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Wie sieht ein BookCrossing Buch aus?

Folgende Gedanken sollten einfach als Diskussion aufgefasst werden :-)

Auch wenn ich noch nicht lange dabei bin, habe ich mir in den letzten Tagen Gedanken drum gemacht, wie ich ein Buch am besten kenmerken kann, damit andere es eindeutig als ein besonderes Buch, als ein BookCrossing Buch erkennen. Denn es leuchtete mir auch ein, dass es bestimmt "Schmarotzer" gibt, die solche Buecher einfach behalten wuerden.

Allerdings musste ich nun, nach meinem ersten MeetUp in D-Dorf auch feststellen, dass manche es solche Leute auch sehr einfach machen, denn ich habe Buecher gesehen, wo man das mit Tesa eingeklebtem Hinweis entfernen koennte, ohne dass es spuren hinterlaesst - und dann hat man wirklich ein neues Buch, wessen Ursprung nicht mehr nachvollziehbar ist. Auch denke ich, dass ausschliesslich auf der 2. Seite eingeklebte Label fuer diese Schmarotzer kein Problem darstellen, da man diese Seite geschickt raustrennen kann, ohne das Buch an sich gross zu beschaedigen. Keine Wunder also, dass solche Buecher dann in einem Regal (oder gar eBay!) landen, anstatt weiter die Welt zu erkunden.

Doch was kann man nun (besser) machen?

Auch Ron hat, auf die Frage (Press-Info), wieviele Buecher ueberhaupt Journaleintraege bekommen, geantwortet, dass dies vorallem abhaengig ist, *wo* die Buecher freigelassen werden, alsauch *wie gut* diese Buecher gekennmerkt werden.

Und das ist IMHO der Punkt: Je besser ein Buch als BookCrossing-Buch gekennmerkt ist, um so groesser ist die Wahrscheinlichkeit, dass es eins bleibt.

Bislang gehe ich wie folgt vor:

- Das Kennmerken geschiet in der Sprache des Buches

- Auf der Vorderseite kommt erstmal ein Etikett mit BCID Nummer und "Dieses Buch ist Gratis" sowie ein Verweiss auf weitere Informationen auf der Innenseite.
Klar verunstaltet das das Cover des Buches, aber hey, das Buch soll ja nicht gesammelt werden :-)

- Auf der Innenseite des Buches (direkt nach dem Aufklappen des Covers links ;-), kommen dann weitere Hinweise des Warum wieso weshalb. Unten schreibe ich dann noch mal mit Edding die BCID Nummer, fuer den Fall die auf der Vorderseite irgendwann nicht mehr lesbar sein sollte.

- Zusaetzlich lege ich dann im Buch noch ein Infozettel bei, wodrauf Bookcrossing genauer erklaert wird.

Natuerlich hat nicht jeder die Moeglichkeit extra dafuer Etiketten zu machen (geht auch ins Geld ;-), aber da hat man mehrere Moeglichkeiten - nur sollte man beim Kleben nicht unbedingt Papierfreundliches Tesa oder Layoutkleber verwenden (das laesst sich nun mal einfach entfernen). Einfach dafuer sorgen, dass die Hinweise, wenn sie entfern werden, das Buch so verunstalten, dass ein ins Regal stellen oder eBayverkauf erschweren...

Doch das ist IMHO nicht alles was man machen kann:

z.B. habe ich bei ein Buch das "Schlechte-Gewissen-aktieveren" gesehen: Am ende des Buches - sprich, nach der letzten Zeile der Story folgender Satz:
Schon registriert?
http://www.BookCrossing.com/
Koennte durchaus wunder wirken und werde ich in Zukunft wohl auch vermerken :-)

Ein Weiterer Gedanke den ich persoenlich hege:

- Mittels einem Stempel (geht auch mit Edding) wie bei den Aufdrucken "Remmitende" oder "Mangelware" ein http://www.BookCrossing.com/ draufstempeln / -schreiben.


Auf eure Meinungen bin ich gespannt :-)

Biss denne
Wyando

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Folgende Gedanken sollten einfach als Diskussion aufgefasst werden :-)

Auch wenn ich noch nicht lange dabei bin, habe ich mir in den letzten Tagen Gedanken drum gemacht, wie ich ein Buch am besten kenmerken kann, damit andere es eindeutig als ein besonderes Buch, als ein BookCrossing Buch erkennen. Denn es leuchtete mir auch ein, dass es bestimmt "Schmarotzer" gibt, die solche Buecher einfach behalten wuerden.

Allerdings musste ich nun, nach meinem ersten MeetUp in D-Dorf auch feststellen, dass manche es solche Leute auch sehr einfach machen, denn ich habe Buecher gesehen, wo man das mit Tesa eingeklebtem Hinweis entfernen koennte, ohne dass es spuren hinterlaesst - und dann hat man wirklich ein neues Buch, wessen Ursprung nicht mehr nachvollziehbar ist. Auch denke ich, dass ausschliesslich auf der 2. Seite eingeklebte Label fuer diese Schmarotzer kein Problem darstellen, da man diese Seite geschickt raustrennen kann, ohne das Buch an sich gross zu beschaedigen. Keine Wunder also, dass solche Buecher dann in einem Regal (oder gar eBay!) landen, anstatt weiter die Welt zu erkunden.

Doch was kann man nun (besser) machen?

Auch Ron hat, auf die Frage (Press-Info), wieviele Buecher ueberhaupt Journaleintraege bekommen, geantwortet, dass dies vorallem abhaengig ist, *wo* die Buecher freigelassen werden, alsauch *wie gut* diese Buecher gekennmerkt werden.

Und das ist IMHO der Punkt: Je besser ein Buch als BookCrossing-Buch gekennmerkt ist, um so groesser ist die Wahrscheinlichkeit, dass es eins bleibt.

Bislang gehe ich wie folgt vor:

- Das Kennmerken geschiet in der Sprache des Buches

- Auf der Vorderseite kommt erstmal ein Etikett mit BCID Nummer und "Dieses Buch ist Gratis" sowie ein Verweiss auf weitere Informationen auf der Innenseite.
Klar verunstaltet das das Cover des Buches, aber hey, das Buch soll ja nicht gesammelt werden :-)

- Auf der Innenseite des Buches (direkt nach dem Aufklappen des Covers links ;-), kommen dann weitere Hinweise des Warum wieso weshalb. Unten schreibe ich dann noch mal mit Edding die BCID Nummer, fuer den Fall die auf der Vorderseite irgendwann nicht mehr lesbar sein sollte.

- Zusaetzlich lege ich dann im Buch noch ein Infozettel bei, wodrauf Bookcrossing genauer erklaert wird.

Natuerlich hat nicht jeder die Moeglichkeit extra dafuer Etiketten zu machen (geht auch ins Geld ;-), aber da hat man mehrere Moeglichkeiten - nur sollte man beim Kleben nicht unbedingt Papierfreundliches Tesa oder Layoutkleber verwenden (das laesst sich nun mal einfach entfernen). Einfach dafuer sorgen, dass die Hinweise, wenn sie entfern werden, das Buch so verunstalten, dass ein ins Regal stellen oder eBayverkauf erschweren...

Doch das ist IMHO nicht alles was man machen kann:

z.B. habe ich bei ein Buch das "Schlechte-Gewissen-aktieveren" gesehen: Am ende des Buches - sprich, nach der letzten Zeile der Story folgender Satz:
Schon registriert?
http://www.BookCrossing.com
Koennte durchaus wunder wirken und werde ich in Zukunft wohl auch vermerken :-)

Ein Weiterer Gedanke den ich persoenlich hege:

- Mittels einem Stempel (geht auch mit Edding) wie bei den Aufdrucken "Remmitende" oder "Mangelware" ein http://www.BookCrossing.com draufstempeln / -schreiben.


Auf eure Meinungen bin ich gespannt :-)

Biss denne
Wyando
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Hallo Wyando,

Ich denke, alle Deine Vorschläge sind gut, obwohl ich nach wie vor Hemmungen habe, auf's vordere Cover ein Label zu kleben.
Eine Sache möchte ich aber erzählen, nämlich in Bezug auf den "Gratis"-Vermerk. In einer Diskussion mit einem befreundeten Paar, die sich gar nicht für die Idee begeistern konnten, und die auch beide nicht viel lesen, haben sie gesagt, daß ihnen alles, was deutlich als gratis oder kostenlos präsentiert wird, suspekt ist, weil an solchen Dingen immer irgendwie ein Haken ist. Z.B. die CDs von AOL, die man alle paar Wochen im Briefkasten hat. Der Reflex, sich ein herumliegendes Buch anzuschauen, sei geringer, wenn vorne schon fett "gratis" draufsteht. Könnt Ihr das nachvollziehen? Wenn man da weiterdenkt, könnte es sogar so sein, daß alle Labels etc. möglichst wenig design-professionell aussehen sollten?
Was denkt Ihr dazu? Seitdem ich diese Meinung gehört habe, mache ich nur ein gelbes Post-It mit einem handschriftlichen Vermerk "nimm mich mit" und "bitte auf seite 1 nachschauen" drauf. Nicht, daß es bisher genutzt hätte ;-)
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Hey Lisa-B,
Das mit den Hemmungen kann ich schon nachvollziehen (da ich eingentlich ein "Sammler" bin).
Ansonsten koennte das natuerlich hinhauen, das mit dem "Gratis". Dennoch glaube ich, dass der groesste Anteil erstmal neugierig sein wird; und die meisten werden auch wissen, dass ohne was "unterschrieben" zu haben, eigentlich auch nix passieren kann ;-).
Post-It's halten aber nicht so gut, oder?
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Also ich bin noch immer der Meinung, daß die relativ schlechte "found" (oder "caught"??) Rate eher darin liegt, daß die Finder nicht so richtig ehrlich sind. Wenn man "jagen" geht, dann weiß man - dank dieser Seite - ja eigentlich wo man anfangen soll... und wenn man ein Büchle surch Zufall findet, dann sieht man früher oder später doch rein (wie soll man es sonst lesen)? Deshalb denke ich, daß eine übermäßige Markierung nicht von Nöten ist und eher das Aussehen schädigt... aber die flyer finde ich gut...
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Ich habe eine deutsche Übersetzung des ursprünglichen BC-Aufklebers (Hochformat) auf der Innenseite des Umschlags. Dann Kommt ein Lesezeichen mit Ablaufinfos und Weblinks (EuroBC-Seite) rein, das oben mit den Worten rausschaut: "ich bin ein freigelassenes Buch! (Kein Fall fürs Fundbüro.) Auf den Buchrücken unten klebe ich ein ca 1,5 cm großes BookCrossing-Symbol, so daß jedes BC-Buch im Regal sofort zu erkennen ist ;-). Alles mit klarem Paketband fest verklebt (wird immer haltbarer mit der Zeit). Wichtig sind, glaube ich, ein paar Basisinfos zu BC. In welcher Form, ist egal. Meine ersten Fänge hatten nur eine Kopie eines Artikels über BC beigelegt. Und ansonsten ist weniger mehr. Bei Büchern sind viele Worte, glaube ich, nicht vonnöten. Wer sich für Bücher interessiert, guckt sich ein rumliegendes Buch eh mal näher an, oder ;-) ?
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Hoert sich gut an :-)
Klar wird jemand, der sich fuer buecher interessiert, das Teil naeher angucken. Und mit deine Buecher kann man davon ausgehen, dass sie nicht "misbraucht" werden. Und darum gehts ja eigentlich hauptsaechlich.
Ich denke, wenn man BookCrosser wird, weiss man erstmal nicht so genau, wie man das nu machen soll - und geht vielleicht auch zu gutglaeubig an die Sache ran.
Wie auch immer - je mehr wir werden, umso mehr freie Buecher wird es geben, und vorallem, um so mehr Menschen werden erfahren, dass es sowas gibt und moeglich ist.
Die Mund-zu-Mund-Propaganda wirft da IMHO die meiste Fruechte ab.
Biss denne & gute Nacht
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Glaube doch an das Gute im Menschen!

Und überlasse nicht die moralische Erziehung des Menschengeschlechts einem armen kleinen BookCrossing-Buch. :-)

Wer Seiten aus einem Buch reißt und mühselig den Tesafilm löst, nur um die Herkunft zu verschleiern, dem ist es auch scheißegal, wenn leuchtend ein BC-Buch in seinem Bücherschrank prangt. Immerhin ist die Wahrscheinlichkeit ja hoch, dass es sein einziges ist. Eine Trophäe - also Baumfasern und Druckerschwärze verloren! Und ich glaube, der eBay-Profit lohnt die Mühe nicht. Oder gibt es irgendwelche Gutenberg-Bibeln in den BC-Datenbanken?

Auf den Grad der optischen Umweltverschmutzung, den Deine geforderte Kennzeichnungspflicht zur Folge hätte, hast Du ja schon selbst aufmerksam gemacht. (Nach Deiner Theorie wären ja Hunderte von eigenhändig zugeführten Kratzern der beste Diebstahlschutz für Dein Auto.) Wenn es bei Büchern einzig auf den Inhalt ankäme, könnte ich mir die Texte auch auf den Computer laden und monitoresk lesen. Aber es gehört eben mehr dazu. Das Vergnügen des Blätterns, das Flirren der Seiten, der Triumph, das Bergfest mit der Hälfte des Buches zu feiern - und auch die Aura, die vom Buch-Cover abstrahlt. Im Namen aller Bücher appelliere ich an Dein Sammlerherz: Erbarme Dich und reiße den Büchern nicht alle schmückenden Federn aus, nur weil sie sowieso nicht fliegen können. Auch auf die geringe Gefahr hin, dass sie im Magen eines schmarotzenden Bücherfressers landen. :-) Insofern schließe ich mich gerne meiner Vorrednerin an: Weniger ist mehr!

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Irgendwie hast du ja recht! Aber ob die Gefahr wirklich so gering ist? Wie auch immer, ich wollte weiss Göttin nicht zur Kennzeichnungsplicht ausrufen - und glaube mir, so muehsam ist es manchmal nicht, eine Kennung zu entfernen. ;-) Und mein Auto ist versichert *ggg* (Schon gut, ich weiss schon was du meinst :-)
Letztendlich hat mein Posting gefruechtet: ich wollte ja verschiedene Meinungen dazu hoeren. Und gewiss werde ich das ein oder andere in meine "Labeltechnik" ;-) einfliessen lassen. Und das Geld fuer die Stempel werde ich mir sparen ;-) (Und ein paar Buecher fuers BC von Kaufen :-))
Biss denne

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