und falle oft auf "tolle Superangebote" rein.

Aber jetzt vor dem 3 wöchigen Urlaub kaufe ich nur mehr Brot und Milch - alles andere , spez Tiefkühlfach muss leergeräumt werden.

werde auch noch eine Aktion "Vorräte leeren" machen - Sachen, die schon lange herumstehen und keiner der Familie will - in eine Sackerl geben und beim nächsten Einkauf der "Augustinverkäuferin" spenden.

Da muss ich Euch noch ein ital Erlebnis erzählen:
Pizzaria in Bologna - wir bestellen Pizza, der Kellner redet von pomodore, formagio - alles gut, wir bestellen und bekommen überraschend eine sehr leckere, reichliche Vorspeise und dann riesige Pizzas. Zu viel für alle. Was sollen wir mit den Resten machen?
Der Vorschalg meiner Tochter setzt sich durch - einpackenlassen und einem Bettler auf der Straße schenken - der hat wirklich gestrahlt als er in die Schachtel geguckt hat!

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Hier noch ein Tipp zur Verwertung:

Nichtschmeckender Tee: Bei uns gibt es ein großes Glas mit Roibuschtee. Alle Teebeutel, die nicht schmecken oder auch kleine Proben werden da immer untergemischt. Im Winter haben wir uns leckeren Wintertee noch dazu gegeben. Die Mischung schmeckt jedes mal anders und nix ist weggeworfen.
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... aber ein Blick ins Tiefkühlfach: gähnende Leere.Das Echo im Kühlschrank bettelt um einen Großeinkauf...
Ich habe (Glück wie Pech) einen Haushalt voller hungriger Mäuler und Kochkünstlern. So wird nichts schlecht. Den Rest erledigt die Familie im Haus verteilt, weil ständig jemanden etwas fehlt...
Zugeben muss ich auch: Sehr korrigiert hat mein Einkaufsverhalten erst die Geburt der Kinder zur Studienzeit. Da dreht man alles fünf mal um und kann sich gar keinen Fehleinkauf leisten.
Als ich noch allein gewohnt habe, erinnere mich allerdings noch sehr lebhaft (ja leider doppeldeutig) an manch einen Fehltritt der allein wieder zum Schrank raus wollte, weil er so herzlos vergessen wurde.

Eines meiner Lieblings "Rest" Rezepte: Quiche !
Da geht auch mal ne halbe Zucchini rein (bei der man sich dann fragt warum sie vorher nicht ganz verwertet wurde) und es kommen immer leckere Überraschungen raus, gerade was das Resteverwertung von Gewürzen betrifft...
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Da geht auch mal ne halbe Zucchini rein (bei der man sich dann fragt warum sie vorher nicht ganz verwertet wurde)

Über solche Rezepte muss ich auch immer kichern. Das einzige, was bei mir nicht KOMPLETT ins Essen kommt sind Zwiebeln.

Für die hab ich übrigens einen guten Tipp: immer die ganze Zwiebel feinhacken und in Portionsdöschen einfrieren.
Und diese Döschen sind bei mir Upcycling: bei mehreren Krankenhausaufenthalten haben wir diese Pillenbecherchen mit Deckel gesammelt, die man dort 3x am Tag bekommt. Sowohl die Becherchen wie auch die Deckel sind spülmaschinenfest. Außerdem haben die Becherchen auch noch ne ml-Skala. Echt praktisch! Meine hab ich jetzt schon 3 und 4 Jahre.
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Und was machen die ohne Krankenhausaufenthalt? :-)

Aber es hibt auch nen ganz leckeres Zwiebelsalat.
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Und was machen die ohne Krankenhausaufenthalt? :-)

Aber es hibt auch nen ganz leckeres Zwiebelsalat.


Als meine Söhne noch zu Hause waren, haben die sich manchmal Pizzabrözchen geholt. Die kleinen Becherchen, in denen der Dip war, habe ich immer noch zum Einfrieren von Kräuterportionen.
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Pizzabrötchen mit Dip? Kenn ich gar nicht. Gibt es die auch in Berlin?
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Pizzabrötchen mit Dip? Kenn ich gar nicht. Gibt es die auch in Berlin?


Ja, man konnte wählen zwischen Kräuterbutter und einem Dip, weiß aber nicht mehr, was für einer das war, ist zu lange her. Die Kräuterbutter gab es auch in so einem Plastikdöschen.
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Ja, man konnte wählen zwischen Kräuterbutter und einem Dip, weiß aber nicht mehr, was für einer das war, ist zu lange her. Die Kräuterbutter gab es auch in so einem Plastikdöschen.

Die meisten Liebesdienste hier in der Gegend bieten Kräuterbutter und Aioli zu den Brötchen an.
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Liebesdienste

Irkx, Kopfkino.
Ich hab mal ne erotische Kurzgeschichte gelesen, in der spielten eine Frau, eine Zucchini und Knoblauchbutter wichtige Rollen.
Als der Gatte nach Hause kam, meinte er so was wie: "Warum riecht es hier denn so nach Knoblauch?".
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Liebesdienste

Irkx, Kopfkino.
Urgggss warum macht mein MacBook aus Lieferdienste hier Liebesdienste???
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Urgggss warum macht mein MacBook aus Lieferdienste hier Liebesdienste???

Die sind ja heutzutage lernfähig diese Systeme. Lernen aus dem Verlauf und so … hähähä
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Die meisten Liebesdienste hier in der Gegend bieten Kräuterbutter und Aioli zu den Brötchen an.


Oh làlà!

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Die meisten Liebesdienste hier in der Gegend bieten Kräuterbutter und Aioli zu den Brötchen an.


Oh làlà!

Lieferdienste kennt meine Rechtschreibekorrektur wohl nicht, so wurden daraus dann Liebesdienste. Nun denn....
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Und was machen die ohne Krankenhausaufenthalt? :-)

Die kaufen sich die Döschen von T*pper oder im nächsten Supermarkt ;o)

Übrigens friere ich zum Beispiel auch geriebenen Parmesan ein, so bleibt er wirklich frisch und kann nicht (durch klimatische Widrigkeiten) schimmeln.
Bevor ich eine Kaffeemühle hatte, hab ich auch Kaffee eingefroren, damit der frisch bleibt. Brot friere ich in Scheiben ein, zwischen die ich Backpapier lege (benutze ich mehrfach), das ist natürlich ein alter Single-Tipp, aber nach wie vor gut. Die Scheiben hopsen dann direkt gefroren in den Toaster und ich hab immer frisches und nie schimmliges Brot.

Im Herbst, zum Federweißen, gabs bei mir mehrmals Zwiebelkuchen oder diesen hier: http://rotebeteblog.wordpress.com/---/rote-bete-kuchen-karamellisierte-walnuesse-trauben/
Beides lässt sich auch hervorragend stückweise einfrieren. So hab ich noch immer was Leckeres in der Truhe, das sich auch gut als Proviant eignet (braucht nur etwas Zeit zum Auftauen — oder einen Ofen).
Das bedeutet natürlich einerseits neue Vorräte, aber man muss dann nicht tagelang das gleiche essen oder gar Essen wegwerfen.
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ja, auch ich bin so ein Jäger und Sammler. Inzwischen nehme ich immer mal ein Regal vor und miste aus. Da ich wohl eine gewisse Unverträglichkeit mit Lebensmittel habe, die lange lagern (Histermin-Intoleranz), versuch ich mir das lange lagern abzugewöhnen und die Sache möglichst frisch zu kaufen oder schnell zu verbrauchen. Ganz toll hat es geklappt, als wir durch die 30-Tage Challenge Fit-for-vegan inspiriert waren und ganz viel selbstgekocht haben und oft frisch eingekauft haben. Da ist auch nur sehr selten was verdorben. Aber noch finde ich jede Menge "Altlasten".
Heute hab ich aber auch inspiriert durch diesen Thread eine eingefrorene Suppe aus der TK zum Mittagessen "vernichtet" . Das soll nicht so lange drin liegen.
Toll Aktion.
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Ich hamstere Lebensmittel im Küchenschrank oder im Keller, mit dem festen Vorsatz, sie irgendwann mal zu (ver-) brauchen, wenn alle Supermärkte geschlossen sind. Sie halten sich ja länger :-)

Oder die Flasche Vodka-Erdbeer-Mix, die auf eine geeignete Gelegenheit wartet...

Oder die 18. Sorte Tee, die man unbedingt mal ausprobieren muss...

Irgendwie werden die Schränke immer voller und bestimmte Sachen werden nie verwendet / gegessen.

Ich habe mir nun vorgenommen, jeden Tag eines dieser "ewigen" Produkte entweder zu trinken / essen oder wegzuwerfen. Denn wenn nicht heute - wann esse / trinke ich es dann? Heute ist irgendwann!

Kennt Ihr das? Habt Ihr Lust mitzumachen?


Ja, das kenne ich auch - verschiedene Tees, verschiedene Marmeladen etc...
Bei den "frischen" Lebensmitteln klappt das auch schon ganz gut, da wird selten mal was weggeworfen, da ich einen Koch- / Essensplan für eine Woche mache.

Aber es gibt im Vorratsschrank noch so einige "Schätzchen", die sich ja ewig halten - und halten - und halten...

Hier hole ich mir regelmäßig Inspirationen (auf englisch), was man mit den Resten denn kochen könnte - bzw. wie man Reste vermeidet:

http://england.lovefoodhatewaste.com/

Da gibt's z.Zt. auch einen Adventskalender mit Tipps, einen Blog und eine Rezeptdatenbank!

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irgendwas sammelt sich immer an ...

Aktuell zum Beispiel: Grieß, Speisestärke, Sesam, roter Reis (braucht ewig bis er gar ist und sieht auch nicht so toll aus, daher liegt der schon so lange rum).

Das Problem: Es sind keine Sachen, die ich mal schnell aufbrauchen kann, sondern ich muss mir noch ausdenken, was ich daraus mache und noch was Bestimmtes dazukaufen.

Aus einem Teil des Sesams wollte ich mal so Riegel machen, was allerdings ein ziemlicher Flop war, da knochenhart.

Durch so eine Jetzt-muss-das-endlich-weg-Aktion bin ich vor einigen Monaten mal auf den Geschmack von Polenta gekommen. Nachdem ich die Tüte ewig hier hatte, beschloss ich irgendwann statt meinen ständigen Nudeln mit Tomatensoße immer Polenta mit Tomatensoße zu essen. Und siehe da: Das hat sehr lecker geschmeckt. Als die Packung dann leer war, hab ich gleich wieder nachgekauft. Allerdings schmeckt mir die neue Sorte nicht so wirklich. Braucht irgendwie auch so lange bis zum Weichwerden. Mir ist jetzt schon klar, dass die auch wieder ziemlich lange halten wird und irgendwann schnell aufgebraucht werden muss ...
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Parmesan und Pinienkerne mit rein und dann anbraten. Hmmmmm.
Gute Idee für morgen, hab eben noch Polenta im (übervollen) Vorratsschrank entdeckt...
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Wegwerfen?

Also wenn di esachen noch haltbar sind würde ich sie ja spenden!

Aber ich horte eben keine Lebensmittel kann da also nicht mitmachen!

Aber viel spaß dabei!

Beste grüße aus Berlin aus Berlin
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Also wenn di esachen noch haltbar sind würde ich sie ja spenden

Das ist bei meinen Sachen momentan das Problem. Die sind sicher noch in Ordnung, aber weggeben möchte ich sie mit überschrittenem MhD nicht mehr. Viele Menschen assoziieren ein abgelaufenes Datum mit verdorben. Also muss ich es alleine verbrauchen. Es hat sich aber gerade wieder einiges angesammelt und oft auch größere Packungen nicht/schlecht miteinander kombinierbarer Produkte. Ich muss das jetzt einfach entspannt sehen. Was ich aufbrauchen kann, verwerte ich, was zwischendurch verdirbt, kommt eben doch weg. Und einiges was nicht mehr so lange "Frist" hat wird verschenkt. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...
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Bei mir

wird so gut wie nichts weggeworfen. Ich kann einmal in der Woche zur Tafel gehen, was ich auch regelmässig nutze. Auch da gibt es ja mitunter Dinge, die man nicht so gern isst oder trinkt und bei denen sage ich auch immer, dass ich das nicht nehme, da haben dann eben andere nach mir noch was von.
Wenn ich dann zu Hause bin wird alles durchgeguckt, ok - bei den Trauben ist schon mal die ein oder andere, die man nicht mehr essen sollte.
Und wenn ich einkaufen gehe, nehme ich eh nur soviel mit, wie ich auch essen kann. Es ist schon schwierig für Single einzukaufen, weil die kleinen Abpackungen meist mehr kosten als die Großen, aber wenn ich es hinterher wegwerfe kommt es aufs Selbe raus.
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(500 g - Becher) gegessen. Das "MHD" war 14.10.13!! Allerdings war er am Sonntag noch originalverschlossen.
Er schmeckte noch einwandfrei, und mein Magen hat es auch problemlos überstanden.
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(500 g - Becher) gegessen. Das "MHD" war 14.10.13!! Allerdings war er am Sonntag noch originalverschlossen.
Er schmeckte noch einwandfrei, und mein Magen hat es auch problemlos überstanden.

Soja hält sich wirklich ewig.
Einmal ist mit ne Sojamilch sauer geworden: so leckeren Seidentofu hab ich weder vorher noch nachher je gegessen ;o)
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hab ich den Tiefkühler von einigen Scheiben Salami und einem Bruchteil der eingefrorenen Paprika befreit. Außerdem sind Walnusskerne im selbstgebackenen Brot gelandet.

Ich glaube, ich hole morgen noch Lauch und mache Donnerstag eine Pseudo-Minestrone, damit kann ich einiges an Tiefkühl-Gemüse-Rest verwursten.
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Kekse und Schokolade beides noch kurz vor MHD mit in die Kita genommen und für alle in die Küche gestellt. Ebenso zwei Fehlkäufe: Remoulade dänische Art und Aioli die mir persönlich nicht geschmeckt haben, meinen Kollegen jedoch schon.
Ein Paket Reis (MHD Februar 2013) habe ich gekocht und unter der Woche mit verschiedenen Sachen kombiniert unter anderem mit Saté-Spießchen die schon "ewig" in der Kühltruhe lagerten.
Gleich geht es einem Kürbis an die Schale. Mit zwei Zwiebeln die dringend weg sollten und dem restlichen (abgelaufenem) Frischkäse sollte sich zusammen mit anderen Zutaten eine leckere Suppe zaubern lassen. Darüber streue ich geröstete Kürbiskerne die nur noch bis Ende des Jahres "halten". Die restlichen Kerne werden wohl zum Kürbiskernpesto mutieren.
Eingekauft werden heute nur Zutaten für "Berliner Brot" das ich traditionell kiloweise für die ganze Familie backe. Für das leibliche Wohl sorgen am Wochenende neben der Kürbissuppe weitere Kreationen aus Resten und Eingelagertem.
Ach ja, der Advent- und der Bratapfeltee von letzten Jahr ist auch noch lecker.
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Kekse und Schokolade beides noch kurz vor MHD mit in die Kita genommen und für alle in die Küche gestellt.

Leider haben diese Lebensmittel bei mir nie Gelegenheit, auch nur annähernd das MHD zu erreichen ;-)

(es sei denn, ein Patient schenkt uns die Süßigkeit mit der Piemont-Kirsche. Die isst bei uns im Kollegium gerade mal EIN Mensch.)
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Der letzte Rest des vorige Woche gekochten Reises (schreibt man das so?) hatte heute einen sehr seltsamen Nebengeschmack, so dass ca. 1 Tasse voll in den Müll gewandert ist.

Was gibt es statt dessen? Passender Weise stand im Kühlschrank noch eine Schale Nasi Goreng. Vor zwei Wochen hatte ich es ausnahmsweise als Fertiggericht gekauft, weil ich Hunger hatte und es richtig lecker aussah. Ich bin dann aber nicht zum Essen gekommen und so blieb es liegen MHD 15.12.13. Leider sah es nur lecker aus. Es war undefinierbar gewürzt und schmeckte irgendwie seifig. Nach drei, vier Bissen habe ich dann aufgegeben und den Rest weggeworfen.
Dann gibt es eben nochmal die Kürbissuppe von gestern. Die schmeckt übrigens ausgezeichnet. So hätte ich sie ohne Resteverwertung nie gekocht.
Ich habe gestern ausser Backzutaten, dann doch noch neue Zwiebeln gekauft, weil die letzten beiden ja in der Suppe gelandet sind. Aber ansonsten gehe ich in die zweite einkaufsfreie Woche.
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Der letzte Rest des vorige Woche gekochten Reises (schreibt man das so?) hatte heute einen sehr seltsamen Nebengeschmack, so dass ca. 1 Tasse voll in den Müll gewandert ist.

Reis lässt sich prima einfrieren und gut und schnell in der Micro auftauen. Aber ich vergesse auch immer wieder die Reste rechtzeitig einzufrieren - und so nach 1 Woche bleibt dann nur das Wegwerfen :-(

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Reis lässt sich prima einfrieren und gut und schnell in der Micro auftauen.

Ich habe schon alles mögliche eingefroren, Reis war noch nicht dabei. Sollte es noch mal zu einem Überschuss an Reis kommen, werde ich das mal ausprobieren.
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... von der http://www.lovefoodhatewaste.com - Website. Ich hatte "pumpkin" in die Rezept-Suchmaschine eingegeben, denn ich hatte noch einen halben Butternut-Kürbis im Kühlschrank, der ist da drin gelandet. (musste nur unten ein kleines Stückchen ausschneiden.) Statt der zwei Dosen Bohnen (laut Rezept) habe ich eine angefangene Packung dicke Bohnen (aus dem Tiefkühlfach) gekocht und reingeworfen - die Suppe schmeckte toll! Es war so viel, dass wir morgen Abend nochmal von essen können und ich habe auch noch drei "Ein-Personen-Beutel" von eingefroren - Suppe ist immer ein gutes, schnelles Mikrowellenmittagessen in der Schule!

Gerade ist ein Kartoffelgratin im Ofen, statt geriebenem Emmentaler sind die letzten sechs kleingeschnittenen Raclette-Käsescheiben oben drauf gelandet.

Dazu gibt's Schweinefilet (aus dem Tiefkühlfach), vom August diesen Jahres.

Edit:
Schmeckte alles total lecker, zum Fleisch gab's eine "Soße" aus einem halben (Rest-)Becher Crème fraîche, der in der Fleischpfanne rumgerührt wurde.

Ach, und heute Morgen zum Frühstück landete auch eine total hart gewordene Clementine im selbstgepressten Orangensaft - ohne Probleme!
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Heute abend gibt es Gnocchi ( im Oktober abgelaufen). Hoffentlich sind die noch was. Dazu eine aufgepeppte Tomatensauce. Die Dose stückige Tomaten ist bis Dezember 2013 haltbar. Das ist ja total frisch sozusagen.
Zwiebeln anschwitzen, frischen Paprika rein, Dose Tomaten und dann hmhmhmhm.
Lecker Parmesan drüber..... Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen. Ich leg mal los....
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Hi,
ich liege hier momentan mit einer Bronchitis und mein Schweigermonster kam vorbei und hat mir ein Flaschen (selbsteingemachten) Holundersaft gebracht - mit den Worten - heiss machen und vielleicht mit Wasser verdünnen - hilft gut. Als ich eben dran wollte klebt da ein Etikett : Holunder 2000 . Äh, damit wäre der Saft jetzt stolze 13 Jahre !
Frage : Öffnen und testen ? Oder doch gleich weg ?
Und wie ist das mit Marmelade .. ich esse keine, aber mein Mann und wir bekommen immer was geschenkt - das stapelt sich jetzt auch schon im Regal.

Habt ihr zu den beiden Themen einen Tipp ?
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Habt ihr zu den beiden Themen einen Tipp ?

Bei Marmelade und Saft/Sirup ist meine Erfahrung: solange kein Schimmel drauf ist, ist es noch in Ordnung. Ansonsten ein klein wenig probieren und den Geschmack entscheiden lassen.
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Als ich eben dran wollte klebt da ein Etikett : Holunder 2000 . Äh, damit wäre der Saft jetzt stolze 13 Jahre !Frage : Öffnen und testen ? Oder doch gleich weg ?


Nein, auf jeden Fall öffnen und testen! Der ist wahrscheinlich stark gezuckert und schmeckt auch noch nach 20 Jahren. Leider verlieren solche Säfte manchmal die Farbe oder sie schmecken nur noch nach Zucker.

Marmelade wir bei uns auch locker einige Jährchen alt. Die letzte Mirabellenmarmelade ist mehr als 7 Jahre alt. Also so lange hat meine Nachbarin den Baum nicht mehr.
Vorher haben wir mal in einem mega Erntejahr eimerweise Früchte geschenkt bekommen. Daher stammen diese Gläser. Farblich sind sie ehr bräunlich geworden. Ansonsten noch lecker!
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Als ich eben dran wollte klebt da ein Etikett : Holunder 2000 . Äh, damit wäre der Saft jetzt stolze 13 Jahre !Frage : Öffnen und testen ? Oder doch gleich weg ?


Nein, auf jeden Fall öffnen und testen! Der ist wahrscheinlich stark gezuckert und schmeckt auch noch nach 20 Jahren. Leider verlieren solche Säfte manchmal die Farbe oder sie schmecken nur noch nach Zucker.

Also, ich hab mich getraut. Flasche ging schwer auf. Kein Schimmel. Roch noch fruchtig. Geschmack : Sehr stark nach Zucker, Holunder kommt nur leicht durch. Okay, also hab ich 13 Jahre alten Zuckersaft :-). Ob noch Vitamine drin sind - es soll ja gegen eine Erkältung wirken - naja, hier zählt wohl eher der Wille :-).
Somit nehme ich hier erfolgreich an der Vernichtungsaktion teil - allerdings sind es schwiegermonsters "Leichen im Keller".

Gruß Fitzelchen

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also hab ich 13 Jahre alten Zuckersaft


dann kochst du dir einen leckeren Früchtetee und nimmst das Zuckerwasser zum süßen.
Spart Zucker oder Süßstoff und vernichtet Schwiegermutters "Leichen" :-)
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Und wie ist das mit Marmelade .. ich esse keine, aber mein Mann und wir bekommen immer was geschenkt - das stapelt sich jetzt auch schon im Regal.


Weiterverschenken. Und zwar an genau die Leute die einigermaßen dreist daherkommen und um Geld für was zu essen betteln.
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Ich verbrauche auch gerade fröhlich angebrochene Packungen, konkret Trockenhefe und Trockensauerteig, sowie einen Rest Brotmehl und backe gerade Brötchen: Roggen+Weizen+Dinkel. Ich hätte sie gerne gelaugt, aber der Rest(!) Natron reichte dafür nicht mehr aus.
;-)


Ein paar der Brötchen werde ich einfrieren, meine Brotvorräte sind aufgefuttert.
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wurde gestern Abend eingeweicht, heute Morgen kam sie in das Keimgerät, und in ein paar Tagen landen die Sprossen dann auf dem Salat.
Muss nur dran denken, ca. alle drei Tage neue Samen zu "starten"!
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Ich vermelde die Vermampfung einer Dose eingelegte Mangos und eine Dose Kokosmilch.

Ich musste nur Basmatireis, Paprika, Frühlingszwiebeln, Pilze, Babyblattspinat und Hühnchen dazu kaufen und es ergab eine Riesenpfanne indisches Allerlei :-)

Dafür habe ich nun neue Reste fabriziert: da die Rumschnitten beim backen nix geworden sind, habe ich jetzt noch reine Rum-Puderzucker-Kokos-Schoko-Pampe über ...
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Dafür habe ich nun neue Reste fabriziert: da die Rumschnitten beim backen nix geworden sind, habe ich jetzt noch reine Rum-Puderzucker-Kokos-Schoko-Pampe über ...

Such dir doch ein paar Parfait-Rezepte, das könnte passen, und frier die Pampe bis dahin in Portionchen ein (falls du einen TK hast).
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Tafel

Durch Zufall habe ich festgestellt, dass es bei mir in der Nähe eine Tafel gibt. Ich habe schon manchmal Lebensmittel vorbeigebracht. Die nehmen übrigens auch Drogerieartikel, also Sachen des täglichen Bedarfs.
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Dieses Mal war es je ein Packung Zitronat und Orangeat mit mit MHD Juni 2011. War noch einwandfrei, geschmacklich und farblich und wurde zu Lebkuchen verarbeitet.

Komisch, ich dachte, ich hätte das Zeugs im letzten Advent vershentlich doppelt gekauft. War wohl eher im Advent 2010... *tststs+
;-)
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1Pckch. = 4 Scheiben weniger von gefühlten 15 Päckchen :) und
Butter habe ich eingefroren, da ich diese Woche doch nicht zum Plätzchen backen komme.
seufz

oder ich mache es wie letztes Jahr.. ich habe meinen Kindern zu Weihnachten ihren obligatorischen Geburtstagskuchen (Marmorkuchen alle Jahre wieder, nur sind die Kinners am Geb... überall nur nicht bei mir -deshalb x-mas) geschenkt... die haben gekuckt (u. d. Rest der Sippe auch).
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Musst du das denn extra auftauen? Ich schmeiß die Scheiben gefroren in den Toaster. Da mein glutenfreies Brot sehr zusammenfriert, mache ich Backpapier dazwischen, die Streifen verwende ich mehrmals. Bei normalem Brot brauchte ich das früher aber nie.

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